Camponotus rufipes

Mayr, G., 1862, Myrmecologische Studien., Verhandlungen der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Wien 12, pp. 649-776: 663

publication ID

4445

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/9913552D-6001-A9AD-84FE-62682D5D593A

treatment provided by

Christiana

scientific name

Camponotus rufipes
status

 

14. C. rufipes  HNS  Fabr.

Als Ergaenzung zu den bisher vorhandenen Beschreibungen ist Folgendes anzufuehren;

[[ worker ]] Laenge: 9 - 13 mm- Die abstehende Behaarung ist fuchsroth, und am. ganzen Koerper, auch an den Beinen, ziemlich reichlich; die anliegende Pu-, bescenz ist wie die lange Behaarung gefaerbt, jedoch etwas heller und ziemlich spaerlich. Die Mandibeln sind sehr fein und seicht runzlig und zerstreut grob punctirt, gegen das Ende laengsstreilig. Der Clypeus ist vorne wenig vorgezogen, beiderseits so wie in der Mitte ausgerandet. Kopf, Thorax und Hinterleib sind fein fingerhutartig punctirt.

[[ queen ]] Laenge 17 mm- Die Farbe, Behaarung und Skulptur sind wie beim [[ worker ]], eben so der Kopf. Die Schuppe ist fast kreisfoermig, an der Basis dick, vorne convex, hinten flach, oben ist der Rand sehr schwach eingedrueckt; Die Fluegel sind schwach gelbbraeunlich.

[[ male ]] Laenge; 10 - 11 mm- Schwarz, glanzlos, die Mandibeln, Geissel und Beine braun, der Gelenkskopf des Schaftes gelb. Kopf, Thorax und Hinterleib sind ziemlich reichlich mit langen, aufrechten fuchsrothen Haaren besetzt, die Beine aber entbehren dieselben; die anliegende Pubescenz ist massig, nicht fein und lichter als die abstehende Behaarung. Die Mandibeln sind sehr undeutlich gezahnt, fein und dicht lederartig gerunzelt. Die Skulptur des Kopfes, Thorax und Hinterleibes ist wie beim [[ worker ]] und [[ queen ]]. Der Clypeus ist schwach gekielt, vorne in der Mitte nicht ausgerandet. Die Schuppe ist niedrig, dick, fast knotenfoermig, und breiter als hoch.

Iq Brasilien (Mus. Caes. Vienn., Novara, und in meiner Sammlung). Aus San Leopoldo in Suedbrasilien besitze ich sie von Herrn Tischbein.