Salix viminalis L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1972, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 1. Pteridophyta bis Caryophyllaceae (2 nd edition): Registerzuband 1, Birkhaeuser Verlag : 660

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.291815

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/162BDB69-0A83-E7B8-B825-BCB2A7B850A4

treatment provided by

Donat

scientific name

Salix viminalis L.
status

 

Salix viminalis L.

Korb-Weide

Strauch, seltener Baum (2-10 m hoch). Zweige wie bei S. Elaeagnos (Nr. 7). Blätter in Größe und Form wie jene von S. Elaeagnos (Nr. 7), unterseits jedoch dicht mit anliegenden, ± parallelen, zur Hauptsache in der Richtung der Seitennerven orientierten, kurzen Haaren besetzt und deshalb silberig glänzend; Rand ebenfalls nach unten eingerollt, ohne oder mit Drüsen; Blattstiel bis 1 cm lang. Nebenblätter (nur an Langtrieben) schmal lanzettlich. Blütenstände erscheinen vor den Blättern; sie sind auffallend dicht seidig behaart. Tragblätter schwarzbraun, gegen den Grund heller, überall dicht mit geraden Haaren bedeckt, die etwa so lang sind wie die spitzen oder stumpfen Tragblätter. Staubfäden frei, kahl; Staubbeutel gelb bis braunrot. Früchte 3-6 mm lang, dicht und kurz behaart; Narben bis auf ½ 2-4teilig.

Zytologische Angaben. 2n = 38: Material aus botanischen Gärten; Meiose in beiden Geschlechtern untersucht, XY-Chromosomenpaar in ♂ Pflanzen (Blackburn und Harrison 1924); Material aus Japan (Sinoto 1928Sinoto 1929), aus Skandinavien ( Håkansson 1929a, Marklund in Holmberg 1931), aus botanischen Gärten (Wilkinson 1944).

Standort. Kollin und montan. Sandig-schlickige Alluvionen, wenig über der Uferlinie des mittleren Sommerwasserstandes (Salicetum triandro-viminalis Lohmeyer 1952). Oft als Korbweide angepflanzt.

Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Europa (im Mediterrangebiet und in Skandinavien wahrscheinlich nur angepflanzt), Asien ( Südgrenze durch den Himalaja, ostwärts bis Japan); in Nordamerika angepflanzt. - Im Gebiet verbreitet, nicht häufig (meist kultiviert). Kommt im Tessin wahrscheinlich nicht vor ( Dübi in lit. 1963).

Kingdom

Animalia

Phylum

Chordata

Class

Ascidiacea

Order

Aplousobranchia

Family

Polycitoridae

Genus

Salix

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