Myrmica nitidula

Förster, A., 1850, Hymenopterologische Studien. 1. Formicariae., Aachen: Unknown Publisher, pp. -1--1: 55-56

publication ID

8138

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/00FFF23F-65B4-FC47-37CA-F02062156B43

treatment provided by

Christiana

scientific name

Myrmica nitidula
status

 

28. Myrm. nitidula  HNS  .

Nyl. Add. Adn. p. 1058.

Operaria: Laevis tota, nitidissima, subnuda, rufa, abdomine fusco; antennis ll-articulatis; *) metathorace impressione transversali a mesothorace discreto; metanoto dentibus validiusculis, brevibus, horizontalibus; nodo posteriori segmenti primi infra spinula acutiuscula instructo. Lig. 1 1/3 lin.

Der ganze Körper ist völlig glatt und mit äußerst feinen, kurzen, weißlichen Borstenhaaren versehen, welche jedoch nur bei günstigem Licht und einer sehr starken Loupe wahrnehmbar sind. Die Färbung, mit Ausnahme des 2ten Segments, röthlichgelb. Die Mandibeln schwach gezaehnt, der Clypeus groß, besonders nach oben stark verlängert, an der Spitze in der Mitte fast ganz gerade abgestuzt. Das Stirnfeld nicht deutlich abgesetzt, und von der Stirnrinne nur eine schwache Spur vorhanden. Die Netzaugen klein, flach, schwach und zerstreut behaart, Nebenaugen fehlend. Die Fühler 11-gliedrig, der Schaft so lang wie die Geißel mit Ausnahme der beiden letzten Glieder. Die abstehenden Borstenhaare an dem Schaft sind länger und deutlicher als an den übrigen Körpertheilen. Das Stielchen verlängert, umgekehrt kegelfoermig, die Geilselglieder vom 1-6ten stark verkürzt, breiter als, lang, allmählig an Dicke zunehmend, das 7 - 9te stark verdickt, eine Keule bildend, das letzte stark verlängert, stumpf zugepitzt und so lang wie die drei vorhergehenden zusammen genommen. Der Mittelleib schmäler als der Kopf, nach hinten allmählig verengt, der Meso- und Metathorax durch einen leichten Quereindruok getrennt ^ der letztre mit 2 kurzen, horizontalen Dornen, der abschüssige Theil nicht länger als der Basaltheil. Die Knoten des 1ten Segments äußerst fein runzlig, nur oben in der Mitte glatt; der hintere Knoten hat auf der Unterseite eine scharf vorgezogene Spitze. Das 2te Segment nimmt fast den ganzen Hinterleib ein, es ist dunkel- oder vielmehr schwarzbraun, nur an der Basis und zwar sowohl auf der Rücken- wie auf der Bauchseite rothgelb. Die Bauchseite ist an der Spitze viel mehr rothgelb als auf dem Rücken.

Diese schöne und ausgezeichnete Art hatte ich das Vergnügen in einem Haufen der Formica polyctena  HNS  m. zu Stolberg bei Aachen zu entdecken. Das einzige Exemplar, welches Nylander beschrieb, wurde ebenfalls bei einer rothen Ameise *) entdeckt.

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Hymenoptera

Family

Formicidae

Genus

Myrmica