Megalopinus panamensis (SHARP 1887) (Abb. 393)

Material: Holotypus (): Panama: Bugaba, Champion (NHML). 1, 1: Chiriqui Prov., Hornito, Finca La Suiza, 1220m, 08 o 39’N, 82 o 12’W, FIT, H. & A. Howden (7(1)4/4(1)2+3+1; 7+1(1)4/5(1)6) ; 6, 2: ibidem 28., 29., 30. V., 2. VI. 2000, idem (4(2)(1)2/5(1)5+1; 1, 1+4(1)4/4, 7, 1; 2+5(1)3/4, 7; 1+7(1)3/3(1)1+6; 1+6+1(1)4/3(1)6+1; 1+4(1)3/3+1(1)4; 2+4, 2/5(1)1+5); 1: Chiriqui: 20 km N Gualaca, 1350m, Finca La Suiza, 10.-13. VI. 1995, FIT, Ashe & Brooks 196. 1 (cf. det.): Mexiko: Chiapas, 8 km SE Salto de Agua, 17. 51245’N, 92. 29442’W, 60m, malaise trap 2, wet forest, 14.-17. VI. 2008: KSEM und cP .

Beschreibung:allgemeineBeschreibung wie bei M. vatillipenis .

Länge: 3,6-4.2mm (Vorderkörperlänge: 2,0- 2,2mm).

PM des HT und eines von Hornito: HW:44, 5 (51, 5); DE: 25 (29, 5); PW: 33 (37); PL: 32 (35); EW: 45 (56); EL: 36 (45); SL: 27 (35).

Männchen: 11. Fühlerglied etwa 4x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 8. Sternit am Hinterrand flach abgerundet, in der Mitte mit stumpfwinkligem Vorsprung. 10. Tergit wenig fein, wenig dicht auf mikropunktiertem Grund punktiert. Aedoeagus (Abb. 393) mit zwei auffälligen, gebogenen, distalen Haken.

Weibchen: 11. Fühlerglied fast 3x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied. 10. Tergit fein und weitläufig auf fast glattem Grund punktiert.

Differenzial diagnose Auch diese Art lässt sich nur mithilfe ihres Aedoeagus sicher bestimmen. Sie gehört im obscurus -Komplex zu den vergleichsweise grossen Arten und fällt hier durch unterschiedliche Proportionen der Geschlechter auf.

Bemerkung: Das aus Mexiko stelle ich mit Vorbehalt zu M. panamensis . Es unterscheidet sich von den übrigen o. g. Stücken durch Verdunkelung der Apikalhälften von Schienen und Schenkeln; möglicherweise handelt es sich um eine noch unbeschriebene Art.