Megalopinus falini nov.sp. (Abb. 264)
Typus material: Holotypus () und 2, 1: Paraguay: Cazaapa Hermosa, prop. Lopez family, San Rafael Reserve, 80m, 26 o 18’56’’S, 55 o 44’29’’W, pyrethrum fogging fugusy logs, 2. XII. 2000, Z. H. Falin 080 . Paratypen: 2: ibidem 26 o 19’15’’S, 55 o 44’55’’W, idem, 3. XII. 2000, idem 095; 1: ibidem, bank Rio Tebicuary, 26 o 17’23’’S, 55 o 43’7’’W, idem, 4. XII. 2000, idem 108 ; 2: Itapua, Karonay, 17 km W San Rafael Reserve, 26 o 45’53’’S, 55 o 50’37’’W, 90- 110m, idem, 19. XI. 2000, idem 006 ; 2, 1: ibidem, idem, 20. XI. 2000, idem 01; 1: Itapua, Yatai, prof. Hostettler Reserve, 100m, 26 o 38’17’’S, 55 o 39’50’’W, idem, 23. XI. 2000, idem 020 ; 2: ibidem, idem 23. XI. 2000, idem 025; 1: Itapua, San Pedro Mi, San Rafael Reserve, 26 o 31’24’’S, 55 o 48’18’’W, 90m, idem, 27. XI. 2000, idem 051 ; 1: Argentinien: Loreto Exp. St., Misiones, A. Ogloblin. HT und PTT im KSEM, PTT auch im Museum Buenos Aires und in cP .
Beschreibung Glänzend, schwarz, jede Elytre im hinteren Drittel mit einem rötlichgelben Innenfleck und zwei ziemlich regelmässigen Punktreihen (s. u.). Fühlerbasis und Beine rötlichgelb bis rötlichbraun, Fühlerkeule verdunkelt.
Länge: 3,2-3,8mm (Vorderkörperlänge: 1,9-2,1mm).
PM des HT: HW: 42; DE: 24; PW: 30; PL: 30; EW: 45; EL: 39; SL: 31.
Männchen: 11. Fühlerglied nicht ganz 4x so lang, 1,2x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach, auch das 7. Sternit. 8. Sternit am Hinterrand breit und flach ausgerandet. 10. Tergit fein und weitläufig auf fein punktuliertem Grund punktiert. Aedoeagus (Abb. 264), u. a. mit einem auffälligen U-förmigen Sklerit im Basalteil.
Weibchen:wiebei M. mrazi (s. o.).
In fast allen Punkten mit M. mrazi übereinstimmend, die Punktierung von Stirn und Pronotum aber durchschnittlich weniger grob und weitläufiger; so ist die Pronotummitte breit unpunktiert. Insgesamt ist das Pronotum schlanker: PW:PL ((N=5)= 1, 01; ((N= 8)= 0, 99. Die Elytren zeigen die folgende Punktierung (Reihenfolge der Stücke wie oben): 2(1)3/2(1)3; 2, 4/3+1, 3; 3(1)3/3, 3; 5, 3/?; 3, 4/3, 3; 4(1)3/4, 3; 3, 2/1, 1(1)3; 4+1, 4/4+1, 3; 3(1)3/3, 4; 4+1, 3/2, 4; 4, 2/3+1, 2; 2+1, 4/4(1)3; 3+1, 2/2+1, 4; 3(1)2+1/?; 2(1)4+1/4+1, 3; 2, 3/3+1, 2.
Differenzial diagnose Diese neue Art ist durchschnittlich etwas weniger robust als M. mrazi (L. BENICK) . Sie unterscheidet sich von ihm im männlichen Geschlecht auch schon durch die exoskelettalen Geschlechtsmerkmale; die Weibchen lassen sich durch Messung des Pronotums dieser oder der anderen Art zuordnen.
Etymologie: Ich widme diese Art ihrem Sammler, Dr. Z. H. Falin, Kansas.