Trichoptilus subtilis , Rebel, H., 1931

Rebel, H., 1931, Zoologische Ergebnisse der Expedition der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften nach Südarabien und Sokótra im Jahre 1898 / 99, Lepidopteren., Denkschriften der Akademie der Wissenschaften in Wien, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Klasse 71 (2), pp. 31-130: 114

publication ID

http://dx.doi.org/10.5281/zenodo.16279

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/DDD0E654-8C32-0759-F13A-A2B351A2C967

treatment provided by

Donat

scientific name

Trichoptilus subtilis
status

n. sp.

196. Trichoptilus subtilis  n. sp. (♂).

Von zwei ♂ einer außerordentlich kleinen und zarten Art rührt das besser erhaltene aus der Umgebung Adens ( Ma´álla-Ebene, 27. Dezember 1898), das andere vom Küstengebiet von Gubbet Shoab von Sokötra (zirka 9. Jänner 1899) her.

Außer der ausnehmenden Kleinheit und Zartheit ist diese blaß gefärbte Art durch einzeln auf den Vorderflügeln aufliegende grobe schwarze Schuppen ausgezeichnet.

Die sehr kurzen Fühler sind weißlich, sehr undeutlich bräunlich gelingt, der Kopf sehr blaß ockergelblich , die Palpen bis zur halben Stirnhöhe reichend mit spitzem Endglied, welches in der Mitte eine breite braune Zone zeigt. Der Körper ist blaß ockergelblich und weiß gemischt, die relativ scharf gezeichneten Beine rein weiß mit dunkelbraun gefleckten Gliederenden. Auch die Außensporen der Hinterschienen zeigen in ihrer Mitte einen dunkelbraunen Fleck. Auf den Hintertarsen wird die Fleckung zuweilen undeutlich. Der Hinterleib relativ kurz mit weißlichem spitzen Afterbusch.

Die Spaltung der Vorderflügel reicht bis zur halben Flügellänge, auf den Hinterflügeln sind die beiden ersten Zipfel bis 5 /6 ihrer Länge getrennt, der Innenrandzipfel ist von der Basis ab getrennt.

Die Grundfarbe der Vorderflügel ist ein blasses Ockergelb, bald nach der Spalte tritt eine breite rein weiße Querbinde auf, der vor der Spitze des Zipfels eine weitere solche folgt Der Zwischenraum zwischen den beiden weißen Binden ist dunkelbraun. Die Spitze des Vorderzipfels wie der ganze Hinterzipfel bleibt bräunlich, letzterer wird gegen seine Spitze heller ( weißlich). Die weißgrauen Fransen lassen keine deutliche Zeichnung erkennen, sind aber an den weißen Binden des Vorderzipfels ebenfalls weiß. Einzelne große schwarze Schuppen liegen in der Mitte des Basalteiles der Vorderflügel und am Vorderzipfel knapp oberhalb der Spaltung. Kleinere, sehr locker aufüegende schwarze Schuppen finden sich ferner in den Innenrandsfransen des Vorderzipfels und in den Fransen beider Ränder des Hinterzipfels.

Die Hinterflügel samt Fransen sind bräunlich, der Innenrandzipfel vorwiegend weiß gefärbt. Die Innenrandsfransen des letzteren zeigen nach der Mitte der Zipfellänge ein größeres schwarzes Schuppenhäufchen und vor der Spitze des Zipfels noch ein solches viel kleineres.

Die Unterseite der Flügel bräunlich, der Vorderrand (respektive auch der Vorderzipfel) aller Flügel, sowie der Hinterzipfel der Hinterflügel weißlich. Vorderflügellänge 4 mm, Expansionsweite zirka 8 - 5 mm.