Synchthonius elegans , K. - H. Forsslund, 1956

K. - H. Forsslund, 1956, Schwedische Oribatei (Acari). III., Entomologisk Tidskrift 77, pp. 210-218: 210-211

publication ID

ORI10040

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/33041BB2-81DB-ACA8-6EBB-EA4C9C116E82

treatment provided by

Thomas

scientific name

Synchthonius elegans
status

n. sp.

1. Synchthonius elegans  n. sp.

Farbe hell rotbraun. Propodosoma schmäler als Hysterosoma. Seiten nach vorn etwas uneben, Rostrum, von oben gesehen, breit abgerundet in der Mitte, mit 3 dreieckigen, scharfspitzigen Dornen, die nur bei abgeplatteten Ex. sichtbar sind; zwischen diesen Dornen etwa 3 sehr winzige Dörnchen; Seitenrand unter den Lamellarhaaren mit 4 Zähnen, von denen der hinterste am grössten ist (Fig. 3). Sensillus kurz gestielt, mit langer, schmal spindelförmiger Keule, die mit schräg nach aussen gerichteten Härchen besetzt ist. Mit Ausnahme der hinteren Exobothridialhaare, die sehr winzig sind, sind die Borsten der Oberseite, besonders die des Hysterosomas, lang und kräftig; C1 erreicht gut den Festpunkt der D1; E1 ist 63 µ lang; (bei den schwedischen Ex; bei einem Ex. aus Island 55 µ), F1 überschreitet den Festpunkt der H1 mit gut ihrer Hälfte. Alle Borsten sitzen auf kleinen Apophysen. Die Oberseite ist mit verschiedenen Linien und Knötchen sehr schön dekoriert (siehe Fig. 1). Unterseite. Epimeren I und II zusammengeschmolzen; Apodemata I als schmale Linien ausgebildet, die nahe der Mitte in kleine, rundlich birnenförmige Felder enden; von hier aus gehen zwei Linien nach vorn, die vor den Borsten 1a sich halbkreisförmig nach aussen umbiegen; aussenseits dieser Linie geht eine kurze Linie nach vorn, um mehr oder weniger spitzwinklig nach hinten umzubiegen; von den kleinen Apodemata-Feldern gehen zwei Linien auch nach hinten (diese können fehlen). Hinter Bein II ein kurzer Vorsprung mit breit abgerundeter Spitze. Epimeren III und IV jeder Seite zu Platten zusammengeschmolzen, die in der Mitte schmal aber deutlich getrennt sind. Am Vorderrande dieser Platten ein kurzer, breiter, eckiger Vorsprung. Epimerenformel 3-1-3-4. Genitalplatten gross, vorne spitz, hinten breit abgerundet, mit 6, in zwei Reihen geordneten Haaren (beim Typus fehlt das dritte der rechten Innenreihe). Aggenitalplatten ziemlich gross, dreieckig, mit der Spitze nach hinten gerichtet; im distalen Teil sitzt 1 Haar. Analplatten schmaler als die Genitalplatten, vorne leicht konkav, hinten zugespitzt; die Partie um den vorderen Teil der Spalte als ein hinten zugespitztes, birnenförmiges Feld abgesetzt, das 1 Paar Haare besitzt; die eigentlichen Analplatten mit je 2 Haaren. Adanalplatten bandförmig mit abgerundeten Enden, nach hinten verschmälert und mit je 3 Borsten versehen; mitten in der Platte geht eine Sutur von der Borste ad 2 zu dem Hinterende. Auf den Seiten- und Aggenitalplatten unregelmäßige Flecke und Knötchen.

Grösse. 230 x 150, 235 x 155 µ (Schweden), 215 x 135, 220 µ (Island).

Vorkommen. Schweden. Dalarna, Mora, Siljansfors Versuchspark 11/7 1947, Moos und Förna in einer kräuterreichen Lichtung in Fichtenwald vom Anemone hepatica-Typ (Holotypus und ein Paratyp).GoogleMaps  In derselben Probe wurden u. a. auch Brachychthonius hungaricus  (Balogh) und Atopochthonius artiodactylus  Grandjean gefunden, der letztgenannte jedoch in Mull tiefer im Boden; eine ältere Probe von demselben Fundort (vom 6/9 1928) enthält auch Synchthonius boschmai  v. d. Hammen.

Island. Maelifell , Skagafjördur, Melar ("Fjeldmark") 10/7 28/7 1933. 3 Ex. (S. L. Tuxen leg.; es ist dies die Art, die Tuxen 1943 p. 324 als Eobrach. latior  ähnelnd nennt).GoogleMaps 

Ungarn . Mehrere Ex. (J. Balogh leg.).