Stenaesthetus nitidifrons PUTHZ 1987 (Abb. 51, 66, 91)
Stenaesthetus nitidifrons PUTHZ 1987: 447 .
Material: Holotypus (): Nepal: Kaski District: oberhalb Dhumpur, 2100m, Suraja nepalensis - Wald, feucht, orchideenreich, Berlese, 8.-10.V.1980, Martens & Schawaller (Senckenberg-Museum) ; 1: Ilam District: Mai Pokhari, 2100-2200m, Castanopsis forest remnants, 9.- 10.IV.1988, idem (SMNS) ; 1, 3: Kathmandu District: Sheopuri Mt., Quercus semecarpifolia forest, 2100-2300m, 25.IV.1988, idem (SMNS, cP) .
Beschreibung Apter, rötlichbraun, mässig glänzend, Stirn fast glatt, Pronotum mit vier Längsfurchen, ziemlich grob, unterschiedlich punktiert. Elytren mässig grob, flach, dicht punktiert. Beine bräunlichgelb.
Länge: 2,1-2,7mm (Vorderkörperlänge: 1,1-1,2mm).
PM des vom Ilam District: HW: 61; LE: 16; LT: 4; PW: 65; PL: 61; EW: 69; EL: 45; SL: 31.
Männchen: Vordersternite einfach. 6. Sternit median leicht abgeflacht, 7. Sternit in den hinteren zwei Dritteln median mit einem tiefem, schmalem Eindruck, die erhobenen Eindruckseiten distal leicht gekantet, Hinterrand median sehr flach ausgerandet. 8. Sternit (Abb. 51). 9. Sternit mit schmaler, stärker sklerotisierter Aussenpartie. Spermapumpe spindelförmig, etwa doppelt so lang wie der Medianlobus, ohne trompetenähnliche Enden. Aedoeagus (Abb. 66), Parameren zweiästig, der Innenast ohne Borsten, der Aussenast mit zahlreichen Borsten versehen.
Weibchen: Spermatheka (Abb. 91).
Kopf schmäler als das Pronotum, deutlich schmäler als die Elytren, Augen gross, Stirn breit gewölbt, glänzend, aber nicht spiegelglatt, sondern mit einer flachen, erlöschendfeinen Punktierung versehen, Clypeus leicht kantig von der Stirn abgesetzt, tief, sehr dicht mikroskulptiert, matt. Pronotum breiter als lang, seitlich in der Vorderhälfte fast gerade, hinten konkav eingeschnürt; Seitenfurchen fast bis zum Vorderrand des Pronotums reichend, Längsfurchen der Scheibe sehr lang, vom Vorderrand des Pronotums etwa um die Länge des 3. Fühlergliedes getrennt, Abstand zum Vorderrand also erheblich kürzer als eine Augenlänge, Abstand der Scheibenfurchen voneinander gut so breit wie die Vorderschenkel; das vordere Pronotum ist sehr dicht, ziemlich grob, leicht längsausgezogen punktiert (Punkte etwa so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes), die mittlere Partie zwischen den Scheibenfurchen zeigt eine erlöschende Punktierung, ist fast glatt. Elytren trapezoid, viel breiter als lang, Schulern deutlich kurz gekielt; Punktierung mässig grob, flach, dicht.
Differenzial diagnose Diese Art gehört in die Verwandtschaft des St. canaliculatus COIFFAIT und sieht ihm auch sehr ähnlich, unterscheidet sich aber äusserlich von ihm durch weniger lange, weiter auseinander stehende Scheibenfurchen des Pronotums und fast glatte Stirn, vom ebenfalls sehr ähnlichen St. angulatipenis spec. n. sicher nur durch die Sexualchaktere des Männchens. Zur Unterscheidung von den übrigen Arten vgl. die Bestimmungstabelle.