Myrmica debilis, Förster, A., 1850

Förster, A., 1850, Hymenopterologische Studien. 1. Formicariae., Aachen: Unknown Publisher, pp. -1--1: 52

publication ID

8138

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/A0F98EB5-5DF6-C798-A1A5-272C09B579B6

treatment provided by

Christiana

scientific name

Myrmica debilis
status

n. sp.

25. Myrm. debilis  HNS  n. sp.

Mas: Nigricans, levis, capite tboraceque plus minis rugulosis, mandibulis, antennis pedibusque testaceo-ruls, femoribus piceis; metathorace inermi; alis subobscaris, stigmate nervisqne subflaveseentibus, area radiali aperta. Long. 1 1/2 lin.

Der Kopf ist klein, aber mäßig verhungert, hinter den Netzaugen allmählig verengt, die Netzaugen kugelig, stark vorstehend und stark nach vorne gerückt. Die Mundtheile so wie die Mandibeln rothgelb, die letztern mit bräunlicher Basis, schmal und nach der Spitze hin nicht erweitert, sondern überall von gleicher Breite,- die Spitze dreizähnig, der äußere Zahn verhaeltnissmaessig lang und spitz, die beiden inneren, Von gleicher Größe aber sehr klein, so daß sie gegen den äußeren fast verschwinden. Der Clypeus fein runzlig, dunkel pechbraun, das Stirnfeld nicht deutlich abgesetzt, sondern zwischen den Fühlerwurzeln, welche hier sehr nahe zusammengerückt erscheinen, befindet sich ein länglicher, flacher und glänzender Eindruck, auch unmittelbar vor dem mittleren Nebenauge sieht man einen ähnlichen dreieckigen, aber kleineren Eindruck, dessen Spitze nach vorn gerichtet ist. Die Fühler 13-gliedrig; gelb, mit bräunlichem Schaft, dieser nicht länger als die 3 folgenden Glieder zusammen genommen, das Stielchen umgekehrt kegelförmig, das lste Glied der Geißel ein wenig länger als das 2te, die folgenden aUmählig etwas langer und dicker werdend, das letzte fast etwas länger als die beiden vorhergehenden zusammen. Der Kopf sehr fein runzlig, hinter den Netzaugen am stärksten, die Netzaugen ziemlich groß. Der Prothorax dunkelroth, der Mesothorax schwarzbraun, der Mittelbrustrücken hier wie bei der folgenden Art in drei Lappen getheilt, welche auf ihrem vorderen Theile völlig glatt und stark glänzend, auf dem Hintertheil aber fein gestreift-runzlig sind, dasselbe ist auch bei. dem Schildchen der Fall. Die Mittelbrust und die Mittelbrustseiten erscheinen fheils runzlig und matt, theils glatt und glänzend. Der Metathorax anbewehrt, in den Seiten stark runzlig, - der Rücken Jedoch von der Basis bis zur Spitze glatt und stark glänzend. Die Flügel ein wenig getrübt, Stigma und Adern gelblich, auch die Wurzel und das Flügelschüppchen gelb. Die Radialzelle nicht geschlossen, die erste Cubitalzelle von der 2ten durch eine deutliche Brücke getrennt, in dem linken Flügel fehlt die lte Diskoidalzelle gänzlich, in dem rechten ist sie vollständig ausgebildet vorhanden, aber dadurch, daß die rücklaufende Ader sich nach oben mit der Grundader vereinigt fast vollkommen dreieckig geworden. Die Beine wie die Fühler von schmutzig gelbrother Farbe, Hüften und Schenkel pechbraeunlich , an der Spitze etwas heller gefärbt, selbst, die Schienen haben einen leichten, bräunlichen Anflug. Die hintersten Hüften sind etwas verlängert, die Schenkel lang, namentlich länger als die Schienen, an der Basis und Spitze etwas verschmälert, nur wenig gebogen, die Schienen grade, nur die hintersten sanft gebogen, alle kürzer als die Füße. Der Hinterleib glatt, glänzend, lief schwarzbraun, die Spitze röthlich, zerstreut behaart aber deutlich und ganz in derselben Weise wie Kopf und Mittelleib; das lte Segment mit 2 glatten, nur am Hinterrande etwas runzltchen Knoten, von denen der vordere ziemlich schmal und stark verlängert ist, so daß die vordere abschüssige Seite doppelt so lang erscheint als die hintere, die Unterseite ohne Spur eines Kieles, Fortsatzes oder einer Spitze. Auf der Oberseite bilden die Luftlöcher (spiracula) -ganz nahe an der Basis zu beiden Seiten einen schwachen Vorsprung. Der hintere Knoten erscheint rund, etwas breiter aber nicht so hoch wie der hintere Theil des ersteren. Auf der Bauchseite ist die Spitze des Hinterleibs rothgelb. Ich habe I Exemplar dieser Art in der Nähe von Aachen gefangen.

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Hymenoptera

Family

Formicidae

Genus

Myrmica