Megalopinus campbelli, Puthz, 2012

Puthz, V., 2012, Über die neuweltlichen Megalopinus-Arten (Coleoptera, Staphylinidae) (24. Beitrag zur Kenntnis der Megalopsidiinen), Linzer biologische Beiträge 44 (1), pp. 613-834 : 683-684

publication ID

0253-116X

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/03D887EF-3C0D-B708-FF4C-FB6277A6FC98

treatment provided by

Carolina (2021-08-28 13:46:55, last updated 2021-08-28 13:47:12)

scientific name

Megalopinus campbelli
status

nov.sp.

Megalopinus campbelli nov.sp. ( Abb. 108, 256)

T y p u s m a t e r i a l: Holotypus () und 1 - Paratypus: Kolumbien: Anchicaya, 1000 feet, 21. / 22. VII. 1970, J. M. Campbell: im CNC.

B e s c h r e i b u n g:Schwarz,jedeElytremiteinemschrägenrötlichenSchulterband und einer rötlichen hinteren Innenmakel ( Abb. 108), Stirn grob, spärlich punktiert, Pronotum nur in den sehr tiefen Querfurchen punktiert, Elyren mit je einem Schrägeindruck/strich in der Vorderhälfte. Fühler braun, die Keule dunkelbraun. Beine rötlichgelb. 10. Tergit flach mikropunktiert.

L ä n g e: 3,6mm (Vorderkörperlänge: 2,1mm).

PM des HT: HW: 48; DE: 26; PW: 34; PL: 30; EW: 46, 5; EL: 36; SL: 29.

M ä n n c h e n: Fühler kurz, 11. Glied nicht ganz 3x so lang, etwa 1,2x so breit wie das 10. Glied. 8. Sternit zum Hinterrand stumpfwinklig vorgezogen und daselbst abgerundet. Aedoeagus ( Abb. 256), im Innern ohne auffällige, scharf abgesetzte, sklerotisierte Elemente; Parameren dünn, viel kürzer als der Medianlobus.

W e i b c h e n: 8. Sternit abgerundet.

Kopf breiter als die Elytren, Stirn wenig breit, überwiegend unpunktiert, mit wenigen groben Punkten oberhalb der Fühlerwurzeln (2) und in der vorderen Mitte (3), neben dem Augeninnenrand mit einer Längsfurche, die nur wenige, undeutliche Punkte zeigt. Pronotum breiter als lang, im vorderen Drittel am breitesten, seitlich nur mit wenig deutlichen, kaum ausgeprägten Seitenzähnchen; die Punktreihen nahe dem Vorder- und dem Hinterrand wenig grob, vergleichsweise flach eingestochen und wenig dicht punktiert, die beiden punktierten Querfurchen (eine im vorderen Drittel, eine in mittlerer Höhe, die erste median nur schmal, die zweite breit, gut so breit wie das 11. Fühlerglied, unterbrochen) sind sehr tief eingesenkt, ihre Punkte sind nicht grösser als der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes, die stark glänzenden Partien zwischen den tiefen Querfurchen sind stark erhoben. Elytren mit einem kräftigen, schrägen, schmalen Eindruck in der Vorderhälfte ( Abb. 108), dieser biegt vorn nach den Seiten hin um. Abdomen ohne auffällige Merkmale.

D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e:DieseneueArtgehörtindie praeditus -Gruppe, wo sie sich durch ihre Elytrenzeichnung, die Form ihres Elytrenstrichs sowie durch ihren Aedoeagus von den beiden anderen Arten dieser Gruppe unterscheidet.

E t y m o l o g i e: Diese Art ist ihrem Sammler, Dr. J. M. Campbell gewidmet.

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Coleoptera

Family

Staphylinidae

Genus

Megalopinus