Alchemilla reniformis Buser

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Rosaceae, Birkhaeuser Verlag : 357

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292251

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/23D0CE0D-5C2A-1B1F-483D-D6C4E3D3A52C

treatment provided by

Donat

scientific name

Alchemilla reniformis Buser
status

 

Alchemilla reniformis Buser

( A. glaberrima Schm. ex Opiz )

Ähnlich A. obtusa (Nr. 12a). Grundständige Blätter ähnlich denen von A. obtusa , oberseits jedoch gelbgrün, 9-11 teilig, am Grunde mit weitem Ausschnitt (mit stumpfem bis rechtem Winkel zwischen den Seitenlappen); Abschnitte halbkreisförmig bis breit parabolisch, jederseits mit 6-10 Zähnen; Zähne ähnlich denen von A. obtusa , jedoch höchstens 2mal so breit wie lang, die Seiten weniger konvex und die Spitze nicht aufgesetzt. Blattstiele und Stengel wie bei A. obtusa . Kelchbecher zur Fruchtzeit nur so lang wie die innern Kelchblätter; innere Kelchblätter sehr breit (bei den andern Arten der Gruppe schmäler), jedes innere Kelchblatt am Grunde so breit wie der Kelchbecher, mit stumpfer Spitze; alle Kelchblätter nach der Blüte senkrecht abstehend.

Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen.

Standort. Montan, subalpin und alpin. Feuchte, humose Böden. Quellränder, seltener auf Lägerstellen.

Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze ( östlich): Alpen (Alpes Maritimes bis Tirol), Jura, Sudeten; Bithynischer Olymp, Taurus ( Türkei). - Im Gebiet: Alpen, Jura; ziemlich häufig.

Bemerkungen. Nach Rothmaler (1962) ist A. glaberrima Schm , ex Opiz ein nomen confusum, da dieser Name lange Zeit für A. fissa Guenth. et Schumm. verwendet wurde.

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Magnoliopsida

Order

Rosales

Family

Rosaceae

Genus

Alchemilla

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