Megalopinus spinosus (SHARP 1876) (Abb. 25, 32, 33, 34, 35, 82)
Megalops spinosus SHARP 1876: 379
Megalopinus spinosus; PUTHZ 1976: 43; 1980: 45
Megalops impressus SHARP 1876: 380; 1887: 676 syn. nov.
Megalopinus impressus; PUTHZ 1980: 44
Meglops incultus SHARP 1887: 675
Megalops puncticeps SHARP 1887: 676
Megalops angulicollis FAUVEL 1891: 92
Megalops pauxillus L. BENICK 1917: 292
Megalopsidia sculpturata L. BENICK 1952: 74
Megalopsidia plaumanni L. BENICK 1952: 76
Material: Typen sämtlicher oben genannter Taxa und 320 Exemplare aus: Mexiko, Belize, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Trinidad, Surinam, Venezuela, Französisch Guayana, Guyana, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Brasilien, Paraguay, Argentinien.
Bemerkungen Mit dieser Art verhält es sich ähnlich wie mit Stenus colonus ERICHSON: Sie ist bemerkenswert variabel und über fast ganz Mittel- und Südamerika verbreitet und ebenfalls mehrfach beschrieben worden. Ich habe Männchen aus den verschiedensten Gebieten untersucht und keine signifikaten Unterschiede feststellen können. Die Seitenkontur des Pronotums ist bei Männchen und Weibchen meist unterschiedlich: bei den Männchen im vorderen Drittel stark gewinkelt (" angulicollis FAUVEL": Abb. 32, 34), bei den Weibchen sind die seitlichen Vorsprünge weniger ausgeprägt und oft durch zwei ± vorragende Zähnchen repräsentiert (Abb. 33, 35). Was die Proportionen angeht, so bewegt sich die Variabilität von Kopf, Pronotum und Elytrenbreite in diesen Grenzen: HW: PW= 1, 37-1, 60; HW: EW= 1, 03-130. Die Stirnskulptur ist so wie auch diejenige des Pronotums in Grenzen variabel.
Die Art ist auch zusammen mit M. glabripennis (L. BENICK) erbeutet worden: beide unterscheiden sich aber, abgesehen von der vorhandenen bzw. fehlenden Elytrenfurche auch deutlich durch den Aedoeagus.