Megalopinus invocatus nov.sp. (Abb. 188, 195)

Typus material: Holotypus () und 1, 1 - Paratypen: Französisch Guayana: Saül, 7 km N Les Eaux Claires, 3 o 39’46’’N, 53 o 13’19’’W, 220m, fungusy log, 1. VI. 1997, Ashe & Brooks 111 . Paratypen: SURINAM: 1: Merowijne, Palumeu, 3 o 20’56’’N, 55 o 26’18’’W, ca. 160m, FIT, 5.-9. VII. 1999, Falin & Konoe 185 ; 1: Sipaliwini Distr., 2 o 10. 973’N, 56 o 235’W, 210m, Camp 2 on Sipaliwini River, FIT, 27. VIII.-1. IX. 2010, Larsen & Short. HT und PTT im KSEM, 1 PT in cP .

Beschreibung:Glänzend,schwarz,ElytreninderVorderhälfteund in der Hinterhälfte im inneren Nahtdrittel rötlichgelb, mit mehreren Punkten am seitlichen Deckenabfall, zwei ziemlich regelmässigen Punktreihen auf der Scheibe und mehreren Punkten im inneren Nahtdrittel. Stirn vorn (zumindest die Antennalhöcker) sehr fein und wenig dicht (nicht sehr aufällig) punktiert, restliche Stirn mit groben Punkten wenig dicht versehen. Paratergite 3-5 und 7 gelblich, 7. Tergit mit grossem seitlichem gelbem Fleck (ähnlich wie in Abb. 161), die Mitte breit, bis zum Sternithinterrand reichend, dunkelbraun, 7. Sternit mit deutlichem Gelbfleck an den Seiten, Abdomenspitze dunkel, bräunlich. Fühlerbasis und Beine rötlichbraun, Fühlerkeule braun oder auch rötlichbraun. 10. Tergit fein und zerstreut auf äusserst dicht punktuliertem Grund punktiert.

Länge: 3,5-4,0mm (Vorderkörperlänge: 1,9-2,1mm).

PM des HT: HW: 43, 5; DE: 25; PW: 33; PL: 30; EW: 47; EL: 34; SL: 26.

Männchen: 11. Fühlerglied 2,9x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied. Aedoeagus (Abb. 195) mit spitzwinklig verengtem Medianlobus, dieser innen basal mit zwei deutlichen Zottenfeldern, in der Vorderhälfte mit zwei Feldern wenig stark sklerotisierter länglicher Zähnchen (Abb. 188); Parameren gut so lang wie der Medianlobus, schlank, nahezu unbeborstet.

Weibchen: 11. Fühlerglied 2,7x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied.

Kopf schmäler als die Elytren, Stirn ausser den feinen Punkten am Vorderrand und der Punktreihe neben den Augen mit 21-24 Punkten. Pronotum etwas breiter als lang, Seitenzähnchen kaum vorragend, Punktierung in den breiten Querfurchen sehr dicht, doppelt bis dreifach nebeneinander. Elytren viel breiter als lang, die Schulterbeule, das basale innere Nahtdrittel und die hinteren äusseren zwei Drittel dunkel, der Rest rötlichgelb; Punktierung: 8, 2+7, 8, 3/2, 8, 9+3, 4; 9, 2+7, 8, 1/2, 6, 7+2, 9; 6, 2+6, 5, 1/2, 8, 5+2, 6; 10, 2+8, 8, 4/2, 3+7, 8+1, 13; 8, 2+6, 7, 3/2, 9, 8+2, 8.

Differenzial diagnose:Von ihrer Schwesterart M. wallacei nov.sp. unterscheidet sich M. invocatus durch seinen viel grösseren, den Hinterrand des Sternits erreichenden gelben Seitenfleck des 7. Tergits. Zur Unterscheidung von den übrigen Arten der pulcher- Untergruppe vgl. die Tabelle.

Etymologie: Ich verwende für diese neue Art den Begriff "ungerufen" (Lat. invocatus).