Megalopinus punctulifrons nov.sp. (Abb. 56, 234)

Typus material: Holotypus (): Ecuador: Napo Prov., 30 km S Baeza, 2000m, 20., 23. II. 1979, H. & A. Howden . Paratypen: 2: Napo Prov., 2 km S Oritoyacu, 22 km S Baeza, 1500m, 4.-5. III. 1976, J. M. Campbell ; 2: 25 km S Baeza on road to Tena, 2000m, green shelf fungi, 28. IV. 1990, C. Carlton & R. A Adarve ; 1: 6. 5 km W Baeza, 6500 feet, litter, 31. X. 1988, L. Herman. HT und PTT in der CNC, PTT auch im AMNH, im KSEM und in cP .

Beschreibung:Glänzend,schwarz,Elytrenüberwiegendrötlichgelb,miteinem schmalen Querstreifen am Vorderrand und einem etwas breiteren, stumpfwinklig nach vorn erweiterten Querstreifen am Hinterrand, beide unscharf abgesetzt, braunschwarz. Fühlerbasis und Beine rötlichgelb, Fühlerkeule gebräunt.

Länge: 3,0- 3,9mm (Vorderkörperlänge: 2,0- 2,3mm).

PM des HT: HW:38, 5; DE: 24; PW: 32; PL: 31, 5; EW: 47; EL: 40; SL: 34.

Männchen: Stirn in der hinteren Mitte und dem Vorderteil des Halses mit einem ziemlich breiten, länglichen Quereindruck (Abb. 56). 11. Fühlerglied gut 3x so lang und gut 1,2x so breit wie das 10. Glied. 8. Sternit am Hinterrand abgestutzt, in der Mitte also mit deutlichem, dreieckigem Vorsprung. 10. Tergit flach genetzt. Aedoeagus (Abb. 234), was seine stark sklerotisierten Haken betrifft, an die Aedoeagen von M. bullifrons nov.sp. und M. diversifrons nov.sp. erinnernd.

Weibchen: Hinterer Mitteleindruck der Stirn weniger breit als beim (Abb. x). 11. Fühlerglied 2,5x so lang und 1,3x so breit wie das 10. Glied. 8. Sternit abgerundet, in der Mitte kaum vorgezogen. 10. Tergit flach genetzt.

Stirnskulptur in beiden Geschlechtern übereinstimmend: die Stirn-/Halspartie neben dem hinteren Mitteleindruck fein und dicht punktiert, die Punkte etwa so gross wie eine mittlere Augenfacette; neben den Augen eine Reihe mässig grober Punkte, aber keine scharf abgesetzte Längsfurche; im Übrigen trägt die Stirn jederseits hinter den Fühlerwurzeln 3- 5 grobe Punkte und in der vorderen Mitte weitere 2-4 Punkte. Das Pronotum ist sehr weitläufig, grob punktiert. Die Elytren haben entweder gar keine oder nur 1-3 feine Punkte.

Differenzial diagnose:BeidieserArtsindbeideGeschlechterzweifelsfrei äusserlich zu erkennen. – Zur Unterscheidung von den anderen Arten der Mischgruppe 3 vgl. Tabelle.

Etymologie: Weil die Stirn im hinteren Bereich fein und dicht punktiert ist, nenne ich diese Art "punctulifrons" (Lat. = mit fein punktierter Stirn).