Megalopinus striatifrons nov.sp. (Abb. 54, 242)

Typus material: Holotypus (): " Brasilien " (ex coll. Eppelsheim): im NHMW. - 1 (cf. det.): Sta. Catharina, H. Schulz (NHMW).

Beschreibung:Schwarz,glänzend,jedeElytremiteinerrötlichgelbenMakelim hinteren Nahtviertel und mit zwei Punktreihen (2(1)2/2(1)2). Fühler und Beine rötlichbraun, Fühlerkeule gebräunt.

Länge: 3,8mm (Vorderkörperlänge: 2,2mm).

PM des HT: HW: 45, 5; DE: 27; PW: 36; PL: 34, 5; EW: 51; EL: 42; SL: 34.

Männchen: Stirn (Abb. 54) im hinteren Bereich seitlich fein längsriefig/-gestreift, die hintere Mitte breitbeulig erhoben und linienförmig von der übrigen Stirn abgesetzt, die Beule oben flach, dicht genetzt und ziemlich fein, wenig dicht punktiert. An den Fühlern ist das 11. Glied gut 4x so lang und 1,5x so breit wie das 10. Glied. 8. Sternit am Hinterrand stumpfwinklig in eine kleine Spitze auslaufend. 10. Tergit mässig fein und wenig dicht auf flach punktulierten Grund punktiert. Aedoeagus (Abb. 242), dem des M. striatifrons nov.sp. ähnlich, die Form der distalen Haken jedoch verschieden.

Weibchen: (?) Stirn ohne Längsriefen, die hintere Mitte ebenfalls erhoben und ziemlich fein. aber auf glattem Grund punktiert. Elytren nur mit wenigen Punkten (-, 2/2, 2, -). 8. Sternit dreieckig vorgezogen/abgerundet.

Differenzial diagnose Diese neue Art ähnelt in der Stirnauszeichnung ihres sehr stark dem M. strigifrons nov.sp., die hintere Stirnmitte ist jedoch anders gestaltet und skulptiert. Ob das oben beschriebene wirklich zu M. striatifrons gehört, kann erst neues Material zeigen. – Zur Unterscheidung von den anderen Arten der Mischgruppe 3 vgl. Tabelle.

Etymologie: Wegen der beim Männchen längsriefig skulptierten Stirn nenne ich diese Art "striatifrons" (Lat. = mit Längsriefen auf der Stirn).