Parhypochthonius aphidinus Berlese, 1904 [55d]
Diagnose: Einige Merkmale der Adulten machen den Eindruck der Neotenie (d.h. juvenile Merkmale bleiben bei den Adulten erhalten): Sehr weichhäutiger Körper, Platten wenig chitinisiert und unpigmentiert; Cheliceren dorsal unbedeckt; AD mit NG verwachsen, le und in lang, ro kürzer, dicht beeinander am Rostrumvorderrand; ss sehr lang kammförmig, Rami der Hinterseite lang, an Vorderseite sehr kurze Dornen; alle 16 ng gut entwickelt, zum Teil sehr lang (f- und h-Borsten bis über 80 µm); eine Borste steht auf dem Rand der gla (vermutlich h2); 1 pa, 4 an, 4 ad, 9 g, 1 ag. Körperlänge mit Cheliceren 350-520 um. Maße des untersuchten Tieres der Berlese-Sammlung Nr. 23/36 [55d]: Prodorsum 115 um, Na-Schild 80 µm, Gesamtlänge 415 µm.
Syn., Tax.: P. aphidinus Berlese, 1904(b); Grandjean 1934e (B, auch Juvenile); Balogh & Mahunka 1983 (B); Hammen 1959; Aoki 1969 (B); Mahunka & Mahunka-Papp1995 (B).
- P. aphidinus var. germanicus Willmann, 1931: Die Varietät ist ohne klare Differentialdiagnose beschrieben worden und wird als conspezifisch angesehen. Brauchbares Vergleichsmaterial existiert nicht in der Willmann-Sammlung (Staatssammlung München).
Ökologie: Einziger Nachweis in Deutschland von Willmann (1931) an Rebwurzeln in Naumburg an der Saale (eingeschleppt?).
Verbreitung: Süd- und Südosteuropa, Frankreich?, Nordafrika, Japan.