Stenus shaluishanus nov.sp. (Abb. 21, 39, 55, 72, 89, 99, 116, 117, 135, 136, 149)

M a t e r i a l u n t e r s u c h t: Holotypus (♂) und 1♂, 1♀ - Paratypen: CHINA: W Sichuan, Ganzi Tibet Aut. Pref., Yajiang Co., Shalui Shan, Bachtal 6 km WSW Yajiang, 3250m, 30 o 01̕N, 100 o 57̕E, Laubstreu, Rinde, Pilze, 4.VII.1999, M. Schülke.- HT und 1 PT in coll. Schülke (Berlin), 1 PT in cP.

B e s c h r e i b u n g: Apter,schwachschimmernd,Kopfschwarz,Abdomens schwarzbraun, Pronotum und Elytren dunkelbraun; Vorderkörper grob bis sehr grob, sehr dicht, getrennt punktiert, Abdomen vorn grob und dicht, hinten mässig fein und ziemlich dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelb, Fühlerbasis und Beine hellbraun, Fühlerkeule gebräunt, Knie kurz verdunkelt. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, ziemlich dicht beborstet. Abdomen mit deutlichen Paratergiten, 4. Tarsenglied gelappt.

Länge: 3,0- 3,5mm (Vorderkörperlänge: 1,6-1,8mm).

PM des HT: HW: 30; DE: 17; PW: 25,5; PL: 24,5; EW: 32; EL: 26; SL: 19.

Männchen: Mittelschienen mit kaum erkennbarem Apikaldorn, Hinterschienen mit winzigem Präapikaldorn. Metasternum flach eingedrückt, grob und ziemlich dicht auf glattem Grund punktiert und beborstet (Abb. 72). Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte mit schmalem Eindruck, dieser fein und dicht punktiert und beborstet, Hinterrand kaum erkennbar ausgerandet. 8. Sternit mit sehr flacher Ausrandung etwa im hinteren Dreiundzwanzigstel. 9. Sternit apikolateral gesägt/kurz spitz (Abb. 116). 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 135, 136), Apikalpartie des Medianlobus spitzwinklig in eine wenig breit abgerundete, kurz häutige, Spitze verengt; im Innern werden eine breite, stark sklerotisierte Tube sowie eine ebenfalls stark sklerotisierte Platte erkennbar; Parameren länger als der Medianlobus, an ihren Spitzen stark löffelförmig verbreitert, mit etwa 16-17 Borsten.

Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer (Abb. 117). 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 149), Infundibulum etwa viermal so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang einmal gewunden, Endschlauch länger als der mittlere Spermathekengang.

In den meisten Punkten äusserlich kaum von S. brevidens nov.sp. zu unterscheiden, Pronotum und Elytren aber stärker uneben (Abb. 21, 39, 55), die Punktierung des 7. Tergits weniger dicht, Punktzwischenräume hier mindestens so gross wie die Punkte (Abb. 89), die vorderen Tergite glänzender, Punktzwischenräume hier fast glatt (Abb. 99.

D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Auch diese neue Art gehört in die brevidens - Gruppe. Sie unterscheidet sich von den übrigen Arten ihrer Gruppe wie in der Bestimmungstabelle angegeben.

E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezieht sich auf ihren Fundort.