Orthocentrus intermedius

Förster, A., 1850, Eine Centurie neuer Hymenopteren. Zweite Dekade., Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins de Preussischen Rheinlande, Westfalens u. des Regierungsbezirks Osnabruck 7, pp. 485-500: 485-500

publication ID

4999

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/8603D95E-3E8C-5E4F-FC2E-E50F192B63FD

treatment provided by

Donat

scientific name

Orthocentrus intermedius
status

 

20 Orth. intermedius  HNS  m.

Niger, pilosulus, mandibulis, palpis, antennarum basi subtus pedibusque rufescentibus; articula primo flagelli longitudine plus dimidio scapi efficiente; metanoto exareolata;, alis hyalinis, stigmate pallido, areola nulla, area numerali media, postica subsessili; abdomine segmento primo,, basi subcaniculata, medio transversim impresso: et foveolis lateralibus profundioribus, secundo basi media substriolato.

[female] Lg. 1 1/3 lin. Diese Art, welche Gravenhorst ebenfalls zu Orthocentrus merula gestellt hatte, unterscheidet sich von merula sowohl wie auch von neglectus durch die Fühler, an welchen das erste Glied der Geissei länger ist als der halbe Schaft, während bei jenen Arten dieses Glied deutlich kürzer ist als die Hälfte des Schaftes. An diesem Merkmal wird man Orth. intermedius immer leicht von merula und neglectus unterscheiden können.

Der Kopf ist dunkel kastanienbraun, die Taster, Mandi. beln und das Gesicht unmittelbar an der Fühlerwurzel rothgelb; die Fühler (mit Einschluss der Radicula) 24-gliedrig, von der Basis bis zur Mitte auf der Unterseite roth, von der MiMe bis zur Spitze bräunlich. Das erste Glied der Geissel 2/3 der Länge, des Schaftes völlig erreichend. Der Mittelleib schwarz, glänzend, der Hinterbrustrücken in der Mitte nicht gefeldert, an der Basis völlig glatt, an der Spitze, obwohl nicht ganz deutlich, fein runzlig. Die Flügel wasserhell, die areola offen, die hintere mittlere Schulterzelle sehr kurz und undeutlich gestielt, fast sitzend. Die Cubitalader gleich hinter der rücklaufenden Ader abgebrochen. Die Beine röthlichgelb, die Schenkel, die hintersten Hüften so wie die Spitze der hintersten Tibien und Tarsen mit einem bräunlichen Anflug. Der Hinterleib schwarz, das erste Segment fein längs-

runzlig (jedoch sind die Längsrunzeln nicht ganz scharf ausgepraegt), an der Basis in der Mitte rinnenförmig, die Rinne durch 2 schwache Leistchen begrenzt und nur bis zur Mitte des Segments sich erstreckend. In der Mitte ist dieses Segment querüber deutlich eingedrückt, und hat zu beiden Seiten in diesem Quereindruck ziemlich tiefe, runde Graben. Das 2te Segment nur an der Basis und zwar in der Mitte deutlich längsrunzlig, aber weniger: deutlich quereingedrückt; die Seitengruben sind nicht so tief. Der Bohrer ragt nicht über die Spitze des Hinterleibs hinaus.

Ich habe nur 1 [female] aus der Gravenhorstischen Sammlung vor Augen, welches von Warmbrunn herstammt; in der Nähe von Aachen ist diese Art noch nicht vorgekommen, obgleich ich mehrere derselben sehr nah verwandle aus hiesiger Gegend besitze.