Megalopinus rufulipennis nov.sp. (Abb. 175)

Typus material: Holotypus (): " Paraguay ", Dr. Bohls (ex coll. Fauvel); 1 - Paratypus: " Paragu " (ex coll. Scheerpeltz). HT im IRSNB, PT im NHMW .

Beschreibung Glänzend, schwarz, Elytren rötlich mit kleinen schwärzlichen Flecken, mehreren Punkten am seitlichen Deckenabfall, zwei unregelmässigen Punktreihen auf der Scheibe und einem Punkt im inneren Nahtdrittel; Paratergite leicht gebräunt, 7. Segment ganz dunkel. 10. Tergit grob und dicht auf glattem Grund punktiert. Fühlerbasis und Beine rötlichbraun, Fühlerkeule dunkelbraun.

Länge: 4,6-5,0mm (Vorderkörperlänge: 2,8-2,9mm).

PM des HT: HW: 61; DE: 37; PW: 54, 4; PL: 50; EW: 68; EL: 47; SL: 35.

Männchen: 11. Fühlerglied 3,6x so lang und 1,3x so breit wie das 10. Glied. Aedoeagus (Abb. x) mit dreieckig verengtem Medianlobus, innen mit vier kleinen proximalen Zottenfeldern; Parameren ziemlich breit, etwas länger als der Medianlobus, apikale Borsten nicht festgestellt.

Weibchen: 11. Fühlerglied 3,1x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied.

Kopf deutlich schmäler als die Elytren, Stirn doppelt punktiert: im vorderen Drittel mässig fein und dicht, dahinter grob und weitläufig. Pronotum deutlich breiter als lang, mit drei deutlichen Seitenzähnchen; Punktierung mässig grob und nur in den grubig vertieften Partien dicht; überwiegend zeigt das Pronotum breite, glänzende Quer-, Schräg- und Längswülste. Elytren viel breiter als lang, inklusive Epipleuren rot; kurz hinter der Mitte befinden sich zwei kleine dunkelbraune bis schwärzliche Flecken; die beiden Punktreihen auf der Scheibe verzweigen sich in ihrer Hinterhälfte, so dass daselbst drei Reihen nebeneinander stehen; Punktierung: 8, +4, 12, 9+1, 1/1, 9+2, 7, +4, 8; 9, +2, 9+1, 7, 1/1, 6, 9+4, 6.

Differenzial diagnose:DieseneueArt gehört in die caelatus -Gruppe und ist hier durch ihre Grösse, ihre Färbung, vor allem aber wegen ihrer doppelten Stirnpunktierung leicht zu erkennen; sie ähnelt darin M. batesi nov.sp., unterscheidet sich aber von diesem leicht u. a. durch ihre Elytrenfärbung.

Etymologie: Wegen ihrer rötlichen Elytren nenne ich diese Art "rufulipennis" (Lat. = mit rötlichen Elytren).