Megalopinus violiniformis nov.sp. (Abb. 49, 89)
Typus material Holotypus (): INDONESIEN: Sumatra, Aceh-Selatan, Babahrot, 28.- 30.VII.1983, J. Klapperich . Paratypen: 1: Kalimantan Tengah, Busang / Rekut confl., 0 o 03’S, 113 o 59’E, Barito Ulu, VIII.2001, Brendell & Mendel . MALAYSIA: 2, 1: Sarawak, 4 th Division, Gn. Mulu N. P., alluvial forest 5, litter, V-VII.1978, P.M.Hammond & J.E.Marshall ; 1: ibidem, fungus on log, idem; 1, 2: Sarawak, ca. 25 km E Kapit, III. 1994, J. Kodada ; 1: Sarawak, 5 km E Ban, 20m, riverain forest, on fungi, 14.V.1994, Löbl & Burckhardt ; 1: Sabah, Kinabalu N. P., Poring vicinity, 380m, 9.-11.III.2007, R. Grimm . THAILAND: 1: Phuket Is., Khao Phra-Thaew N. P., 14.II.2000, E. Heiss. - HT und 1 PT im SMNS, PTT auch im MHNG, NHML, NHMW und in cP .
Beschreibung Glänzend, schwarz, Elytren mit einer schrägen rötlichgelben Querbinde in der Vorderhälfte und einem ovalen Fleck zwischen der inneren Punktreihe und den Punkten im inneren Nahtdrittel (Abb. 49) sowie mit o d e r ohne schmale Aufhellung hinten neben der Naht, mit drei Punktreihen seitlich und auf der Scheibe sowie mit nicht sehr vielen Punkten im inneren Nahtdrittel. 10. Tergit grob und dicht auf fast glattem Grund punktiert. Fühlerbasis bräunlichgelb, die Keule rötlichbraun. Beine bräunlichgelb bis rötlichgelb.
Länge: 2,8-3,8mm (Vorderkörperlänge: 1,6-2,0mm).
PM des HT: HW: 48; DE: 28; PW: 41; PL: 35; EW: 50; EL: 33; SL: 25.
Männchen: 11. Fühlerglied 3x so lang und 1,3x so breit wie das 10. Glied. 8. Sternit am Hinterrand breit, mässig tief ausgerandet, die Ausrandung befindet sich etwa im hinteren Fünftel. Aedoeagus (Abb. 89), die starken Innensklerite erinnern an die F-Löcher einer Violine; Parameren apikal mit (5-) 7 langen Borsten.
Weibchen: 11. Fühlerglied 2,8x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied.
Kopf wenig schmäler als die Elytren, Stirn grob und ziemlich dicht punktiert. Pronotum deutlich breiter als lang, Seitenzähnchen unterschiedlich deutlich ausgeprägt, Punktierung grob und dicht, Querfurchen deutlich ausgeprägt. Elytrenpunktierung: 13,7,6[10/1]7,8,1; 8,7,6[8/8]7,8,4; 9,8,9[9/8]7,7,7; 3,6,7[6/6]6,8,6; 6,7,9[5/5]7,6,6; 5,8,8[8/9]6,7,6; 7,6,6[7/8]7,7,6; 5,6,7[8/8]7,5,4; 9,7,6[9/9]7,7,8; 10,6,8[8/9]8,7+1,9; 9,8,7[8/9]1+7,9,9; 5,7,6[7/8]6,7+1,3.
Differenzial diagnose Diese neue Art lässt sich anhand ihrer Elytrenzeichnung und mithilfe des Aedoeagus sicher identifizieren. Die Grössenunterschiede der o. g. Stücke sind beträchtlich.
Etymologie: Der Name dieser Art leitet sich von der Gestalt der F-Löcher der Violine ab.