Trifolium patens Schreb.

Spreiz-Klee

Art ISFS: 426800 Checklist: 1047590 Fabaceae Trifolium Trifolium patens Schreb.

Bestimmungsschlüssel

Zusammenfassung

Artbeschreibung (nach Lauber & al. 2018): 20-50 cm hoch, aufrecht oder aufsteigend. Teilblätter verkehrt-eiförmig bis schmal-elliptisch, bis 1,5 cm lang, das mittlere bis 2 mm lang gestielt oder fast sitzend. Nebenblätter am Grund verbreitert und herzförmig umfassend. Blüten goldgelb, nach dem Verblühen hellbraun, 5-7 mm lang, fast sitzend. Fahne +/- ganzrandig. Blütenstände 12-25 blütig, Durchmesser 1-1,5 cm, ihre Stiele meist viel länger als das Blatt. Griffel etwa so lang wie die Frucht.

Blütezeit (nach Lauber & al. 2018): 6-9

Standort und Verbreitung in der Schweiz (nach Lauber & al. 2018): Feuchte Wiesen, Schuttplätze / kollin(-montan) / Zerstreut M und A

Verbreitung global (nach Lauber & al. 2018): Südeuropäisch

Ökologische Zeigerwerte (nach Landolt & al. 2010) 3w + 43+442.t.2n=14,16,28,32

Status

Status IUCN: Verletzlich

Nationale Priorität: 4 - Mässige nationale Priorität

Internationale Verantwortung: 1 - Gering Erhalten/ Fördern Gefährdungen Kleine, isolierte Vorkommen

Ökologie

Lebensform Therophyt

Lebensraum Lebensraum nach Delarze & al. 2015

4.5.3 - Talfettweide (Kammgrasweide) (Cynosurion)

fett Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt Charakterart Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

BodenfaktorenKlimafaktorenSalztoleranz
Feuchtezahl Fmässig feucht; Feuchtigkeit stark wechselnd (mehr als ± 2 Stufen)Lichtzahl LhellSalzzeichen1
Reaktionszahl Rneutral bis basisch (pH 5.5-8.5)Temperaturzahl Tkollin ( Laubmischwälder mit Eichen)
Nährstoffzahl Nmässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreichKontinentalitätszahl Ksubozeanisch (hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Temperaturschwankungen, eher milde Winter)

Abhängigkeit vom Wasser

Flüsse0 - unbedeutend, keine Bindung.
Ruhiges Wasser0 - unbedeutend, keine Bindung.
Grundwasser0 - unbedeutend, keine Bindung.

Nomenklatur

Gültiger Name (Checklist 2017): Trifolium patens Schreb.

Volksname Deutscher Name: Spreiz-Klee, Abstehender Klee, Südlicher Klee Nom français: Trèfle étalé Nome italiano: Trifoglio patente

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken

RelationNomReferenzwerkeNo
=Trifolium patens Schreb.Checklist 2017426800
=Trifolium patens Schreb.Flora Helvetica 20011144
=Trifolium patens Schreb.Flora Helvetica 2012637
=Trifolium patens Schreb.Flora Helvetica 2018637
=Trifolium patens Schreb.Index synonymique 1996426800
=Trifolium patens Schreb.Landolt 19771709
=Trifolium patens Schreb.Landolt 19911424
=Trifolium patens Schreb.SISF/ISFS 2426800
=Trifolium patens Schreb.Welten & Sutter 1982887

= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017) <Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)

Status Indigenat: Indigen

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (nach Walter & Gillett 1997): Nein

Status Rote Liste national 2016

Status IUCN: Verletzlich

Zusätzliche Informationen Kriterien IUCN: C2a(i)

Status Rote Liste regional 2019

Biogeografische RegionenStatusKriterien IUCN
Jura (JU)nicht anwendbar (Not Applicable)
Mittelland (MP)nicht anwendbar (Not Applicable)
Alpennordflanke (NA)nicht anwendbar (Not Applicable)
Alpensüdflanke (SA)verletzlich (Vulnerable)C2a(i)
Östliche Zentralalpen (EA)nicht anwendbar (Not Applicable)
Westliche Zentralalpen (WA)nicht anwendbar (Not Applicable)

Status nationale Priorität /Verantwortung

Nationale Priorität4 - Mässige nationale Priorität
Massnahmenbedarf1 - Möglicher (unsicherer) Massnahmebedarf
Internationale Verantwortung1 - Gering
Überwachung Bestände0 - Überwachung ist nicht nötig

Schutzstatus

International (Berner Konvention)Nein
VDVollständig geschützt(02.03.2005)
Schweiz--
GEVollständig geschützt(25.07.2007)

Status in sektoriellen Umweltpolitiken

Umweltziele Landwirtschaft:Z - Zielartweitere Informationen

Erhalten/ Fördern Gefährdungen und Massnahmen Kleine, isolierte Vorkommen Eventuell ex-situ Vermehrung von indigenem Material (Samen) und Wiederansiedlung an ursprünglichen (oder potentiellen) Fundstellen, Verstärkung bestehender Populationen Samen in einer nationalen Samenbank aufbewahren