Megalopinus bullifrons nov.sp. (Abb. 53, 232)
Typus material: Holotypus (): Ecuador: Azuay, 50 km NW Cuenca, 1720m, ex cloud forest, berlese, 21. I. 1992, C. Carlton & R. Leschen: im KSEM.
Beschreibung:Glänzend,schwarz,Elytrenüberwiegendrötlichgelb, nur neben der Naht und am Hinterrand dunkelbraun bis schwarz, mit zwei kurzen Punktreihen (2, 3/3, 2). Fühler und Beine rötlichgelb, Fühlerkeule braun.
Länge: 3,5mm (Vorderkörperlänge: 2,0mm).
PM des HT: HW: 41; DE: 25; PW: 31; PL: 31; EW: 43, 5; EL: 37; SL: 31, 5.
Männchen: Stirn in der hinteren Mitte mit einer grossen, stark erhobenen Beule, neben der Beule hinten fein und eng genetzt (Abb. 53); neben den Augen keine eingeschnittene Längsfurche; oberhalb der Fühlerwurzeln in der Stirnmitte mit etwa 12 wenig groben Punkten, deren mittlerer Durchmesser etwa so gross wie der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes ist. 11. Fühlerglied 2,7x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied. 8. Sternit am Hinterrand breit abgestutzt. 10. Tergit fein genetzt. Aedoeagus (Abb. 232) mit einem mittleren gabelförmigen Sklerit und zwei doppelt gebogenen, langen Haken.
Weibchen: Unbekannt.
Differenzial diagnose Zur Unterscheidung von den anderen Arten der Mischgruppe 3 vgl. Tabelle.
Etymologie: Weil die Stirn bei Männchen eine stark erhobene Beule trägt, nenne ich diese Art "bullifrons" (Lat. = mit einer Blase (Beule) auf der Stirn).