Stenus gaoershishanus nov.sp. (Abb. 515, 34, 49, 64, 83, 109, 127, 145)

M a t e r i a l u n t e r s u c h t: Holotypus (♂) und 3♂♂, 3♀♀ - Paratypen: CHINA: Sichuan, Gaoershishan, Tiemengou, 3770m, 30.IX.1996, S. Nomura.- HT und PTT in coll. Watanabe (TUA), je ein PT in der SHNU und in cP .

B e s c h r e i b u n g: Apter,schwachglänzend,schwarz;Vorderkörpergrob bis sehr grob, sehr dicht, getrennt punktiert (Abb. 15, 34, 49), Abdomen vorn grob und dicht, hinten mässig fein und ziemlich dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelblich, Fühlerbasis und Beine hellbraun, Fühlerkeule verdunkelt, Schenkelspitzen wenig dunkler. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, mässig dicht beborstet. Abdomen seitlich vollständig gerandet, 4. Tarsenglied gelappt.

Länge: 3,1-3,8mm (Vorderkörperlänge: 1,7-1,8mm).

PM des HT: HW: 32; DE: 18; PW: 26,5; PL: 25; EW: 34,5; EL: 28,5; SL: 21.

Männchen: Mittelschienen und Hinterschienen mit deutlichem Präapikaldorn. Metasternum breit und flach eingedrückt, grob und dicht auf flach genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 64). Vordersternite einfach, 6. Sternit längs der Mitte breit abgeflacht, 7. Sternit mit breitem Eindruck in der hinteren Mitte, darin fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand breit ausgerandet. 8. Sternit mit runder Ausrandung etwa im hinteren Zweiundzwanzigstel des Sternits. 9. Sternit apikolateral gesägt und mit kurzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 127), Apikalpartie des Medianlobus spitzwinklig in eine schmal abgerundete, kurz häutige Spitze verengt; im Innern werden ein kleines, hantelförmiges Sklerit sowie ein kurzer, breittubiger Innensack deutlich; Parameren etwas länger als der Medianlobus, an ihren Spitzen mässig löffelförmig erweitert und daselbst mit etwa 17 Borsten.

Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikolateral gesägt, mit kurzem Zahn (Abb. 109). 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 145), Infundibulum kurz, mittlerer Spermathekengang zweimal gewunden, Endschlauch länger als der mittlere Spermathekengang.

Dem S. brevidens nov.sp. äusserlich zum Verwechseln ähnlich, das Abdomen aber glänzender, die Punktierung des 7. Tergits deutlich feiner und weniger dicht, die Punktzwischenräume sind hier gut so gross wie die Punkte (Abb. 83).

D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Auch diese neue Art gehört in die brevidens - Gruppe. Sie unterscheidet sich von den übrigen Arten ihrer Gruppe wie in der Bestimmungstabelle angegeben.

E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezieht sich auf ihren Fundort.