489. Orchis morio L.
Kleine Orchis
Blüte. Purpurrot, violett oder weiss, Lippe mit Zeichnung. 4-5.
Standort. Kollin und montan. Wechseltrockene, basenreiche, nährstoffarme, humusreiche Böden. Magerwiesen.
Literatur. G: Spitalerwiesen; St. Gilgen (1). - K: In feuchten Wiesen häufig. Albiflora: Schnabel. - Me: Verbreitet.
Herbar. Uto (zahlreiche Belege); Fuss des Uto (1882). 3: Wiedikonerried (1894); Kolbenhof (1905); Friesenberg (1871, 1887, 1912); kleine Allmend (1882); Sihlfeld (1872). 7: Zürichberg (1874, 1875); Loorenkopf (1908); Witikon (1892; 1916); hinter Witikon (1871); ob Rehalp (1921). 9: Hard (1914); Herdern (1872); Altstetten (1908). 10: Höngg (o.D.). 11/32: Katzensee (1906, 1949). 11: Örlikon (1877, 1895); Kühried (1895). 12: Schwamendingen (1908). AEa: Müliberg (1887). STa: Buechenegg (1905). THc: südöstlich Gattiker-Weiher (1921). RUd: ohne nähere Angabe (1904). HOd: oberh. Fuchsenwis (1915); Rüti (1927). Verbreitung. Im Norden selten; im Süden zerstreut; meist ausserhalb überbauter Zonen. U: 1, H 1/1, E: 4>3, W: A. - Mitteleuropa.
Veränderungen.>/>/>. - g, h, o. -
Gefährdung. VU//EN/VU/NT.
Verbreitungsmuster. n.
Bemerkungen. Die Zerstörung der Halbtrockenrasen hat die früher häufige Art in der Stadt Zürich bis auf die Flachdächer des Filterwerkes zum Verschwinden gebracht. Im südlichen Gebiet konnte sie sich indessen noch recht gut halten.