Megalopinus cavifrons nov.sp. (Abb. 46, 69, 244)
Typus material: Holotypus () und 1, 2 - Paratypus: Brasilien: Nova Teutonia, XII. 1953, F. Plaumann . Paratypen: 44, 60 -Paratypen: ibidem, V. 1937, 3. VII. 1941, XII. 1953, III., IV. 1964, XI. 1955, VI. 1957, III., VIII. 1958, VII. 1959, V., VI. 1960, VII. 1961, XII. 1968, VII. 1969, II. 1971, VI. 1972, idem; 1: Rio Azul, 25 o 42’S, 50 o 46’W, 1000 m, X. 1959 ; 1: Cotejipe, 27 o 35’S, 52 o 25’W, 750m, VII. 1960 ; 4, 7: Chapeco, 27 o 07’S, 52 o 36’W, 600 m, VII., IX. 1960 ; 1: Ibicare, 27 o 09’S, 51 o 18’W, 600m, VI. 1960 ; 2: Sinimbu, 29 o 30’S, 52 o 30’W, 200m, IX. 1960, alle F. Plaumann. HT und PTT im FMCh, PTT auch im CNC und in cP .
Beschreibung:Glänzend,schwarz,jedeElytremiteinerrötlichgelbenMakelin der hinteren Innenhälfte (etwa wie in Abb. 104, kleinere Form) und mit wenigen Punkten in der Mitte. Extremitäten rötlichbraun.
Länge: 3,2-4,8mm (Vorderkörperlänge: 1,8-2,4mm).
PM des HT und eines -PT (in Klammern): HW: 50(52); DE: 29(30); PW: 39(40); PL: 37(37); EW: 55(53, 5); EL: 43(39);SL: 36(31).
Männchen: Stirn in der hinteren Mitte tief ausgehöhlt, die Seiten daneben wenig grob, dicht punktiert (Abb. 46), auf der übrigen Fläche grob, sehr weitläufig punktiert. 8. Sternit am Hinterrand breit und flach stumpfwinklig, in der Hinterrandmitte deutlich etwas vorgezogen. Aedoeagus (Abb. 244).
Weibchen: Elytren deutlich kürzer als beim. Stirn einfach, in der hinteren Mitte zum Hals hin mit der Andeutung eines etwa dreieckigen Eindrucks, dessen Mitte schmal gekielt ist (nur bei vorgebeugtem Kopf zu sehen!). 8. Sternit zum Hinterrand dreieckig vorgezogen.
Pronotum sehr weitläufig punktiert (Abb. 69). Elytren mit wenigen, oft in etwa zwei Reihen angeordneten Punkten (durchschnittlich 6). 10. Tergit mässig fein und mässig dicht auf dicht genetztem Grund punktiert.
Differenzial diagnose Zur Unterscheidung von den anderen Arten der Mischgruppe 3 vgl. Tabelle. Diese Art steht genitaliter dem M. brevipennis (BERNHAUER) sehr nahe. Die Weibchen beider Arten lassen sich auch anhand ihrer unterschiedlichen Stirnbildung unterscheiden ( M. brevipennis fehlt der hintere Mittelkiel).
Etymologie: Wegen der beim Männchen hinten ausgehöhlten Stirn nenne ich diese Art "cavifrons" (Lat. = mit ausgehöhlter Stirn).