Myrmica muscorum

Förster, A., 1850, Hymenopterologische Studien. 1. Formicariae., Aachen: Unknown Publisher, pp. -1--1: 59-61

publication ID

8138

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/542850BD-E3F6-26CC-1462-9EA12971FD66

treatment provided by

Christiana

scientific name

Myrmica muscorum
status

 

31. Myrm. muscorum  HNS  .

Nyl. Add. Adn. p. 1050.

Operaria: Rubido-rufa, sparse setulosa, capite abdominisque segmento secando fuscescentibus; antennis 11-articulatis; capite longitudinaliter, thorace nodisque segmenti primi irregulartter subtiliter rugoso-scabriusculis; pedibus nudis; epinis metathoracis mediocribus, acutiusculis. Lg. 1 1/3 lin.

Femina: Rubido-rufa, sparse setulosa, thorace, capite abdominisque segmento secundo obscure fuscescentibus; (thorace supra parum infuscata,) antennis 11-articulatis; capite cum mesonoto subtiliter longitudinaliter scabriusculis; alis hyalinis, nervis pallidis, stigmate fusco et area radial! aperta; pedibus nudis; spinis metathoracis mediocribus; nodis segmenti primi sublaevibus. Lg. 1 1/3 lin.

Mas: Niger, capite opaco, scabro, piloto, pedibas pallescentibus, atrticultionibis tarsiaque dilutioribus; antennis 12-articulatis, scapo craasiuscnlo longitndiae artictali tertii; metathorace apice nitida., tubercalis utrinqne obsoletis; alis hyalinis nervia cinerasceatibus, stigmate dilate brunnescente; nodis segmenti primi nitidis. (Nyl.) Lg. 1 2/3 lin.

Durch die 11-gliedrigen Fühler unterscheidet sich diese Art leicht von tuberum F.  HNS  , welche 12-gliedrige Fühler hat, und durch die nackten Schienen von Acervorum, bei welcher die Schienen mit langen Borstenhaaren besetzt sind.

Die Färbung des Arbeiters ist ein etwas schmutziges Roth, bloß der Kopf und das 2te Segment sind oben bräunlich. Der Kopf äußerst fein längsrunzlig, die Runzeln etwas wellenförmig gebogen. Die Mandibeln fast glatt, mit einzelnen zerstreuten Pünktchen an der Spitze, der Clypeus seitlich fein längsrunzlig, in der Mitte der Länge nach glatt, ein Stirnfeld nicht deutlich abgesetzt, und von der glatten Stirnlinie auch nur eine schwache Spur vorhanden. Die Fühler ganz rothgelb, der Schaft fast so lang Wie die Geißel, an der Basis ziemlich dünn und etwas gebogen, das Stielchen verlängert, umgekehrt kegelförmig, so lang wie die 3 ersten Geißel- glieder; das 1-6te Geißelglied stark verkürzt, deutlich breiter als lang, die 3 letzten eine Keule bildend, das letzte sehr stumpf zugespitzt, so lang wie die 3 vorhergehenden zusammen genommen. Der Mittelleib sehr fein verworren runzlig, das Metanotum an der Basis etwas stärker als der übrige Theil des Mesonotum's, die Dornen fast horizontal vorgestreckt, mäßig lang und spitz. Der abschüssige Theil sehr fein runzlig, nur an der äußersten Spitze glatt. Die Beine völlig nackt, d. h. ganz von abstehenden Borstenhaaren entblößt. Die beiden Knoten des lsten Segments fein runzlig, der vordere etwas höher als der hintere, an seiner vorderen Seite glatt und an der unteren Seite in eine stumpfe Spitze ausgehend, an dem 2ten Knoten fehlt eine solche Spitze gänzlich. Das 2te Segment bräunlich, am Hinterrand jedoch heller, die folgenden Segmente ebenfalls heller gefärbt. Der ganze Körper endlich mit zerstreuten weiß- gelblichen Borstenhaaren besetzt, bloß an den Beinen fehlen sie.

Das Weibchen stimmt in den meisten Stücken mit dem Arbeiter ganz überein, aber die Färbung an Kopf und Hinterleib ist viel dunkler, selbst der Mittelleib, namentlich das Mesonotum mit dem Schildchen ist dunkler roth als der übrige Theil und fast etwas bräunlich. Die Runzeln auf dem Kopf sind etwas deutlicher als bei dem Arbeiter, die Nebenaugen klein; auch das Mesonotum ist hier deutlich längsrunzlig, das Schildchen zwar auch, jedoch viel feiner. Das Metanoetum ebenfalls wie bei dem Arbeiter gebildet. Die Flügel wasserheil, die Nerven blaßgelblich, das Randmal tiefbraun; die Radialzelle nicht geschlossen, die lste Diskoidalzelle hoch, unten breit, nach oben verschmälert, so daß die Breite oben höchstens 2/3 der Basalbreite ausmacht. Die Beine und der Hinterleib wie bei dem Arbeiter, der letztre jedoch viel dunkler gefärbt. Auch die Borstenhaare sind von derselben Beschaffenheit und in derselben Weise über den Körper verbreitet, wie beim Arbeiter.

Das Männchen ist dem der folgenden Art sehr ähnlich. Der Kopf braun, haarig, runzlig-rauh. Die Mandibeln blaß bräunlich. Der Mittelleib ein wenig enger und höher als der Kopf, etwas glänzend, runzlig, mit tiefen Furchen, der Metathorax mit schwachen Dornansätzen. Die Flügel wie bei dem Weibchen, das Randmal etwas heller. Die Beine haarig, blaß bräunlich, die Gelenke und Tarsen heller gefärbt. Die Knoten des lsten Segments glänzend, besonders oben. Der Hinterleib glänzend, schwarz. (Nyl.)

Von dieser Art besitze ich nur 2 Arbeiter und 1 Weibchen aus der Gegend von Aachen, sie stimmen mit der Beschreibung Nylanders vollkommen, weichen aber darin ab, daß die Fühlerkeule (die drei letzten Glieder} nicht dunkler gefärbt ist als der übrige Theil des Kühlers, auch ist bei dem Arbeiter der Hinterleib nicht ganz, sondern nur auf dem 2ten Segment ein wenig bräunlich, Unterschiede, die höchst wahrscheinlich in der nicht vollständigen Ausfärbung dieser Individuen ihren Grund haben. Das Männchen ist mir noch unbekannt, ich habe daher die Beschreibung desselben von Nylander entlehnt.

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Hymenoptera

Family

Formicidae

Genus

Myrmica