Dianous versicolorus nov.sp.

(Abb. 49, 59, 122, 123)

Material: Holotypus (): Indien: Meghalaya, 3 km E of Tura, 600-800m, 25o30’N, 90o14’E, 12.-22.VI.2007, P. Pacholátko; 4 - Paratypen: CHINA: Yunnan: Yingjiang Co., Xima, 24o25’16’’N, 97o41’59’’E, 1400m, 15.V.2013, W.-X. Bi. – HT im NMB, PTT im SHNU .

Beschreibung: Schwarz, mässig glänzend, Stirn mit sehr schwachem bläulichem Metallschimmer, Elytren überwiegend mit Messingschimmer, im hinteren Schultereindruck blaumetallisch; Stirn (Abb. 49), Elytren und Abdomen sehr fein und sehr dicht punktiert, Pronotum nur mit wenigen feinen Punkten, auf den ersten Blick glatt erscheinend (Abb. 59); Beborstung kurz, dicht, anliegend. Fühler schwarz, die Keule kaum heller. Kiefertaster schwarzbraun. Beine schwarz, Tarsen kaum heller. Clypeus und Oberlippe schwach blaumetallisch, dicht beborstet.

Länge: 6,0- 6,8mm (Vorderkörperlänge: 3,2mm).

PM des HT: HW: 48,5; DE: 32; LE: 18,5; LT: 12; PW: 37; PL: 40; EW: 55; EL: 61; SL: 53.

Männchen: Ventralseite etwa wie bei D. coeruleostigma nov.sp. 8. Sternit mit breitem, stumpfwinkligem Ausschnitt im hinteren Zwölftel des Sternits. 9. Sternit apikolateral stumpf vorgezogen. 10. Tergit am Hinterrand sehr breit abgerundet. Aedoeagus (Abb. 122, 123) prinzipiell wie bei D. coeruleostigma aufgebaut, Apikalteil des Medianlobus ebenfalls sehr breit abgerundet, mit jederseits 4 Borsten; Parameren länger als der Medianlobus, mit 32-34 Borsten. Das 4. Glied der Hintertarsen ist asymmetrisch gelappt, der Tarsenschuh kräftig, fast so lang wie das Klauenglied.

Weibchen: Unbekannt.

Differenzial diagnose: Diese neue Art gehört in den D. calceatus -Komplex und lässt sich äusserlich kaum von D. coeruleostigma nov.sp. und D. versicolor CAMERON unterscheiden; die hintere Stirnmitte ist jedoch weniger konvex. Die Sexualcharaktere des Männchens sind aber deutlich von denen der verglichenen Arten verschieden: Der Aedoeagus ähnelt am meisten dem des D. coeruleogutta nov.sp., ist jedoch vorn etwas breiter (vgl. Abb. 142). Die blaumetallisch gefärbte Partie der Elytren erstreckt sich in der Elytrenmitte bis zur Naht hin, während sie bei D. coeruleogutta auf den hinteren Schultereindruck beschränkt bleibt.

Etymologie: Um ihre Nähe zu D. versicolor zu signalisieren, nenne ich diese neue Art " versicolorus " (Lat.= bunt schillernd).