Megalopinus angustiguttatus nov.sp. (Abb. 110)
Typus material: Holotypus (): Costa Rica: San José, Zurqui de Moravia, 1600m, malaise trap, III. 1994, P. Hanson: im KSEM.
Beschreibung:Glänzend,schwarz,jedeElytremitzweischmalen,rötlichgelben Flecken etwa in der Elytrenmitte (Abb. 110) und zwei kurzen Punktreihen. Fühler und Beine rötlichbraun.
Länge: 3,9mm (Vorderkörperlänge: 1,9mm).
PM des HT: HW: 35; DE: 21; PW: 28; PL: 29; EW: 43; EL: 38, 5; SL: 32.
Männchen: Unbekannt.
Weibchen: 11. Fühlerglied 2,4x so lang und fast 1,2x so breit wie das 10. Glied. 10. Tergit fein und zerstreut auf glattem Grund punktiert.
Kopf viel schmäler als die Elytren, Stirn wenig grob, zerstreut punktiert, mit 16 Punkten. Pronotum wenig länger als breit, ohne vorspringende Seitenzähnchen, Punktierung ziemlich grob, ziemlich weitläufig, die Oberfläche vergleichsweise eben, Querfurchen kaum ausgeprägt. Elytren subquadratisch, vergleichsweise lang (EW: EL= 1,12), Punktierung: 3,2/2,1.
Differenzial diagnose Diese neue Art lässt sich anhand ihrer langen Elytren, der Zeichnung derselben und anhand ihrer wenig groben, weitläufigen Stirnpunktierung sicher identifizieren. Ob sie, wie ich es auch wegen der relativ schwachen Unebenheiten des Pronotums vermute, in die caelatus -Gruppe gehört, kann erst entschieden werden, wenn das zugehörige bekannt ist.
Etymologie: Wegen der schmalen Elytrenflecken nene ich diese neue Art "angustiguttatus" (Lat. = schmal gefleckt).