Myrmica minkii

Förster, A., 1850, Hymenopterologische Studien. 1. Formicariae., Aachen: Unknown Publisher, pp. -1--1: 63

publication ID

8138

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/D0CFFE02-DA79-CB6B-5585-41126B2521DB

treatment provided by

Christiana

scientific name

Myrmica minkii
status

 

33. Myrm. Minkii  HNS  . *)

Operaria: Ferruginea, sparse flavido-pilosula, capite thoraceque supra parum infuscatis, abdominis segmento secundo postice aliquanto obscuriori; capite subtiliter reticulatim et thorace multo rudius rugosis; metanoto spinis duabus minutissimis, dentiformibus; nodis segmenti primi subrugulosis, anteriori valde elongato. Lg. 1 1/2 lin.

Der Kopf ist breit und groß, von der Spitze der Mandibeln bis zum Hinterrande völlig so lang wie der ganze Mittelleib. Die Färbung desselben bräunlich, aber vori der Stirn an aufwärts in der Mitte fast bis zum Hinterrande des Kopfes mehr roth. Die Mandibeln stark gezähnt, ganz roth, mit feinen, dicht gedrängten Längsrunzeln versehen, an der Spitze mit zerstreuten Punkten. Die ganze Oberfläche des Kopfes ist höchst regelmässig netzaderig-runzlig, die Borstenhaare entspringen aus sehr kleinen Wärzchen der einzelnen Maschen dieses netzartigen Geflechtes. Die Stirnlamellen ziemlich scharf vortretend, und die Stirne zwischen denselben eng und glatt, der Clypeus von dem Stirnfeld, welches nach oben durch einen fast hufeisenförmigen Eindruck sich abgrenzt, nicht getrennt; innerhalb der Spitze der Lamellen gehen 2 ziemlich scharfe Kiele in den Clypeus hinab, welche abwärts sich aUmählig nach außen biegen; in den Seiten ist der Clypeus völlig glatt. Die Fühler rein roth, 12-gliedrig, der Schaft so lang wie die Geißel, mit Ausnahme der beiden letzten Glieder, nur an der Basis schwach gekrümmt, das Stielchen umgekehrt kegelförmig, das 1-7te Glied der Geißel breiter als lang, die 3 letzten stark verdikt und verlängert, eine Keule bildend, das letzte so lang wie die 3 vorhergehenden zusammen. Die Netzaugen nicht weit hinter der Basis der Mandibeln, sehr klein. Der Mittelleib sehr grob runzlig, viel gröber namentlich als der Kopf, auch nicht so deutlich durch Querrunzeln netzaderig erscheinend. Die abschüssige Stelle des Metathorax fast ganz glatt, der Basaltheil eben so grob runzlig wie der Mittelbrustrücken und durch einen tiefen Quereindruck von demselben getrennt. Die Zähnchen sehr kurz, stark aufwärts gerichtet und ziemlich spitz. Der Rücken des Mittelleibs hat genau die Färbung des Kopfes. Die Knoten des lsten Segments sind fein runzlig, selbst an der Vorderseite des lsten Knotens ist dieses der Fall, der hintere zeigt sich obenauf in der Mitte fast glatt. Der lste Knoten ist stark verlängert, schmal, die Luftlöcher springen etwas hinter der Ansatzstelle in Form von kleinen Knötchen vor, an der Spitze ist er ein wenig höher als der hintere. Beide haben auf der Unterseite keinen vorspringenden Zahn, sondern nur ein ganz stumpfes Höckerchen. Das 2te Segment ist von der Milte nach der Spitze hin etwas dunkler braun als der Mittelleib, die Spitze selbst wieder roth.

Nur einen einzigen Arbeiter fing Herr Mink bei Crefeld.

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Hymenoptera

Family

Formicidae

Genus

Myrmica