Aconitum variegatum L. subsp. variegatum
Gewöhnlicher Scheck-Eisenhut
Unterart ISFS: 4400 Checklist: 1000630 Ranunculaceae Aconitum Aconitum variegatum L. Aconitum variegatum L. subsp. variegatum
Zusammenfassung
Artbeschreibung (nach Lauber & al. 2018): Bis 180 cm hoch. Stängel oft in Gebüsch hin- und hergebogen. Blattabschnitte meist nicht bis zum Grund getrennt. Blütenstand lang, mit weit ausladenden Ästen . Helm meist höher als breit. Fruchtblätter (3-)5, behaart. Blütenstiele kahl.
Standort und Verbreitung in der Schweiz (montan-)subalpin / GR (Unterengadin, Samnaun, Münstertal)
Verbreitung global (nach Lauber & al. 2018): Mittel- und südeuropäisch
Ökologische Zeigerwerte (nach Landolt & al. 2010) 2 + w53-434.h.2n=16
Status
Status IUCN: Verletzlich
Nationale Priorität: 4 - Mässige nationale Priorität
Internationale Verantwortung: 1 - Gering Erhalten/ Fördern Gefährdungen Isolierte Populationen Fehlendes Wissen Zerstörung des Lebensraums
Ökologie
Lebensform Mehrjähriger Hemikryptophyt
Lebensraum Lebensraum nach Delarze & al. 2015
| 6.1.3 - Grauerlen-Auenwald (Alnion incanae) |
fett Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt Charakterart Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art
Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)
| Bodenfaktoren | Klimafaktoren | Salztoleranz | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Feuchtezahl F | frisch; Feuchtigkeit mässig wechselnd ( ± 1-2 Stufen) | Lichtzahl L | hell | Salzzeichen | -- |
| Reaktionszahl R | basisch (pH 6.5->8.5) | Temperaturzahl T | montan ( Wälder mit Buche, Weisstanne, in den Zentralalpen mit Waldföhre) | ||
| Nährstoffzahl N | mässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreich | Kontinentalitätszahl K | subkontinental (niedrige relative Luftfeuchtigkeit, grosse Temperaturschwankungen, eher kalte Winter) | ||
Abhängigkeit vom Wasser
| Flüsse | 1 - Zusatz- oder Nebenlebensraum |
| Ruhiges Wasser | 0 - unbedeutend, keine Bindung. |
| Grundwasser | 0 - unbedeutend, keine Bindung. |
Nomenklatur
Gültiger Name (Checklist 2017): Aconitum variegatum L. subsp. variegatum
Volksname Deutscher Name: Gewöhnlicher Scheck-Eisenhut Nom français: Aconit panaché
Nome italiano: --
Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken
| Relation | Nom | Referenzwerke | No |
|---|---|---|---|
| = | Aconitum variegatum L. subsp. variegatum | Checklist 2017 | 4400 |
| = | Aconitum variegatum L. s.str. | Flora Helvetica 2001 | 141 |
| = | Aconitum variegatum L. s.str. | Flora Helvetica 2012 | 129 |
| = | Aconitum variegatum L. subsp. variegatum | Flora Helvetica 2018 | 129 |
| = | Aconitum variegatum L. s.str. | Index synonymique 1996 | 4400 |
| = | Aconitum variegatum L. s.str. | Landolt 1977 | 1104 |
| = | Aconitum variegatum L. s.str. | SISF/ISFS 2 | 4400 |
= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017) <Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)
Kommentare aus der Checklist 2017 Wegfall des Ausdrucks s.str.: Alle "im engeren Sinn" (sensu stricto, s.str.) gefassten Arten werden neu in Unterarten mit gleichlautendem Unterart-Epithet gefasst (autonyme Unterart). Checklist
Status Indigenat: Indigen
Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (nach Walter & Gillett 1997): Nein
Status Rote Liste national 2016
Status IUCN: Verletzlich
Zusätzliche Informationen Kriterien IUCN: D2
Status Rote Liste regional 2019
| Biogeografische Regionen | Status | Kriterien IUCN |
|---|---|---|
| Jura (JU) | -- | |
| Mittelland (MP) | -- | |
| Alpennordflanke (NA) | -- | |
| Alpensüdflanke (SA) | -- | |
| Östliche Zentralalpen (EA) | verletzlich (Vulnerable) | D2 |
| Westliche Zentralalpen (WA) | -- |
Status nationale Priorität /Verantwortung
| Nationale Priorität | 4 - Mässige nationale Priorität |
| Massnahmenbedarf | 1 - Möglicher (unsicherer) Massnahmebedarf |
| Internationale Verantwortung | 1 - Gering |
| Überwachung Bestände | 1 - Überwachung ist eventuell nötig |
Schutzstatus
| Kein internationaler, nationaler oder kantonaler Schutz |
Status in sektoriellen Umweltpolitiken
| Umweltziele für die Waldbewirtschaftung: | - | weitere Informationen |
Erhalten/ Fördern Gefährdungen und Massnahmen Isolierte Populationen Regelmässiges Überprüfen der Populationen (Monitoring oder Pflanzenpatenschaften) Erhaltungskulturen in botanischen Gärten Aufbewahrung der Samen in einer nationalen Samenbank. Fehlendes Wissen Die genaue Verbreitung dieser Unterart ist wohl nicht genügend bekannt. Initieren einer wissenschaftlichen Arbeit (Master) könnte Abhilfe schaffen. Zerstörung des Lebensraums Mikroreservate schaffen und ein Pflückverbot durchsetzen