Dianous ernstjuengeri PUTHZ, 2005

(Abb. 43, 67, 108)

Dianous ernstjuengeri PUTHZ, 2005: 643 .

Material: 1: Nepal: Dhaulagiri Mts, Hile Kharka, 3000-3100m, 28o29‘15‘‘N, 83o34‘28‘‘E, 9.V.2009, J. Schmidt (NME).

Bemerkungen: Von dieser Art mit ungewöhnoich grossem Kopf und eigenartiger Stirnbildung (Abb. 43) war bisher nur der - Holotypus bekannt. Das jüngst entdeckte Männchen ist kleiner als der HT (5,0mm, Vorderkörperlänge: 2,6mm). Die Schenkel sind in ihrer Apikalhälfte nach aussen angeschwollen (Abb. 67). 8. Sternit mit rundem Ausschnitt etwa im hinteren Fünftel des Sternits. 8. Sternit apikolateral spitz/gesägt vorgezogen, mit kurzem, dünnem Borstenpinsel. Aedoeagus (Abb. 108), Medianlobus spitzwinklig verengt, Apikalpartie mit zahlreichen Sinnespunkten (keine Borsten!), Innenstrukturen neben Ausstülpbändern mit zwei Ausstülphaken und einem breiten, tubigem Innensack; Parameren wenig kürzer als der Medianlobus, mit ca. 12-14 Borsten.

Bei der Beschreibung dieser Art habe ich sie in den luteoguttatus- Komplex gestellt. Das kann ich nun nach Kenntnis des Männchens nicht mehr aufrecht erhalten: die hakenähnlichen Innenstrukturen des Aedoeagus und der kurze apikolaterale Borstenpinsel des 9. Sternums sowie die aussergewöhnlich grossen Augen (LE: LT= 2) sprechen dagegen. Auch zeigt die Anschwellung der Schenkel eine Besonderheit, die ich von keinem anderen Dianous kenne. Die Art soll deshalb in den Komplex " incertae sedis " gestellt werden.