Saxifraga oppositifolia subsp. amphibia (Suend .) Braun-Blanq.

Unterart ISFS: 374550 Checklist: 1041880 Saxifragaceae Saxifraga Saxifraga oppositifolia L. Saxifraga oppositifolia subsp. amphibia (Suend .) Braun-Blanq.

Zusammenfassung KEINE ANGABE Status

Status IUCN: flora.fl.EX

Nationale Priorität: 2 - Hohe nationale Priorität

Internationale Verantwortung: 1 - Gering Erhalten/ Fördern Gefährdungen Datendefizit, zurzeit kein indigenes Material bekannt Eutrophierung (u. a. infolge Algenwachstum) Treib-, Schwemmgut Konkurrenz (Phalaris arundinacea, Phragmites australis, Agrostis stolonifera, Carex acuta, C. elata; bei den drei letzten nützt die Mahd nichts!) Lagerfeuer, Verbrennen von Mähgut direkt am Strand Verbuschung, Beschattung, Laubfall Intensive touristische Nutzung (Baden, Surfen/Segeln, Camping) Art gilt in der Schweiz als ausgestorben. Keine Massnahmen möglich . Regelmässige Kontrolle in den Gebieten, in denen die Art früher vorgekommen ist

Ökologie

Lebensraum Lebensraum nach Delarze & al. 2015

2.1.3 - Strandlingsgesellschaften (Littorellion)

fett Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt Charakterart Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

BodenfaktorenKlimafaktorenSalztoleranz
Feuchtezahl F--Lichtzahl L--Salzzeichen--
Reaktionszahl R--Temperaturzahl T--
Nährstoffzahl N--Kontinentalitätszahl K--

Abhängigkeit vom Wasser

Flüsse0 - unbedeutend, keine Bindung.
Ruhiges Wasser1 - Zusatz- oder Nebenlebensraum
Grundwasser0 - unbedeutend, keine Bindung.

Nomenklatur

Gültiger Name (Checklist 2017): Saxifraga oppositifolia subsp. amphibia (Suend .) Braun-Blanq.

Volksname

Deutscher Name: -- Nom français: -- Nome italiano: --

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken

RelationNomReferenzwerkeNo
=Saxifraga oppositifolia subsp. amphibia (Suend .) Braun-Blanq.Checklist 2017374550
=Saxifraga oppositifolia subsp. amphibia (Suend .) Braun-Blanq.SISF/ISFS 2374550

= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017) <Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)

Status Indigenat: Indigen

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (nach Walter & Gillett 1997): Ja

Status Rote Liste national 2016

Status IUCN: flora.fl.EX

Zusätzliche Informationen Kriterien IUCN: --

Status Rote Liste regional 2019

Biogeografische RegionenStatusKriterien IUCN
Jura (JU)--
Mittelland (MP)weltweit ausgestorben (Extinct)
Alpennordflanke (NA)--
Alpensüdflanke (SA)--
Östliche Zentralalpen (EA)--
Westliche Zentralalpen (WA)--

Status nationale Priorität /Verantwortung

Nationale Priorität2 - Hohe nationale Priorität
Massnahmenbedarf0 - Kein Massnahmebedarf
Internationale Verantwortung1 - Gering
Überwachung Bestände2 - Überwachung ist nötig

Schutzstatus

Kein internationaler, nationaler oder kantonaler Schutz

Erhalten/ Fördern Gefährdungen und Massnahmen Datendefizit, zurzeit kein indigenes Material bekannt Überprüfen der Saatgutbanken verschiedener ehemaliger Fundstellen Information über allenfalls doch noch vorhandene ex-situ-Kulturen an Info Flora weiterleiten Ex-situ Vermehrung von indigenem Material (Samen) und Wiederansiedlung an ursprünglichen (oder potentiellen) Fundstellen Eutrophierung (u. a. infolge Algenwachstum) Gewässerschutz weiterhin gewährleisten (die Wasserqualität ist heute wieder vorhanden) Treib-, Schwemmgut Treibgut vorsichtig entfernen Falls notwendig mechanischen Schutz installieren Konkurrenz (Phalaris arundinacea, Phragmites australis, Agrostis stolonifera, Carex acuta, C. elata; bei den drei letzten nützt die Mahd nichts!) Ausreissen von konkurrierenden Einzelpflanzen (P. arundinacea, C. acuta); zweimalige Mahd (P. australis, P. arundinacea, flächig nur falls gefroren) Soden entfernen (A. stolonifera) Aushacken ( C. elata) Lagerfeuer, Verbrennen von Mähgut direkt am Strand Keine Feuer im direkten Strandbereich Verbuschung, Beschattung, Laubfall Entbuschen Auslichten (z. B. aufwachsende Kopfweiden) Mähgut immer entfernen Intensive touristische Nutzung (Baden, Surfen/Segeln, Camping) Schutzgebiete Ansiedlungsbereiche Einzäunen oder Absperren, dort kein Badebetrieb Art gilt in der Schweiz als ausgestorben. Keine Massnahmen möglich . Regelmässige Kontrolle in den Gebieten, in denen die Art früher vorgekommen ist Mehr Informationen Merkblatt Artenschutz