Megalopinus tubericollis PUTHZ 1994a (Abb. 187)

Megalopinus tubericollis PUTHZ 1994a: 465 figs.

Material: Holotypus (): Peru: Tambopata Prov., 1,5 km NE Pto Maldonado, 200m, white spore Hypoxylon, 17. VII. 1989, Ashe & Leschen 538 (KSEM). 1: Ecuador: Pichincha, 45 km NNW Quito, Macquipucuna Station, 1600-1650m, FIT, 18. V.-5. VI. 1996, P. Hibbs 022 (KSEM) .

Beschreibung Glänzend, schwarz, Elytren in der Vorderhälfte unterhalb der Schulter mit breitem rötlichgelbem Querband, einem kleinen rötlichgelben Fleck hinten neben der Naht, mehreren Punkten am seitlichen Deckabfall und zwei langen Punktreihen auf der Scheibe; Paratergite schwach aufgehellt. Fühlerbasis und Beine rötlichbraun, Fühlerkeule dunkelbraun.

L än g e: 3,9mm (Vorderkörperlänge: 2,2-2,3mm).

PM des HT und des Stückes aus Ecuador: HW: 46, 5 (47); DE: 27, 5 (27, 5); PW: 36 (36); PL: 34 (34); EW: 55, 4 (55); EL: 43 (42, 5); SL: 34 (34).

Männchen: 11. Fühlerglied 3,6x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied. 10. Tergit in der hinteren Mitte quer eingedrückt, mit wenigen mässig groben Punkten auf genetztem Grund. Aedoeagus (Abb. 187), Medianlobus apikal schmal, die Spitze leicht umgebogen, im Innern mit längszottigen Membranen; Parameren vergleichsweise schmal, wenig länger als der Medianlobus, mit 4-5 apikalen Borsten.

Weibchen: Unbekannt.

Kopf deutlich schmäler als die Elytren, Stirn grob und mässig dicht punktiert, mit 22-24 Punkten. Pronotum etwas breiter als lang, nur das vordere Seitenzähnchen deutlich vorragend; Punktierung in den breiten, tiefen Querfurchen mässig grob, dicht, zum Teil doppelt, glatte Quer-/Längswülste zwischen den punktierten Furchen stark erhoben. Elytren mit breitem rötlichgelbem Querband, das ausser der Schulterpartie fast die gesamte Vorderhälfte einnimmt, innen kurz vor der Naht erlischt; der kleine helle Fleck hinten neben der Naht ist weniger deutlich und etwas kleiner als das 11. Fühlerglied; Punktierung: 13, 5, 7/7, 6, 10 (HT), 7, 7, 7/7+1, 4, 8(Ek.).

Differenzial diagnose Diese Art gehört in die caelatus -Untergruppe und lässt sich hier anhand ihrer Elytrenfärbung, -punktierung und des Aedoeagus eindeutig identifizieren.