Megalopinus lateraligutta nov.sp. (Abb. 151, 271)

Typus material: Holotypus () und 1 - Paratypus: Panama: Chiriqui Prov., 5,6 km N Boquete, La Culebra Trail, 1450m, 8 o 49’23’’N, 82 o 25’18’’W, fungusy logs, 15. VI. 1996, Ashe & Brooks: im KSEM.

Beschreibung Glänzend, schwarz mit bräunlichem Anflug, jede Elytre mit einem rötlichgelben Aussenfleck in mittlerer Höhe (ähnlich Abb. 125), der sich jedoch, verwaschen verschmälernd, etwa in Richtung Naht ausdehnen kann, sowie mit zwei schütteren Punktreihen. Fühler und Beine bräunlichgelb.

Länge: 2,8-3,4 mm (Vorderkörperlänge: 1,7-2, 0 mm).

PM des HT: HW: 43, 5; DE: 25; PW: 30; PL: 32; EW: 48; EL: 42; SL: 34.

Männchen: 11. Fühlerglied 3,8x so lang und gut 1,2x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 8. Sternit am Hinterrand kräftig klammerähnlich geschwungen (Abb. 151). 10. Tergit sehr fein und flach punktuliert. Aedoeagus (Abb. 271) mit stark sklerotisierten, zum Teil apikal löffelförmigen Skleriten.

Weibchen: (vgl. u.) 11. Fühlerglied etwa 2,3x so lang und gut 1,2x so breit wie das 10. Glied. 10. Tergit dicht punktuliert.

Stirn ausser den die Augeninnenränder begleitenden Punkten mit wenigen, mässig groben Punkten (11) im vorderen Teil. Pronotum ohne vorspringende Seitenzähnchen, überwiegend unpunktiert, die (von vorn) zweite punktierte Querfurche besteht nur aus je 2 Punkten, die dritte aus 3+1 Punkten. Die Elytrenreihen zeigen wenige Punkte (2+1, 3/3, 2+2).

Variabilität: Das zusammen mit dem Holotypus erbeutete unterscheidet sich vom HT durch gröbere und dichtere Stirnpunktierung (16), durch viel dichtere Pronotumpunktierung (die zweite Querreihe ist durchgehend punktiert, die dritte besteht aus jederseits 6 Punkten) und durch geringere Grösse. Elytrenpunktierung: 2(1)+1, 2/2, 3. Trotz dieser Unterschiede halte ich dieses Stück für konspezifisch mit dem HT.

Differenzial diagnose Diese neue Art ähnelt in ihrer Elytrenzeichnung den Arten um M. cognatus (SHARP), ist aber deutlich kleiner, und M. tauripenis nov.sp.; von diesem lässt sie sich im leicht durch spärliche Stirnpunktierung und das überwiegend unpunktierte Pronotum sowie durch die Sexualcharaktere unterscheiden.

Etymologie: Wegen der Seitenmakel der Elytren nenne ich diese Art "lateraligutta" (Lat. = mit einem seitlichen Elytrenfleck).