identifier	taxonID	type	CVterm	format	language	title	description	additionalInformationURL	UsageTerms	rights	Owner	contributor	creator	bibliographicCitation
E8618792FFCAFF81515C56A2FE307A89.text	E8618792FFCAFF81515C56A2FE307A89.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Eusphalerum pseudaucupariae	<div><p>Eusphalerum pseudaucupariae ( Staphylinidae, Abb. 25)</p><p>ist montan-subalpin von Frankreich durch den Alpenraum und das südliche Mitteleuropa bis nach Karelien verbreitet (ZANETTI 2011: 12). Neben Funden im südlichen Bayern ist die Art in Deutschland über die nördlichen Mittelgebirge von der Eifel über das Weserbergland, den Harz, den Thüringer Wald und das Fichtelgebirge bis Sachsen nachgewiesen (vgl. BLEICH et al. 2019). Das Vorkommen am Haimberg fügt sich in dieses Verbreitungsbild ein. Die hessische Erstmeldung aus Bad Karlshafen (1932, leg. Folwaczny) durch KLINGER (1986: 177) wird von HOFMANN (2019) nicht anerkannt, da sich Bad Karlshafen im Dreiländereck Hessen–Niedersachsen–Nordrhein-Westfalen befindet und der genaue Fundort unbekannt ist. Daher ist der Fund am Haimberg als hessischer Erstnachweis zu werten. Eusphalerum pseudaucupariae ist, wie alle Vertreter der Gattung, florikol und ernährt sich von Pollen. Nach ZANETTI (2011: 12) besiedelt die Art sowohl Wälder als auch offenes Gelände. Eusphalerum pseudaucupariae wurde im lichten Wald des Südwesthangs von niederer Vegetation geklopft.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFCAFF81515C56A2FE307A89	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFCAFF9E515C5196FBF57B75.text	E8618792FFCAFF9E515C5196FBF57B75.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Phyllodrepoidea crenata GANGLBAUER 1895	<div><p>Phyllodrepoidea crenata ( Staphylinidae)</p><p>ist in Europa weit verbreitet, tritt jedoch nur sporadisch und selten auf (HORION 1963: 101). Die deutschen Nachweise liegen fast ausnahmslos in einem Bogen, der sich vom Harz über das Weserbergland, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland bis zum Oberrhein erstreckt (vgl. BLEICHet al. 2019). Die hessischen Funde im Reinhardswald (HORION 1963: 101, RENNER 1991: 131) sind als Teil der Population des Weserberglands aufzufassen. Ein osthessischer Fund aus Rotenburg an der Fulda wurde von EISENACH (1883: 6) publiziert. Phyllodrepoidea crenata ist eine winteraktive, an anbrüchige Laubbäume gebundene Art (HORION 1963: 101), die unter Rinde und in Baumhöhlen gefunden wird (ZANETTI 2011: 79). Der Nachweis am Haimberg, der südlichste in Hessen, gelang im Oktober 2017 mit einem vor einer Buchenstammhöhle angebrachten Eklektor (Abb. 45). Vermutlich kann P. crenata im Winterhalbjahr mit Anflugfallen in alten Waldstrukturen vielerorts nachgewiesen werden und ist weniger selten, als bislang angenommen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFCAFF9E515C5196FBF57B75	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD5FF8152CA57AEFE527805.text	E8618792FFD5FF8152CA57AEFE527805.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Acrolocha pliginskii (BERNHAUER 1912)	<div><p>Acrolocha pliginskii ( Staphylinidae)</p><p>ist ein nördliches Faunenelement, das von Westeuropa über Nord- und Mitteleuropa bis Westsibirien verbreitet ist (ZANETTI 2011: 100). In Deutschland ist die Art in der Tiefebene nicht selten. Südlich ist sie bis zur Lahn, Thüringen und Sachsen-Anhalt nachgewiesen (vgl. BLEICH et al. 2019). Nach HOFMANN (2019) liegt aus Hessen bislang nur ein Fund aus Hadamar vor. Am Haimberg trat die koprophile Herbstart (ZANETTI 2011: 100) Ende Oktober 2017 an Schaf- oder Ziegenkot auf Kalkmagerrasen und in einem Feldgehölz auf.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD5FF8152CA57AEFE527805	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD5FF80514F54BAFE9C7BE1.text	E8618792FFD5FF80514F54BAFE9C7BE1.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Aleochara irmgardis VOGT 1954	<div><p>Aleochara irmgardis ( Staphylinidae, Abb. 26)</p><p>wurde von VOGT (1954) aus Darmstadt nach Exemplaren aus Maulwurfsnestern wissenschaftlich beschrieben. Bis heute ist dieser nidikole Kurzflügler nur aus dem südlichen Mitteleuropa bekannt (vgl. SCHÜLKE &amp; SMETANA 2015: 497) und in Deutschland neben dem weiteren Rhein-Main-Gebiet bislang nur vom Bodensee, aus dem Weserbergland und der thüringischen Rhön gemeldet. Hessische Funde liegen vor aus Hanau (DEHNERT 1959: 71), Rossdorf, Langenselbold, Mühltal (HOFMANN 2019), Hadamar (BRENNER 2007: 51), Bad Karlshafen und Trendelburg (FOLWACZNY 1960: 187) sowie Hofgeismar (HORION 1967: 368). Aleochara irmgardis wurde auf dem verfüllten Kalksteinbruch mit Bodenfallen nachgewiesen, wo die Art vermutlich die zahlreichen Wühlmausbaue in der tiefgründigen Deponieerde bewohnt. Es handelt sich um den Erstnachweis im Osthessischen Bergland.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD5FF80514F54BAFE9C7BE1	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD5FF8152CA5512FC307AC1.text	E8618792FFD5FF8152CA5512FC307AC1.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mycetoporus bimaculatus (ASSING & SCHULKE 2011)	<div><p>Mycetoporus bimaculatus ( Staphylinidae)</p><p>ist von Westeuropa bis Armenien verbreitet und im Süden Mitteleuropas nicht selten (SCHÜLKE 2011: 155). Nach BLEICH et al. (2019) ist die Art aus den meisten Teilen Deutschlands bekannt. Da die Verwandtschaftsgruppe um M. bimaculatus erst von STRAND (1969) taxonomisch geklärt wurde, sind die alten Meldungen aus Frankfurt am Main, Bad Soden (VON HEYDEN 1904: 82) und Darmstadt (HORION 1967: 11) ohne Überprüfung der Belege ebenso wenig deutbar wie Nachweise unter dem Namen M. ruficornis KRAATZ, 1857, ein Synonym des M. bimaculatus (ASSING &amp; SCHÜLKE 2011: 529), aus Darmstadt, Frankfurt am Main, Seligenstadt (SCRIBA 1863: 39) und Grebenhain (FOLWACZNY 1976: 184). HOFMANN (2019) führt für Hessen unter dem Namen M. bimaculatus lediglich einen Fund bei Steinau an der Strasse von 1976 an. Am Haimberg wurde ein Exemplar mittels Bodenfallen auf Kalkmagerrasen nachgewiesen. Die Determination wurde von Michael Schülke, Berlin, bestätigt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD5FF8152CA5512FC307AC1	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD5FF81514F57D6FB69797D.text	E8618792FFD5FF81514F57D6FB69797D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mycetoporus silvaticus Iablokov-Khnzorian 1962	<div><p>Mycetoporus silvaticus ( Staphylinidae)</p><p>wurde erst vor wenigen Jahren unter dem Synonym M. dispersus SCHÜLKE &amp; KOCIAN, 2000 (ASSING &amp; SCHÜLKE 2019: 155) für die mitteleuropäische Fauna gemeldet und zuvor nicht von dem nahe verwandten M. nigricollis STEPHENS, 1835 unterschieden. Die Art ist nach SCHÜLKE &amp; KOCIAN (2000: 99–102) von Süditalien, Anatolien und dem Kaukasus durch ganz Europa bis zum Polarkreis verbreitet. Mycetoporus silvaticus wurde nach BLEICH et al. (2019) bislang nur sehr sporadisch aus Deutschland gemeldet und ist aus Hessen bislang unbekannt (vgl. HOFMANN 2019). Ältere, hessische Nachweise des M. nigricollis aus Wiesbaden, Lorch und Geisenheim wurden von BRENNER (2013: 6, 7) überprüft und bestätigt. Folglich stellt der Haimberg die erste bekannte Lokalität in Hessen dar. Mycetoporus silvaticus wurde mittels Bodenfallen auf Kalkmagerrasen und am südwestlichen Waldsaum nachgewiesen. Die Determination wurde von Michael Schülke, Berlin, bestätigt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD5FF81514F57D6FB69797D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD4FF8052DB5536FC1F7F29.text	E8618792FFD4FF8052DB5536FC1F7F29.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Aleochara spissicornis ERICHSON 1839	<div><p>Aleochara spissicornis ( Staphylinidae, Abb. 27)</p><p>ist von Westeuropa bis Ostsibirien verbreitet (vgl. SCHÜLKE &amp; SMETANA 2015: 496). In Mitteleuropa tritt die thermophile Art nur sehr selten an Wärme- und Kalkhängen und trockenen Waldrändern auf, besiedelt aber auch anthropogene Lebensräume wie Sandgruben und Ziegeleien (HORION 1967: 373, KOCH 1989a: 433). Die wenigen deutschen Funde erstrecken sich vom Oberrhein über die Mittelgebirge bis nach Sachsen (vgl. BLEICH et al. 2019). Aus Hessen ist A. spissicornis bislang nur von der Rheininsel Kühkopf (BÜCKING 1930: 156) und von der Monte Scherbelino genannten Schuttdeponie südlich Frankfurt am Main (BRENNER 2003f: 43) bekannt. Auf dem Haimberg gelang der erste Nachweis dieses seltenen Kurzflüglers im Osthessischen Bergland. Aleochara spissicornis wurde mittels Bodenfallen auf Kalkmagerrasen und am südwestlichen Waldsaum nachgewiesen. Die Exemplare wurden von Jürgen Vogel, Görlitz, determiniert.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD4FF8052DB5536FC1F7F29	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD4FF80515C520EFB5B7CFD.text	E8618792FFD4FF80515C520EFB5B7CFD.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Atheta benickiella BRUNDIN 1948	<div><p>Atheta benickiella ( Staphylinidae)</p><p>ist in der westlichen Paläarktis weit verbreitet (vgl. SCHÜLKE &amp; SMETANA 2015: 536). Die Art ist nach BLEICH et al. (2019) in ganz Deutschland häufig nachgewiesen, in Hessen jedoch nur aus Messel (HOFMANN 2019) und dem Oberwald des Vogelsbergs bekannt, wo sie BAUMANN &amp; IRMLER (1979: 151) in Wühlmausgängen fanden. Nach KOCH (1989a: 387) ist A. benickiella jedoch eine myzetophile Waldart, die im Myzel von Clitocybe spec. und Tricholoma spec. leben soll. Der Haimberg ist der dritte bekannte hessische Fundort der Art. Ich siebte A. benickiella in grosser Zahl aus Lamellenpilzen in dem alten Fichtenbestand am östlichen Waldrand.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD4FF80515C520EFB5B7CFD	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD4FF80515C503AFA287B3D.text	E8618792FFD4FF80515C503AFA287B3D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Atheta pervagata G. BENICK 1975	<div><p>Atheta pervagata ( Staphylinidae),</p><p>bislang nur aus Mitteleuropa bekannt (vgl. SCHÜLKE &amp; SMETANA 2015: 525), galt einst als grosse Seltenheit. Mittlerweile wurde die thermophile Art (KOCH 1989a: 391) mit Bodenfallen häufiger nachgewiesen (MUONA 1986: 125, VOGEL 1979: 10). Atheta pervagata ist mittlerweile aus vielen Teilen Deutschlands bekannt und in Baden-Württemberg fast flächendeckend nachgewiesen, scheint jedoch in der norddeutschen Tiefebene zu fehlen (vgl. BLEICH et al. 2019). In Hessen ist die Art vom Obersberg bei Bad Hersfeld (PUTHZ 1982: 37), aus Frankfurt am Main (BRENNER 1989: 122) und Wiesbaden (STEINWARZ 1990: 349) bekannt. Auch auf dem Haimberg wurde A. pervagatamit Bodenfallen nachgewiesen, vorwiegend auf Kalkmagerrasen und Kalkscherbenäckern. Die Determination wurde von Jürgen Vogel, Görlitz, bestätigt .</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD4FF80515C503AFA287B3D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD4FF80515C567AFC4B7621.text	E8618792FFD4FF80515C567AFC4B7621.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Atheta puberula	<div><p>Atheta puberula ( Staphylinidae)</p><p>ist von Westeuropa bis zum Balkan verbreitet (vgl. SCHÜLKE &amp; SMETANA 2015: 516). Die wenigen Funde in Deutschland konzentrieren sich im Weserbergland, im Harz und in Thüringen (vgl. BLEICH et al. 2019). Der hessische Erstnachweis gelang MÜLLER (1973: 269) auf dem Auerberg bei Nidda-Eichelsdorf an einem holosaproben Amanita phalloides. Das Exemplar wurde fehlgedeutet und unter dem Namen Atheta muelleri BENICK, 1974 als neue Art beschrieben. Erst VOGEL (2004: 1116) erkannte die Synonymie mit A. puberula, die bereits 1869 von SHARP aus England beschrieben worden war. Am Haimberg gelang der erste hessische Nachweise der Art nach MÜLLER (1973). Das dortige Vorkommen auf südwestexponierten Kalkmagerrasen und Kalkscherbenäckern deckt sich mit der Lebensraumangabe „Trockenhänge“ bei KOCH (1989a: 386) und deutet darauf hin, dass A. puberula xerothermophil ist. BENICK (1979: 182) vermutete eine subterrane Lebensweise in Kleinsäugergängen. Die Determination wurde von Jürgen Vogel, Görlitz, bestätigt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD4FF80515C567AFC4B7621	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD7FF8352CA561EFE697901.text	E8618792FFD7FF8352CA561EFE697901.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Dexiogyia corticina (ERICHSON 1837)	<div><p>Dexiogyia corticina ( Staphylinidae)</p><p>ist den Angaben in SCHÜLKE &amp; SMETANA (2015: 690) zufolge im arborealen Nordafrika und Europa weit verbreitet. Während die Art in fast ganz Deutschland häufig nachgewiesen wurde (vgl. BLEICH et al. 2019), liegt aus Hessen neben den alten Meldungen aus dem Taunus, aus Nidda-OberLais (SCRIBA 1863: 27), Giessen, Weilburg und Kronberg (VON HEYDEN 1904: 64) nur ein neuer Fund aus der Viernheimer Heide vor (HOFMANN 2019). Die kortikolxylodetritikole Art lebt unter Rinden und in Larvengängen abgestorbener Bäume und in Baumpilzen (KOCH 1989a: 429). Am Haimberg gelang der erste Nachweis im Osthessischen Bergland am Rand des Basaltsteinbruchs in einem Baumpilz.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD7FF8352CA561EFE697901	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD7FF8352A453FAFECA7CA5.text	E8618792FFD7FF8352A453FAFECA7CA5.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Leptusa norvegica A. STRAND 1941	<div><p>Leptusa norvegica ( Staphylinidae)</p><p>ist durch die gemässigte Klimazone Europas verbreitet (vgl. SCHÜLKE &amp; SMETANA 2015: 536). Während die Art nach BLEICH et al. (2019) in der norddeutschen Tiefebene nicht selten ist, liegen aus den Mittelgebirgen nur sehr wenige Fundmeldungen vor. In Hessen wurde der Kurzflügler bislang nur im Jahr 1988 im NSG Sababurg im Reinhardswald nachgewiesen (SCHAFFRATH 2001: 24). Leptusa norvegica ist eine Waldart subkortikoler Lebensweise, die nach KOCH (1989a: 355) vorwiegend unter Rinden von Picea abies und Pinus sylvestris leben soll. Der Nachweis im Wald des Haimbergs (1♂), der zweite in Hessen und der erste im Osthessischen Bergland, gelang mittels Stammeklektoren.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD7FF8352A453FAFECA7CA5	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD7FF8352CA5416FB4B7B19.text	E8618792FFD7FF8352CA5416FB4B7B19.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Oxypoda mutata SHARP 1871	<div><p>Oxypoda mutata ( Staphylinidae)</p><p>ist vom östlichen Mediterraneum über das gemässigte West- und Mitteleuropa verbreitet (vgl. SCHÜLKE &amp; SMETANA 2015: 701) und vermutlich expansiv pontomediterran. Die Art ist in Deutschland weit verbreitet, doch liegen nur wenige Fundmeldungen vor (vgl. BLEICH et al. 2019). In Hessen ist O. mutata vom Edersee (TAMM 1982: 517) und aus Wuhlhagen im Habichtswald (SCHAFFRATH 2010b: 328) bekannt. Die alte Fundmeldung „Seligenstadt“ in FRÖLICH (1897: 24) unter dem Namen Oxypoda rugulosa KRAATZ, ein Synonym der O. mutata, könnte sich ebenfalls auf diese Art beziehen. Auf dem Haimberg, dem ersten bekannten Fundort im Osthessischen Bergland, wurde ein Exemplar der humikol-phytodetritikolen Art (KOCH 1989a: 426) aus Waldstreu gesiebt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD7FF8352CA5416FB4B7B19	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD7FF8352CA51F2FF457B19.text	E8618792FFD7FF8352CA51F2FF457B19.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Rhopalocerina clavigera (SCRIBA 1859)	<div><p>Rhopalocerina clavigera ( Staphylinidae),</p><p>beschrieben von SCRIBA (1859: 414) nach Exemplaren aus Seligenstadt, zeigt ein expansiv pontomediterranes Verbreitungsbild vom östlichen Mediterraneum über grosse Teile Europas (vgl. SCHÜLKE &amp; SMETANA 2015: 634). Die Art ist aus den meisten Gebieten Deutschlands gemeldet (vgl. BLEICH et al. 2019). Neuere hessische Funde stammen aus Bad Hersfeld (FOLWACZNY 1984: 57) und Wetzlar-Magdalenenhausen (SCHMIDT 2002: 74). Die Ökologie der seltenen Art ist unbekannt. Nach HORION (1967: 146) und KOCH (1989a: 34) soll sie in Buchenwäldern an Bächen und in verpilztem Buchenlaub vorkommen. FOLWACZNY (1984: 57) siebte die Art in einer Waldschlucht aus Laub und Pilzen. Rhopalocerina clavigera wurde auf dem Vogelsberg hingegen in einem trockenen Kieferngehölz mittels Bodenfallen nachgewiesen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD7FF8352CA51F2FF457B19	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD7FF83514F561EFBB97621.text	E8618792FFD7FF83514F561EFBB97621.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Zoosetha incisa (FRISCH & SORENSSON 2016)	<div><p>Zoosetha incisa ( Staphylinidae, Abb. 28)</p><p>wurde von ASSING (1998: 79) aus Österreich (Wien) und Kroatien (Split) beschrieben und später auch in Italien, Spanien und Südfrankreich nachgewiesen. FRISCH &amp; SÖRENSSON (2016) publizierten den deutschen Erstfund auf dem Haimberg zusammen mit dem Erstnachweis für Schweden und erweiterten die bekannte Verbreitung dieses mediterranen Kurzflüglers weit nach Norden (FRISCH &amp; SÖRENSON 2016: 197 [Verbreitungskarte]). Da Z. incisa bislang nicht von Z. inconspicua (ERICHSON, 1839) unterschieden wurde, müssen ältere Fundmeldungen auf die neue Art geprüft werden. So stellten sich die unter dem Namen Z. inconspicua publizierten Funde aus Schleswig-Holstein (GÜRLICH et al. 2008: 330) ausnahmslos als Z. incisa heraus (GÜRLICH 2019). Ökologie und Habitat von Z. incisa sind unbekannt. Die Art besiedelt die wärmebegünstigte Südwestseite des Haimbergs und wurde auf Kalkscherbenäckern, Kalkmagerrasen und der Wacholderheide, besonders abundant jedoch entlang des Waldsaums nachgewiesen. Die Determination wurde vom Autor der Art, Volker Assing, Hannover, bestätigt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD7FF83514F561EFBB97621	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD6FF85515C5416FD937BCD.text	E8618792FFD6FF85515C5416FD937BCD.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Carpelimus fuliginosus (GRAVENHORST 1802)	<div><p>Carpelimus fuliginosus ( Staphylinidae),</p><p>vom Mediterraneum und dem Kaukasus bis ins südliche Nordeuropa verbreitet (SCHÜLKE 2011: 259), ist aus ganz Deutschland bekannt (vgl. BLEICH et al. 2019). Für Hessen liegen meist alte Nachweise vor aus Kassel (WEBER 1903: 133), Frankfurt am Main, Bad Soden (VON HEYDEN 1904: 102, SCRIBA 1863: 50), Seligenstadt (SCRIBA 1863: 50, SINGER 1955: 60) und Messel (1962, KÖHLER 2011: 20). Die Meldung aus dem Raum Fulda wurde von BRANDENBURGER (1883: 47) mit einem Fragezeichen versehen und ist unsicher. Carpelimus fuliginosus besiedelt Ufer und Feuchtstellen, aber auch verrottende Vegetabilien (HORION 1963: 215, SCHÜLKE 2011: 260). Auf dem Haimberg wurde die Art im Basaltsteinbruch auf feuchtem, vegetationsarmem Boden nahe des mittlerweile zugeschütteten Tümpels nachgewiesen. Es handelt sich um die erste Meldung der Art in Hessen seit 1962 und den ersten sicheren Fund im Osthessischen Bergland. Die Determination wurde von Michael Schülke, Berlin, bestätigt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD6FF85515C5416FD937BCD	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD6FF8252B5571AFE667805.text	E8618792FFD6FF8252B5571AFE667805.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Scaphisoma obenbergeri (FRISCH 2017)	<div><p>Scaphisoma obenbergeri ( Staphylinidae, Abb. 29)</p><p>ist ein expansiv pontomediterranes Faunenelement mit weiter Verbreitung im nordöstlichen Mediterraneum, südlichen Mitteleuropa und Osteuropa (FRISCH 2017: 248 [Verbreitungskarte]). In Deutschland war die mykophage Art bislang nur aus Baden-Württemberg (Lichtenstein-Traifelberg, Bad Wimpfen) und Mittelfranken (Feuchtwangen-Heilbronn) bekannt. Das Vorkommen am Haimberg repräsentiert den Erstfund in Hessen und erweitert die bekannte Verbreitung der Art weit nach Nordwesten. Ich klopfte ein Exemplar im Laubwald des Haimbergs von am Boden liegenden, verpilzten Ästen. Die Determination wurde vom Autor der Art, Ivan Löbl, Genf, bestätigt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD6FF8252B5571AFE667805	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD6FF8252DB5512FBD57901.text	E8618792FFD6FF8252DB5512FBD57901.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Siagonium humerale GERMAR 1817	<div><p>Siagonium humerale ( Staphylinidae, Abb. 30, 31)</p><p>ist im männlichen Geschlecht durch auffällige Stirnund Mandibelhörner ausgezeichnet. Dieser pontomediterrane Kurzflügler ist von Südosteuropa über den Balkan bis ins südöstliche Mitteleuropa (Österreich, Slowakei, Tschechische Republik) verbreitet (ASSING 2011: 207). In Deutschland ist S. humerale neben einem Fund im südlichen Bayern nur aus einem isolierten Areal im Rhein-Main-Gebiet, der Wetterau und dem Kinzigtal bekannt (vgl. BLEICH et al. 2019). Die alten Autoren kannten diese Art noch nicht. Der deutsche Erstfund erfolgte erst 1984 bei Aschaffenburg (BATHON 1992: 64, ELBERT 1994: 32, 33). In Hessen wurde S. humerale erstmals im Enkheimer Wald, Frankfurt am Main, nachgewiesen (BRENNER 2000: 19, 20). Es folgten Funde in Langenselbold und Rodenbach (BRENNER 2006: 44), Erlensee-Rückingen (BRENNER 2007: 49), Friedberg-Ockstadt (BRENNER 2015: 47), SchlüchternBreitenbach (BRENNER 2008: 60) sowie in den Naturwaldreservaten Kinzigaue (KÖHLER 2014: 29, 53) und Weiherskopf bei Schlüchtern (GÜRLICH 2014: 37, 46). Obgleich der Haimberg von letztgenanntem Fundort nicht weit entfernt ist, markiert er doch den gegenwärtig nordwestlichsten Fundpunkt dieser südöstlichen Art, die sich in Deutschland auszubreiten scheint. Siagonium humerale lebt subkortikol unter der feuchten Rinde einer Vielzahl von Baumarten. Die genannten Autoren fanden die Art unter der Rinde von Carpinus betulus, Fagus sylvatica, Fraxinus excelsior, Populus spec. und Robinia pseudoacacia . Auf dem Haimberg fand ich S. humerale in oftmals individuenreichen Populationen unter feuchter Rinde von Carpinus betulus, Picea abies, Pinus sylvestris, Populus tremula und Quercus robur in Gesellschaft von Dipterenlarven, von denen sich die Art vermutlich ernährt. Das Vorkommen an Nadelbäumen war bislang unbekannt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD6FF8252DB5512FBD57901	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD1FF8552CA56EAFCBE79E9.text	E8618792FFD1FF8552CA56EAFCBE79E9.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Ochthephilum collare (REITTER 1884)	<div><p>Ochthephilum collare ( Staphylinidae),</p><p>eine expansiv pontomediterrane Art (ASSING 2011: 332), ist in Deutschland aufgrund ihrer Präferenz für salzbeeinflusste Böden an den Küsten häufig, im Binnenland jedoch weitaus seltener (vgl. BLEICH et al. 2019). Ich konnte die Art in den Salzwiesen von Bad Nauheim-Wisselsheim, inzwischen ein FFH-Schutzgebiet, erstmals für Hessen nachweisen (BATHON 1992: 62). Ein weiterer hessischer Fund aus Wetter-Mellnau, Marburg-Biedenkopf, findet sich in HOFMANN (2019). Am Haimberg wurde der halophile Kurzflügler, der nach ASSING (2011: 332) auch anthropogene Sekundärbiotope besiedelt, auf feuchtem Rohboden im Basaltsteinbruch nachgewiesen. Die Fundstelle ist inzwischen verfüllt. Es handelt sich um den Erstnachweis der Art im Osthessischen Bergland.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD1FF8552CA56EAFCBE79E9	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD1FF85514F5512FC7F79E9.text	E8618792FFD1FF85514F5512FC7F79E9.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Philonthus alpinus EPPELSHEIM 1875	<div><p>Philonthus alpinus ( Staphylinidae)</p><p>galt lange als Form des P. albipes (GRAVENHORST, 1802), weshalb ältere Meldungen des P. albipes unsicher sind. Nach SCHILLHAMMER (2011: 434) ist die seltene Art von Westeuropa bis in den Kaukasus bekannt. Philonthus alpinus ist in Deutschland weit verbreitet (vgl. BLEICH et al. 2019), nach HOFMANN (2019) aber noch nicht in Hessen nachgewiesen. Die koprophile Art lebt vorwiegend auf Viehweiden in Pferde- und Rinderdung (KOCH 1989a: 297), wo sie andere Koprophile und deren Larven jagt. Philonthus alpinus wurde auf einer Rinderweide im Nordosten des Haimbergs in Rinderdung nachgewiesen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD1FF85514F5512FC7F79E9	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD1FF84514F54CEFE5D7B75.text	E8618792FFD1FF84514F54CEFE5D7B75.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Philonthus coprophilus JARRIGE 1949	<div><p>Philonthus coprophilus ( Staphylinidae, Abb. 32)</p><p>ist von Nordafrika und Grossbritannien bis Westsibirien verbreitet und aus fast ganz Europa bekannt, in Mitteleuropa aber sehr selten (SCHILLHAMMER 2011: 440). Aus Deutschland liegen nach BLEICH et al. (2019) nur wenige, weit verstreute Funde vor. HOFMANN (2019) zufolge ist P. coprophilus aus Hessen bislang unbekannt. Die koprophil-phytodetritikole Art lebt räuberisch an Dung und Faulstoffen (KOCH 1989a: 304, SCHILLHAMMER 2011: 440) und wurde zusammen mit P. alpinus auf der Rinderweide im Nordosten des Haimbergs in Rinderdung nachgewiesen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD1FF84514F54CEFE5D7B75	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD1FF8552CA54CEFB057805.text	E8618792FFD1FF8552CA54CEFB057805.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Rugilus mixtus LOHSE 1956	<div><p>Rugilus mixtus ( Staphylinidae)</p><p>wurde von LOHSE (1956: 48–50) nach Exemplaren aus München, Dresden und der Tschechischen Republik (Mezní Louka [Reinwiese]) wissenschaftlich beschrieben. Nach ASSING (2011: 383) ist die silvikole Art bislang nur aus Mitteleuropa und vom Balkan bekannt, wo sie in submontanen und montanen Wäldern in Faulstoffen (Wildfutterreste), an geschlagenem Nadelholz und an Nadelreisig gefunden wurde. In Deutschland ist R. mixtus nur in der Südosthälfte bekannt mit den westlichsten und nördlichsten Funden am Oberrhein, im Thüringer Wald, Harz und südlichen Brandenburg (vgl. BLEICH et al. 2019). Funde aus Hessen liegen nach HOFMANN (2019) bislang nicht vor. Der hessische Erstnachweis des R. mixtus im Waldbestand des Haimbergs fügt sich in diese nordwestliche Arealgrenze ein.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD1FF8552CA54CEFB057805	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD0FF87515C555AFCBF7F61.text	E8618792FFD0FF87515C555AFCBF7F61.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Anthaxia helvetica STIERLIN 1868	<div><p>Anthaxia helvetica ( Buprestidae, Abb. 34)</p><p>ist ein atlantomediterranes Faunenelement der montanen und subalpinen Nadelwälder Südeuropas und des südlichen Mitteleuropas, das infolge der Fichtenkultur in Expansion nach Norden begriffen und inzwischen auch in tiefe Lagen vorgedrungen ist (NIEHUIS 1988: 45). HORION (1955b: 59) kannte die Art nördlich der Alpen nur aus dem Schwarzwald und von der Schwäbischen Alb. Heute verläuft die nördliche Verbreitungsgrenze am Nordrand der Mittelgebirge und im südlichen Brandenburg (vgl. BLEICH et al. 2019). Aus Hessen liegt bislang nur eine fragliche, unbelegte Meldung aus Heringen vor (HOFMANN 2019). Auf dem Haimberg glückte der erste sichere Nachweis dieses Prachtkäfers für Hessen. Ein Exemplar der Art, die sich unter der Rinde abgestorbener Äste von Nadelbäumen entwickelt, flog Fichtenlangholz am östlichen Waldrand an. Die Determination wurde von Stephan Gottwald, Berlin, bestätigt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD0FF87515C555AFCBF7F61	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD0FF8452DB545EFB36785D.text	E8618792FFD0FF8452DB545EFB36785D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Euorodalus coenosus	<div><p>Euorodalus coenosus ( Scarabaeidae, Abb. 33)</p><p>ist durch das arboreale Europa bis in den Kaukasus und die Türkei verbreitet (vgl. DELLACASA et al. 2016: 126). Der Dungkäfer ist in der norddeutschen Ebene und am Oberrhein nicht selten (vgl. BLEICH et al. 2019), kommt in den Mittelgebirgen aber nur sporadisch auf Wärmehängen vor (HORION 1958: 114). Euorodalus coenosus ist aus Nordhessen unbekannt (SCHAFFRATH 1994: 22). Aus dem Osthessischen Bergland liegt nur die alte Meldung von EISENACH (1883: 85) aus Rotenburg an der Fulda vor. Aus dem südlichen Hessen wurde die Art häufiger gemeldet, so aus Frankfurt am Main, Weilburg (VON HEYDEN 1904: 386), Hanau (BRENNER 2017: 22), Raunheim (BRENNER 2018: 21), der Viernheimer Heide (BRENNER 1997a: 26, BRENNER 2012: 43), Darmstadt, Gross-Gerau, Lorch und Lorsch (HOFMANN 2019). Auf Haim- und Vogelsberg wurde E. coenosus seit EISENACH (1883: 85) erstmals wieder im Osthessischen Bergland nachgewiesen. Die psammophile Art, die sich im Kot von Weide- und Wildtieren entwickelt (RÖSSNER 2012: 194), lebt im Untersuchungsgebiet in Dung von Schafen und Ziegen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD0FF8452DB545EFB36785D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD0FF8452DB56A2FDE77959.text	E8618792FFD0FF8452DB56A2FDE77959.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Philonthus pseudovarians A. STRAND 1941	<div><p>Philonthus pseudovarians ( Staphylinidae)</p><p>ist in Europa weit verbreitet und nicht selten, doch liegen nur wenige zuverlässige Fundmeldungen vor (SCHILLHAMMER 2011: 440). Auch aus Deutschland ist die Art nach BLEICH et al. (2019) nur punktuell nachgewiesen, wenn auch aus dem ganzen Gebiet. Aus Hessen liegen bisher nur die Meldungen aus Wiesbaden (STEINWARZ 1990: 349) und Frankfurt (FLECHTNER &amp; KLINGER 1990: 64) vor. Die phytodetritikole Art lebt an Dung und Faulstoffen (KOCH 1989a: 301) und wurde auf dem Haimberg, dem ersten bekannten Fundort im Osthessischen Bergland, an Rinderdung auf der Viehweide am nordöstlichen Waldrand gefunden.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD0FF8452DB56A2FDE77959	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD3FF8752CA52B6FD337A89.text	E8618792FFD3FF8752CA52B6FD337A89.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Byrrhus glabratus PAYKULL 1790	<div><p>Byrrhus glabratus ( Byrrhidae)</p><p>ist von Spanien durch das südliche Mitteleuropa bis zum Balkan bekannt (vgl. JÄGER &amp; PÜTZ 2016: 585). Nach BLEICH et al. (2019) ist die montan-subalpine Art (HORION 1955b: 237) in den Mittelgebirgen weit verbreitet, fehlt jedoch in der Tiefebene. Die Art ist aus vielen Gebieten Hessens bekannt, doch liegen vorwiegend alte Funde vor. Neben südhessischen Funden bei Dietzenbach, Schlangenbad (SCRIBA 1865: 21), Reichelsheim (Odenwald) und Frankfurt am Main (VON HEYDEN 1904: 192, SCRIBA 1865: 21) wurde dieser Pillenkäfer auch aus mittleren Landesteilen (Dillenburg, Taunus [VON HEYDEN 1904: 192]) und Nordhessen (Kassel [WEBER 1903: 154]) gemeldet. Ältere Funde aus Osthessen wurden für Rotenburg an der Fulda (EISENACH 1883: 84), Bad Salzschlirf und den Hohen Meissner (HORION 1955b: 238) publiziert. In jüngerer Zeit wurde die Art von FLECHTNER (2001: 22, 62) im Naturwaldreservat Schönbuche bei Neuhof sowie in den Naturwaldreservaten Goldbach- und Ziebachsrück im Seulingswald nachgewiesen. Das Vorkommen auf dem Haimberg im Jahr 1989 konnte im Untersuchungszeitraum 2016–2018 nicht bestätigt werden.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD3FF8752CA52B6FD337A89	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD3FF87514F51F2FA397B51.text	E8618792FFD3FF87514F51F2FA397B51.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Cacotemnus rufipes (FABRICIUS 1792)	<div><p>Cacotemnus rufipes ( Ptinidae)</p><p>ist durch die arboreale Paläarktis verbreitet (vgl. ZAHRADNÍK 2007: 337). Nach BLEICH et al. (2019) ist dieser Pochkäfer in ganz Deutschland verbreitet, jedoch nur sporadisch nachgewiesen. Die alten Autoren meldeten C. rufipes aus Nordhessen (Kassel [WEBER 1903: 169]), Osthessen (Fulda [BRANDENBURGER 1883: 54], Rotenburg an der Fulda [EISENACH 1883: 88]) und aus dem Südwesten (Frankfurt am Main, Weilburg [VON HEYDEN 1904: 236]). SCRIBA (1865: 46) fand die Art „Im ganzen Gebiete [Grossherzogtum Hessen], aber im Süden häufiger“. Ein neuerer hessischer Fund der seltenen Art wurde nur aus Knüllwald-Niederbeisheim (BRENNER 2008: 67) bekannt. Die Larvalentwicklung des C. rufipes erfolgt polyphag in trockenen Laubhölzern, bevorzugt an sonnigen, wärmebegünstigten Standorten, aber auch synanthrop in verbautem Holz (HORION 1961: 222, KOCH 1989b: 274). Auf dem Haimberg wurde die Art im Laubwald mittels Stammeklektoren nachgewiesen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD3FF87514F51F2FA397B51	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD3FF86514F5646FDCF7A89.text	E8618792FFD3FF86514F5646FDCF7A89.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Stelidota geminata SAY 1825	<div><p>Stelidota geminata ( Nitidulidae)</p><p>ist eine Adventivart aus der subtropischen Nearktis und Neotropis, die sich vom Nahen Osten über das Mittelmeergebiet ausgebreitet hat und seit 2005 auch aus dem südlichen Mitteleuropa (Kärnten, Oberrheingraben) bekannt ist (KÖHLER 2007). Nach BLEICH et al. (2019) ist die Art mittlerweile im Südwesten Deutschlands etabliert und bis ins Rheinland und das Rhein-Main-Gebiet nachgewiesen. Aus dem Süden Hessens wurde S. geminata in den letzten Jahren mehrfach gemeldet, so aus dem NSG Kühkopf-Knoblochsaue (SCHAFFRATH 2010b: 331), aus Seeheim-Jugenheim, Pfungstadt, Erlensee, Trendelburg (BRENNER 2016: 27), Bensheim (BRENNER 2015: 54), Alsbach-Hähnlein, Gross-Gerau und Zwingenberg (HOFMANN 2019). Nach KÖHLER (2007) leben Larven und Imagines des Erdbeer-Glanzkäfers an reifen Früchten und richten in nordamerikanischen Erdbeerplantagen grossen Schaden an. Die Art flog auf dem Haimberg Stammeklektoren an und wurde auf dem Vogelsberg mit schwarzen Trüffeln geködert. Es handelt sich um den ersten hessischen Fund nördlich des Rhein-MainGebiets und den nordöstlichsten deutschen Nachweis dieses Neozoons (vgl. HOFMANN 2019).</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD3FF86514F5646FDCF7A89	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD3FF8752CA57AEFD707621.text	E8618792FFD3FF8752CA57AEFD707621.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Trixagus exul (BONVOULOIR 1859)	<div><p>Trixagus exul ( Throscidae)</p><p>galt lange als Synonym des T. duvalii (BONVOULOIR, 1859), weshalb die Gesamtverbreitung noch unbekannt ist (LESEIGNEUR 1998: 229). Gegenwärtig ist die Art von der Iberischen Halbinsel bis nach Russland und in die Türkei nachgewiesen (LESEIGNEUR 2007: 88). Sie ist in der norddeutschen Tiefebene stellenweise häufig, wurde nach BLEICH et al. (2019) südlich der Linie Ruhrgebiet–Rhein-MainGebiet–Thüringer Becken jedoch noch nicht gefunden. In Hessen ist T. exul bislang nur aus dem Süden bekannt. BÜCKING (1931: 178) meldete die Art aus Enkheim (1903, 1904). Hofmann (in litt. 2019) überprüfte Belege in der Sammlung Bücking (Naturmuseum Senckenberg, Frankfurt am Main) aus Enkheim (1900) und Ginsheim-Gustavsburg (1926). Meldungen des T. duvalii aus Südhessen in HORION (1953: 327, 328) könnten sich auf T. exul beziehen. Bei dem von SCRIBA (1865: 32) aus Bad Soden gemeldeten Exemplar handelt es sich nach VON HEYDEN (1889: 159) jedoch um einen fehlbestimmten T. obtusus . Die Biologie des T. exul ist unbekannt, doch ist zu vermuten, dass sich die Larven wie diejenigen des häufigen T. dermestoides an Mykorrhizapilzen saugend ernähren (vgl. BURAKOWSKI 1975: 393). Im Waldbestand des Haimbergs gelang der Erstnachweis im Osthessischen Bergland am Südrand der bekannten Verbreitung in Deutschland in einem Stammeklektor.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD3FF8752CA57AEFD707621	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD3FF87512953FAFA3A7CA5.text	E8618792FFD3FF87512953FAFA3A7CA5.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Trixagus meybohmi LESEIGNEUR 2005	<div><p>Trixagus meybohmi ( Throscidae)</p><p>wurde von LESEIGNEUR (2005: 89) nach Exemplaren vom Balkan, aus Italien und Mitteleuropa beschrieben. Als locus typicus legte er den Obersberg bei Bad Hersfeld fest. Nach BLEICH et al. (2019) ist die Art in ganz Deutschland verbreitet und in vielen Regionen häufig nachgewiesen. Auch in Hessen wird T. meybohmi nicht selten sein, doch sind neben dem Obersberg nur zwei Funde aus den Naturwaldreservaten Weiherskopf bei Schlüchtern (GÜRLICH 2014: 19, 50) und Kinzigaue bei Erlensee (KÖHLER 2014: 57) publiziert. Auf dem Haimberg wurde die terrikol-myzetobionte Art (siehe Diskussion unter T. exul) in einem Feldgehölz und mehrfach im Waldbestand mittels Stammeklektoren nachgewiesen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD3FF87512953FAFA3A7CA5	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD2FF89515C567AFDAD7A55.text	E8618792FFD2FF89515C567AFDAD7A55.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Exochomus cedri SAHLBERG 1913	<div><p>Exochomus cedri ( Coccinellidae, Abb. 36)</p><p>wurde von SAHLBERG (1913: 262) aus dem libanesischen Baruk-Gebirge nach auf Cedrus libani gesammelten Exemplaren als var. cedri des in der Westpaläarktis weiverbreiteten E. quadripustulatus beschrieben und später von KOVAR (1995: 95) in den Artstatus erhoben. Exochomus cedri ist eine pontomediterrane Art, die über Anatolien und den Balkan bis in die Slowakei nachgewiesen ist (KOVAR 1995: 101). Der Haimberg ist somit der erste deutsche Fundort und der nordwestlichste bekannte Fundpunkt dieses Marienkäfers. Die individuenreiche Population auf dem Wacholderhang lebt an Juniperus communis (Abb. 37) und ernährt sich vermutlich von der Deckelschildlaus Carulaspis juniperi (BOUCHÉ, 1851). Als Angehöriger der Chilocorini dürfte auch E. cedri ein fakultativer Schildlausfresser sein (vgl. KLAUSNITZER 1979: 52). Exochomus cedri ähnelt dem in Deutschland häufigen E. quadripustulatus, ist aber durchschnittlich kleiner und zeigt eine erhebliche Farbvariabilität mit mehr oder weniger ausgedehnter rotoranger Färbung des Kopfes und des Vorder- und Seitenrands des Pronotums. Dunkel gefärbte E. cedri mit schwarzem Kopf und Pronotum können anhand des schmaleren Seitenrands der Elytren und weniger spitze Klauenzähne unterschieden werden. Die Differentialmerkmale beider Arten werden an anderer Stelle detailliert vorgestellt (FRISCH &amp; KLAUSNITZER, in Vorbereitung). Die Artzugehörigkeit der Population des Haimbergs wurde durch Vergleich mit der Typenserie des E. cedri (Finnish Museum of Natural History, Helsinki) und Exemplaren aus der Slowakei (Natural History Museum, Prag) abgesichert.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD2FF89515C567AFDAD7A55	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD2FF8652DB57AEFDAD7871.text	E8618792FFD2FF8652DB57AEFDAD7871.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Scymnus femoralis (GYLLENHAL 1827)	<div><p>Scymnus femoralis ( Coccinellidae)</p><p>ist bislang nur aus Mitteleuropa und Finnland bekannt (vgl. KOVÁŘ 2007: 589). Der xerophile (KOCH 1989b: 240) Marienkäfer ist über ganz Deutschland verbreitet (vgl. BLEICH et al. 2019), aus Hessen aber bislang nur wenig gemeldet worden. Neben südhessischen Funden bei Gross-Gerau und Rüdesheim am Rhein (HOFMANN 2019) ist die Art auch aus Osthessen bekannt, wo sie aus der Rhön (Ulsterquelle [FOLWACZNY 1980: 174]) und dem Vogelsberg (Rainrod [SCHERF 1982: 106]) gemeldet wurde. Der Fund am Haimberg auf Kalkmagerrasen und dem verfüllten Kalksteinbruch bestätigt das Vorkommen in Osthessen. Die Determination wurde von Bernhard Klausnitzer, Dresden, bestätigt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD2FF8652DB57AEFDAD7871	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD2FF8652DB55A6FB7F7B3D.text	E8618792FFD2FF8652DB55A6FB7F7B3D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Scymnus suffrianioides subsp. apetzoides CAPRA & FURSCH 1967	<div><p>Scymnus suffrianioides apetzoides ( Coccinellidae, Abb. 35),</p><p>die nordwestliche Unterart der im Nahen Osten verbreiteten Nominatform, ist von Anatolien über weite Teile Mitteleuropas bis in das südliche Skandinavien bekannt (vgl. KOVÁŘ 2007: 591). Der deutsche Verbreitungsschwerpunkt der xerothermophilen Art (HORION 1969: 33, KOCH 1989b: 240) liegt in den Wärmegebieten des Ober- und Mittelrheins, der Nahe, Mainfrankens (Locus typicus: Tüngersheim am Main [CAPRA &amp; FÜRSCH 1967: 5]) und der Schwäbischen Alb, doch liegen auch Nachweise aus dem Siegerland und Sachsen-Anhalt vor (vgl. BLEICH et al. 2019). In Hessen ist S. s. apetzoides bislang nur vom Nollig bei Lorchhausen am Mittelrhein bekannt (HOFMANN 2019), einem ausgeprägten Wärmestandort. Auf dem Haimberg besiedelt die Art die Kalkmagerrasen und den verfüllten Kalksteinbruch. Es handelt sich um den hessischen Zweitfund dieses Marienkäfers weit ausserhalb des Rhein-Main-Gebiets. Die Determination wurde von Claudio Canepari, Milano, bestätigt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD2FF8652DB55A6FB7F7B3D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDDFF8952CA5742FB587C6D.text	E8618792FFDDFF8952CA5742FB587C6D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Arthrolips obscura (C. R. SAHLBERG 1833)	<div><p>Arthrolips obscura ( Corylophidae)</p><p>ist von Nordafrika und dem Nahen Osten bis Nordeuropa verbreitet (vgl. BOWESTEAD 2007: 632) und gehört dem expansiv holomediterranen Verbreitungstyp an. Die seltene, wärmeliebende Art ist in Deutschland nur im Oberrheingraben und Rhein-Main-Gebiet häufiger (vgl. BLEICH et al. 2019). Übersichten der hessischen Funde, ausschliesslich aus dem Süden, legten BATHON (1981b) und BRENNER (2003d: 383) vor. Neuere südhessische Meldungen stammen aus Kelsterbach (BRENNER 2005: 9), Offenbach (BATHON 2009: 57), Gross-Gerau (BRENNER 2006: 51), Darmstadt, Gernsheim, Seeheim-Jugenheim, Weiterstadt (BRENNER 2007: 60, 2009: 19) und Einhausen (HOFMANN 2019). Das nördlichste bekannte Vorkommen in Hessen befindet sich bei Rockenberg (BRENNER 2018: 18). Die xylodetritikole Art lebt vermutlich räuberisch an abgestorbenen Laubhölzern (KOCH 1989b: 230) und wird bevorzugt an verpilztem Totholz von Fagus sylvatica gefunden. Auf dem Haimberg wurde die thermophile Art auf dem Südwesthang des Waldes mit Stammeklektoren an Rotbuchendürrständern erfasst, besonders zahlreich aber beim nächtlichen Ableuchten auf der Rinde und in Rissen abgestorbener Fagus sylvatica beobachtet. Auch WENZEL (2001: 43) fing A. obscura in Lampertheim in den frühen Nachtstunden. Die Art ist auf dem Haimberg mit Laemophloeus monilis ( Laemophloeidae), Diplocoelus fagi ( Biphyllidae) und Enicmus brevicornis ( Latridiidae) vergesellschaftet. Eine Zönose der letzten drei Arten beschrieb PALM (1956: 38, 39) aus Schweden von einer mit Tubercularia confluens befallenen Linde. Auch am Haimberg waren die Buchendürrständer von Tubercularia spec. besetzt. Arthrolips obscura lebt offenbar in einer charakteristischen Zönose mit den genannten Käferarten, möglicherweise in Abhängigkeit von Tubercularia . An weissfaulen, von Fomes fomentarius befallenen Rotbuchen konnte die Art nicht beobachtet werden. Arthrolips obscura war aus dem Osthessischen Bergland bislang unbekannt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDDFF8952CA5742FB587C6D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDDFF89514F567AFB4A7621.text	E8618792FFDDFF89514F567AFB4A7621.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mordella leucaspis Linnaeus 1758	<div><p>Mordella l. leucaspis ( Mordellidae)</p><p>ist vom Nahen Osten und Südeuropa bis ins südliche Mitteleuropa verbreitet (vgl. HORÁK 2008: 90). In Deutschland ist die thermophile Art nach BLEICH et al. (2019) nur am Oberrhein, im Rhein-Main-Gebiet und Mainfranken häufiger. In Hessen ist M. l. leucaspis vorwiegend aus dem Süden bekannt, so aus Lampertheim (BRENNER 2009: 21, WENZEL 2001: 40), Messel (BRENNER 2016: 31), Lorch (BRENNER 2001: 60), Gross-Gerau (ERMISCH 1963: 32), Viernheim, Darmstadt, Hanau (BRENNER 2014: 66), Kelsterbach (BRENNER 2003b: 119), Frankfurt am Main (BRENNER 2003e: 8) und Raunheim (BRENNER 2017: 19). Weitere südhessische Funde finden sich bei HOFMANN (2019). Die nördlichsten Funde in Hessen stammen aus Runkel (BRENNER 2017: 19) und Bad Nauheim (FRANCK 1930: 69). Auf Haim- und Vogelsberg besiedelt dieser Stachelkäfer die Kalkmagerrasen, wo sich die Larve in abgestorbenen Stängeln perennierender Stauden entwickelt. Das erste bekannte Vorkommen im Osthessischen Bergland liegt an der nördlichen Arealgrenze der südlichen Art.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDDFF89514F567AFB4A7621	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDDFF89514F514AFA3A7B3D.text	E8618792FFDDFF89514F514AFA3A7B3D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Orthocis lucasi (ABEILLE DE PERRIN 1874)	<div><p>Orthocis lucasi ( Ciidae)</p><p>ist eine südpaläarktische Art, die in Deutschland bislang nur aus dem Südwesten nördlich bis zum Mittelrhein bekannt ist (vgl. BLEICH et al. 2019). Hessische Vorkommen beschränken sich weitgehend auf den Süden: Frankfurt am Main (BRENNER 2003a: 125, 2003f: 55), Messel (BRENNER 2003f: 55), Bensheim (BRENNER 2007: 61), Mörfelden-Walldorf (BRENNER 2008: 66), Lampertheim (BRENNER 2011: 36, WENZEL 2001: 39), Babenhausen, Einhausen, Stockstadt am Rhein (HOFMANN 2019). Über das Kinzigtal (Gründau-Breitenborn [BRENNER 2005: 10]) hat die Art auch den südlichen Vogelsberg erreicht (Naturwaldreservat Weiherskopf bei Schlüchtern [GÜRLICH 2014: 27]). Nach REIBNITZ (1999: 56) entwickelt sich dieser Pilzkäfer an sonnenexponierten Stellen monophag in dem lichtbedürftigen Baumpilz Schizophyllum commune an Fagus sylvatica . Orthocis lucasi wurde auf dem Südwesthang des Haimbergs mit einem Stammeklektor an Rotbuche nachgewiesen. Es handelt sich um die nordöstlichste bekannte Lokalität der thermophilen Art in Deutschland.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDDFF89514F514AFA3A7B3D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDCFF8852DB545EFB2D7C6D.text	E8618792FFDCFF8852DB545EFB2D7C6D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Cassida leucanthemi BORDY 1995	<div><p>Cassida leucanthemi ( Chrysomelidae, Abb. 38)</p><p>wurde erst 1995 wissenschaftlich beschrieben, weshalb die Verbreitung dieses Schildkäfers nur ungenügend bekannt ist (SEKERKA 2007: 203). Nach BOROVIEC &amp; SEKERKA (2010: 375) wurde die Art mittlerweile von Spanien über Mitteleuropa bis zum Balkan nachgewiesen. Aus Deutschland liegen bisher nur sehr wenige Fundmeldungen vor (vgl. BLEICH et al. 2019). Cassida leucanthemi wurde von KOCH (2012: 34, 35) nach Funden bei Biebesheim und Geinsheim am Rhein erstmals für Hessen gemeldet. Die Art entwickelt sich an Leucanthemum vulgare (SEKERKA 2007: 206) und wurde auf dem dicht mit Margariten bestandenen Magerrasen des Südwesthangs des Haimbergs nachgewiesen. Es handelt sich um den ersten hessischen Fund dieses Schildkäfers nördlich des Mains und den ersten Nachweis im Osthessischen Bergland. Die Determination wurde von Lukáš Sekerka, Prag, überprüft.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDCFF8852DB545EFB2D7C6D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDCFF8852DB5632FD2A7959.text	E8618792FFDCFF8852DB5632FD2A7959.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Euglenes nitidifrons (C. G. THOMSON 1886)	<div><p>Euglenes nitidifrons ( Aderidae)</p><p>ist bislang nur aus Österreich, der Tschechischen Republik, Deutschland und Skandinavien bekannt (vgl. NARDI 2008: 456). Die Art scheint nach BLEICH et al. (2019) in Deutschland sehr selten zu sein. In Hessen wurde E. nitidifrons bislang nur im Süden gefunden (Eppertshausen [ELBERT 1994: 82], Mörfelden-Walldorf [BRENNER 2003c: 133, 2003d: 387], Frankfurt am Main [BRENNER 2003d: 387]). Die Biologie der seltenen Art ist unbekannt, doch vollzieht sich die Larvalentwicklung wie bei verwandten Arten vermutlich in Totholz. Auf dem Haimberg wurde E. nitidifrons in einem Feldgehölz mit einem an einer starken, abgestorbenen Pinus sylvestris, dem möglichen Brutbaum, angebrachten Stammeklektor nachgewiesen. Es handelt sich um den ersten Fund der Art im Osthessischen Bergland und in Hessen nördlich des Rhein-Main-Gebiets.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDCFF8852DB5632FD2A7959	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDCFF8852DB514AFDA47AE5.text	E8618792FFDCFF8852DB514AFDA47AE5.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Ischnomera (PANDELLE 1867) Stephens 1832	<div><p>Ischnomera c. cinerascens ( Oedemeridae)</p><p>kommt von Westeuropa und dem nördlichen Balkan über Mitteleuropa bis nach Skandinavien vor (vgl. ŠVIHLA 2008: 357). Die Art ist in Deutschland weit verbreitet (vgl. BLEICHet al. 2019), nach HORION (1956: 17) aber nur stellenweise und selten. Auch aus Hessen liegen nur wenige Funde vor aus dem Norden (Reinhardswald: Urwald Wichmanessen [BRENNER 2017: 18], Edersee [SCHAFFRATH 1999: 78]), Westen (Wiesbaden [VON HEYDEN 1904: 264], Lorch [BRENNER 2008: 67]), der Mitte (Schmitten-Oberreifenberg [BRENNER 2013: 17]), dem Süden (Darmstadt [HORION 1955a: 39]) und Osthessen (Schlüchtern: Naturwaldreservat Weiherskopf [GÜRLICH 2014: 27]). Auf dem Haimberg wurde die thermophile Art (KOCH 1989b: 287) im Wald mit Stammeklektoren erfasst und auf dem Wacholderhang und dem südwestlichen Waldsaum von blühenden Sträuchern geklopft.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDCFF8852DB514AFDA47AE5	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDCFF88515C514AFBE57B51.text	E8618792FFDCFF88515C514AFBE57B51.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Kissophagus novaki	<div><p>Kissophagus novaki ( Curculionidae, Abb. 39)</p><p>zeigt ein expansiv-holomediterranes Verbreitungsbild. Nach KNÍŽEK (2011: 208) ist die Art von Nordafrika bis ins südliche Mitteleuropa und Südrussland bekannt. Der Erstnachweis für Deutschland gelang GEBHARDT (2015: 235) im Karlsruher Wildpark. Es folgten weitere Funde am Oberrhein und ein Nachweis in Sachsen-Anhalt (vgl. BLEICH et al. 2019). In Hessen ist K. novaki bislang nur aus dem Südwesten bekannt [RüdesheimAssmannshausen, Zwingenberg bei Bensheim (BRENNER 2016: 36, 37), Runkel (BRENNER 2017: 25)]. Auf dem Haimberg wurde dieser wärmeliebendBorkenkäfer, dessen Larve sich monophag in Hedera helix entwickelt (GEBHARDT 2015: 235), zusammen mit dem etwas häufigeren, ebenfalls an Efeu lebenden K. vicinus mittels Stammeklektoren an von der Wirtspflanze umrankten Rotbuchendürrständern (Abb. 40) im Wald des Südwesthangs nachgewiesen. Es handelt sich um den ersten Fund dieser seltenen Art im Osthessischen Bergland. Die Determination wurde von Heiko Gebhardt, Tübingen, bestätigt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDCFF88515C514AFBE57B51	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDCFF8852B553FAFD5F7C6D.text	E8618792FFDCFF8852B553FAFD5F7C6D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mordellistena pentas MULSANT 1856	<div><p>Mordellistena pentas ( Mordellidae)</p><p>zeigt ein expansiv holomediterranes Verbreitungsbild und dringt nach HORÁK (2008: 100) weit nach Mitteleuropa vor. Die Art fehlt in der norddeutschen Tiefebene und wurde auch aus dem südlichen Deutschland nur sehr vereinzelt gemeldet (vgl. BLEICH et al. 2019). In Hessen ist dieser Stachelkäfer nach HOFMANN (2019) bislang nur von den Weinbergen und dem Nollig bei Lorch, ausgeprägten Wärmestandorten am Mittelrhein, bekannt. Der erste Nachweis im Osthessischen Bergland gelang auf dem Wacholderhang des Haimbergs. Das Belegexemplar determinierte Herbert Fuchs, München.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDCFF8852B553FAFD5F7C6D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDCFF88515C5646FA8C7621.text	E8618792FFDCFF88515C5646FA8C7621.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Phloeosinus thujae (PERRIS 1855)	<div><p>Phloeosinus thujae ( Curculionidae, Abb. 41),</p><p>eine expansiv holomediterrane Art, ist nach KNÍŽEK (2011: 212) über das gesamte Mittelmeergebiet, die Kanarischen Inseln und Europa ohne den Norden verbreitet. Phloeosinus thujae ist in Deutschland nur häufiger in Regionen mit reichem Wacholdervorkommen wie der Lüneburger Heide, auf thüringer Magerrasen und auf der Schwäbischen Alb (vgl. BLEICH et al. 2019). In Hessen ist die Art nur aus Wiesbaden-Biebrich (VON HEYDEN 1904: 376), Darmstadt (BRENNER 2010: 73, VOGT 1972: 122, 123), Dieburg (DEHNERT 1970: 36), Gross-Umstadt (ELBERT 1994: 94), Neu-Isenburg (Mitteldick, EGGERS 1904: 92) und Steinau an der Strasse (BRENNER 2013: 24) gemeldet. Phloeosinus thujae entwickelt sich unter der Rinde von Juniperus communis und kommt sekundär auch an Thuja spec. und Chamaecyparis spec. vor (KOCH 1992: 157). Auf dem Haimberg wurde die Art syntop mit dem ebenfalls an Juniperus communis lebenden Phloeosinus aubei auf dem Wacholderhang (Abb. 37) nachgewiesen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDCFF88515C5646FA8C7621	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDEFF8D515C56A2FE357F85.text	E8618792FFDEFF8D515C56A2FE357F85.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Orthochaetes setiger	<div><p>Orthochaetes setiger ( Curculionidae, Abb. 43)</p><p>ist in Europa östlich bis zur Ukraine verbreitet (RHEINHEIMER &amp; HASSLER 2013: 587). Die Art wird in Deutschland selten gefunden und von BLEICH et al. (2019) nur aus Thüringen und Sachsen-Anhalt häufiger gemeldet. Schon HORION (1939b: 139) erkannte, dass O. setiger „... in Westdeutschland gegenüber Ost- und Mitteldeutschland eine sehr seltene Art“ ist. Für Hessen liegen neben älteren Funden aus Kassel (WEBER 1903: 182), Bad Soden und Frankfurt (BÜCKING 1932: 122, VON HEYDEN 1904: 343) nur wenige neuere Nachweise vor aus Butzbach (BRENNER 2012: 46), Nidda-Eichelsdorf, Schlüchtern-Kressenbach (KUNZ 1994: 56, 57) und dem Naturwaldreservat Hohestein im Knüll (KÖHLER &amp; FLECHTNER 2007: 133). Orthochaetes setiger entwickelt sich als Blattminierer oligophag in Asteraceen (SCHERF 1964: 153). Die parthenogenetische Art besiedelt nach RHEINHEIMER &amp; HASSLER (2013: 587) Grünland unterschiedlichster Prägung von trockenwarmen Magerrasen bis feuchtkühlen, subalpinen Matten und hält sich vorwiegend unter Rosetten der Wirtspflanzen auf, zumeist Taraxacum spec. Der bundesweit gefährdete Rüsselkäfer (SCHMIDL &amp; BÜCHE, im Druck) wurde mit Bodenfallen auf dem Wacholderhang und im Laubwald des Haimbergs nachgewiesen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDEFF8D515C56A2FE357F85	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDEFF8A52B55766FE9D7871.text	E8618792FFDEFF8A52B55766FE9D7871.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Orthotomicus proximus (EICHHOFF 1868)	<div><p>Orthotomicus proximus ( Curculionidae)</p><p>ist nach KNÍŽEK (2011: 212) durch die gesamte arboreale Paläarktis verbreitet. Der Verbreitungskarte in BLEICH et al. (2019) zufolge ist die Art in Deutschland nur in Teilen der Tiefebene häufiger und in den Mittelgebirgen offenbar sehr selten. Aus Hessen liegen nur ein Fund von 1901 aus Neu-Isenburg (Mitteldick, KÖHLER 2000a: 79) und eine neue Meldung aus Rüsselsheim (BRENNER 2015: 66) vor. Orthotomicus proximus entwickelt sich in Kiefern, in Mitteleuropa bevorzugt an Pinus sylvestris in offenen Beständen und an sonnigen Waldrändern (KOCH 1992: 166). Auf dem Haimberg wurde die Art mit einem Stammeklektor an einer absterbenden Kiefer am südwestlichen Waldrand nachgewiesen. Es handelt sich um den ersten Fund der Art im Osthessischen Bergland.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDEFF8A52B55766FE9D7871	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDEFF8A52DB55A6FAB87B75.text	E8618792FFDEFF8A52DB55A6FAB87B75.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Pityogenes irkutensis subsp. monacensis	<div><p>Pityogenes irkutensis monacensis ( Curculionidae, Abb. 42)</p><p>ist die süd- und mitteleuropäische Unterart der von Schweden bis in die Mongolei verbreiteten Nominatform (vgl. KNÍŽEK 2011: 212). Die Art ist in Deutschland sehr selten und bislang nur aus Oberbayern, Franken und Südhessen bekannt (vgl. BLEICH et al. 2019). Der Fund im hessisch-bayerischen Grenzgebiet durch SINGER (1955: 261) erfolgte nach HOFMANN (2019) im hessischen Babenhausen. Pityogenes i. monacensis ist auch aus der Viernheimer Heide (BATHON 1982: 70) und Messel-Eppertshausen (HOFMANN 2019) bekannt. Die Art entwickelt sich in abgestorbenen Ästen von Pinus sylvestris, wurde von SINGER (1955: 261) bei Grossostheim und Aschaffenburg jedoch an Pinus nigra (Schwarzkiefer) gefunden. Auf dem Haimberg wurde dieser Borkenkäfer am südwestlichen Waldrand mittels Stammeklektoren an Pinus sylvestris nachgewiesen. Dieser erste Nachweis des mediterranen Faunenelements nördlich der Mainlinie und im Osthessischen Bergland stellt auch das nördlichste bekannte Vorkommen in Deutschland dar (vgl. BLEICHet al. 2019).</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDEFF8A52DB55A6FAB87B75	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD9FF8D512953FAFB517AE5.text	E8618792FFD9FF8D512953FAFB517AE5.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Ablattaria laevigata (FABRICIUS 1775)	<div><p>Ablattaria laevigata ( Silphidae)</p><p>ist von Westeuropa bis in den Kaukasus verbreitet, fehlt jedoch in Nordeuropa (vgl. RŮŽIČKA &amp; SCHNEIDER 2015: 291). In Deutschland kommt die Art nach HORION (1949: 84) „nur vereinzelt und selten, stellenweise in Wärmegebieten häufiger“ vor und erreicht ihre Verbreitungsgrenze am Nordrand der Mittelgebirge. Nach BLEICH et al. (2019) ist dieser Aaskäfer in Deutschland, abgesehen vom Oberrheingraben und dem Rhein-Main-Gebiet, sehr selten und stark zurückgegangen. Eine Zusammenstellung der hessischen Funde legte SCHAWALLER (1983: 61) vor. Während die alten Autoren A. laevigata noch aus Kassel (WEBER 1903: 140), Rotenburg an der Fulda (EISENACH 1883: 84), Fulda (BRANDENBURGER 1883: 47), Weilburg, Wiesbaden (VON HEYDEN 1904: 124), Seligenstadt und Darmstadt (SCRIBA 1863: 59) kannten, stammen jüngere Funde vorwiegend aus Südhessen (NSG Kühkopf-Knoblochsaue [BRENNER 2011: 29, 2015: 47], Riedstadt, Rüdesheim [BRENNER 2016: 19], Flörsheim [BRENNER 2008: 60], Viernheim [BRENNER 2014: 54], Darmstadt [BRENNER 2018: 10]). Ausserhalb des Rhein-MainGebiets liegt nur eine neuere Meldung von einem Halbtrockenrasen bei Schlüchtern-Elm vor (BORNHOLDT 1991: 280). Die thermophile Art ist typisch für wärmebegünstigte Kalkhänge, Steppenheiden und trockene Wiesen und ernährt sich vorwiegend von Schnecken, besonders Helix spec. (KOCH 1989a: 167). Ich beobachtete den seltenen Aaskäfer im Jahre 1984 auf den Trockenrasen des Haimbergs, konnte ihn bei dieser Untersuchung aber nicht erneut nachweisen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD9FF8D512953FAFB517AE5	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD9FF8C514F5632FDAE7B3D.text	E8618792FFD9FF8C514F5632FDAE7B3D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hesperus rufipennis	<div><p>Hesperus rufipennis ( Staphylinidae, Abb. 44),</p><p>ein Kurzflügler atlantomediterranen Ursprungs, ist von Nordafrika über fast ganz Europa verbreitet und gilt als selten (SCHILLHAMMER 2011: 420). Die xylodetritikole Art ist an naturnahe Waldstrukturen gebunden und lebt vorwiegend im feuchten Mulm von hohlen Fagus sylvatica und Quercus spec. (HORION 1965: 122). Hesperus rufipennis wurde in den letzten Jahren mit Anflugfallen häufiger nachgewiesen und ist wohl weniger selten, als angenommen. So führen BLEICH et al. (2019) zahlreiche Funde aus den meisten Teilen Deutschlands an. Dennoch stufen SCHMIDL &amp; BÜCHE (im Druck) H. rufipennis wegen seiner Bindung an Altholzstrukturen als stark gefährdet ein. In Hessen kommt die Art in den Altholzinseln des Rhein-MainGebiets regelmässig vor, so bei Mörfelden-Walldorf (BRENNER 2003c: 128, 2003f: 41; DEHNERT 1959: 67), Schwanheim (BRENNER 2006: 45), Gross-Gerau (BRENNER 2017: 7, HORION 1939a: 14) und im Naturwaldreservat Kinzigaue, Erlensee (KÖHLER 2014: 52). Aus anderen Regionen Hessens ist die Art nur wenig gemeldet worden. Funde liegen vor vom Edersee (SCHAFFRATH 1999: 61, HOFMANN 2019), aus dem Kellerwald (HOFMANN 2019), aus Fritzlar (WEBER 1903: 127), Giessen (BRENNER 2015: 48) und dem Naturwaldreservat Weiherskopf bei Schlüchtern (GÜRLICH 2014: 29). Hesperus rufipennis wurde auf dem Haimberg mittels Stammeklektoren an den randständigen, hohlen Rotbuchen (Abb. 45) der Abbruchkante des ehemaligen Kalksteinbruchs nachgewiesen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD9FF8C514F5632FDAE7B3D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD9FF8D52CA571AFD517871.text	E8618792FFD9FF8D52CA571AFD517871.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Lixus punctiventris BOHEMAN 1835	<div><p>Lixus punctiventris ( Curculionidae)</p><p>ist vom Maghreb und dem Kaukasus über Süd- und Mitteleuropa verbreitet (vgl. GÜLTEKIN &amp; FREMUTH 2013: 466) und als expansiv holomediterran einzustufen. Die einst äusserst seltene Art scheint sich seit einigen Jahren in Deutschland auszubreiten (RHEINHEIMER &amp; HASSLER 2013: 450), tritt nach BLEICHet al. (2019) aber nur in Mitteldeutschland häufiger auf und wurde nordwestlich der Linie Oberrhein–Nordhessen–Fläming bislang nicht gefunden. Lixus punctiventris entwickelt sich oligophag an Asteraceen bevorzugt in trockenwarmen Lagen (RHEINHEIMER &amp; HASSLER 2013: 449). Aus Hessen sind bislang nur jüngere Funde im Nordosten (Knüllwald-Niederbeisheim [BRENNER 2014: 73], Ahnatal-Weimar [BRENNER 2017: 27]) bekannt. Auf dem Haimberg besiedelt dieser bundesweit als gefährdet eingestufte Rüsselkäfer (SCHMIDL &amp; BÜCHE, im Druck) den Wacholderhang.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD9FF8D52CA571AFD517871	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD9FF8D52CA5292FE087A1D.text	E8618792FFD9FF8D52CA5292FE087A1D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Tychius lineatulus STEPHENS 1831	<div><p>Tychius lineatulus ( Curculionidae)</p><p>ist in Europa weit verbreitet und auch aus Anatolien und Israel bekannt (vgl. CALDARA 2013: 167). Die Art ist nach BLEICH et al. (2019) aus vielen Regionen Deutschlands gemeldet, scheint aber selten zu sein. Die wenigen hessischen Funde liegen im Rhein-Main-Gebiet (Königstein-Falkenstein [VON HEYDEN 1904: 358], Frankfurt am Main [BATHON &amp; BRENNER 1996: 9, VON HEYDEN 1904: 358, HÖHNER 1999: 251], Grossauheim [DEHNERT 1959: 81]) und Osthessen (Schlüchtern-Kressenbach [KUNZ 1994: 60]). Tychius lineatulus entwickelt sich an Trifolium spec., vorwiegend an Trifolium medium, und ist eine typische Art wärmebegünstigter Säume, trockener, lichter Wälder und verbuschter Magerrasen (RHEINHEIMER &amp; HASSLER 2013: 562). Im Untersuchungsgebiet wurde die nach SCHMIDL &amp; BÜCHE (im Druck) deutschlandweit gefährdete Art auf Kalkmagerrasen nachgewiesen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD9FF8D52CA5292FE087A1D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD8FF8C52DB567AFE0F7621.text	E8618792FFD8FF8C52DB567AFE0F7621.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Geotrupes stercorarius (LINNAEUS 1758)	<div><p>Geotrupes stercorarius ( Geotrupidae)</p><p>ist in Europa weit verbreitet (vgl. NIKOLAJEVet al. 2016: 41) und kommt bis weit über den Polarkreis vor (RÖSSNER 2012: 98). Die Art ist nach BLEICH et al. (2019) und HORION (1958: 51) in Deutschland wie auch in Hessen häufig, in jüngster Zeit jedoch seltener geworden. Noch im 19. Jahrhundert war der Rossmistkäfer nach SCRIBA (1865: 27) „Im ganzen Gebiete [Grossherzogtum Hessen] sehr gemein.“ SCHAFFRATH (1994: 14) beschrieb die Art als in Nordhessen weit verbreitet und nicht selten. Auch nach SCHERF (1995: 98) ist G. stercorarius im Vogelsberg „überall auf beweidetem Grünland an Pferde-, Kuh- und Schafdung häufig.“ Alte und neuere osthessische Funde der Art finden sich bei HOFMANN (2019). RÖSSNER (2012: 98) charakterisiert den Rossmistkäfer als silvikole Art halboffener Landschaften und grosser Waldgebiete, deren Populationen ausserhalb der Mittelgebirge kontinuierlich schwinden. Auf Haimund Vogelsberg wurde G. stercorarius auf beweideten Flächen in dicken Lagen von Schafskot an den Viehtränken nachgewiesen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD8FF8C52DB567AFE0F7621	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFD8FF8F513E5766FDEA7B3D.text	E8618792FFD8FF8F513E5766FDEA7B3D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Tropinota hirta	<div><p>Tropinota hirta ( Scarabaeidae, Abb. 46)</p><p>ist eine polytypische Art, deren Unterart T. h. hirta aus dem Mittelmeergebiet weit nach Mitteleuropa vordringt (RÖSSNER 2012: 417) und in Deutschland vorwiegend im Süden und Südwesten an xerothermen Hängen und in Steppenheiden auftritt (HORION 1958: 263). Nach BLEICH et al. (2019) ist der Zottige Rosenkäfer in Deutschland ausserhalb der Wärmegebiete des Oberrheingrabens und des Rhein-Main-Gebiets selten; in Nordwestdeutschland scheint die thermophile Art zu fehlen. Die damaligen hessischen Funde stellten WILKE (1924: 116) und BERGER (1976: 53) zusammen. Tropinota h. hirta war im damaligen Grossherzogtum Hessen „durchs ganze Gebiet verbreitet, jedoch im Süden häufiger.“ (SCRIBA 1865: 29) und nördlich bis zur Lahn (Giessen, Weilburg [VON HEYDEN 1904: 395, WILKE 1924: 116]) nachgewiesen, aus Nord- und Osthessen aber unbekannt. Bis heute hat sich an diesem Verbreitungsbild wenig geändert. Neuere Funde liegen vor aus Südhessen (Darmstadt [BRENNER 2001: 61], Eltville [BRENNER 2010: 70], Griesheim [BRENNER 2009: 24], Messel [BATHON &amp; BRENNER 1996: 7], Viernheim [BRENNER 2007: 67, BRENNER 2014: 70]), der Wetterau (Butzbach [BRENNER 2010: 70]) und Limburg an der Lahn (HOFMANN 2019). Auf dem Haimberg wurde der Zottige Rosenkäfer im Basaltsteinbruch auf Margaritenblüten beobachtet, nicht jedoch auf den südwestexponierten Magerrasen. Nach RÖSSNER (2012: 417) ernährt sich die Larve phytosaprophag-rhizophag in nährstoffreichen Böden von sich zersetzenden Pflanzenteilen, Humuspartikeln und Wurzelhaaren. Daher kann eine Einschleppung der Larven mit Erdaushub im Rahmen der Verfüllung des Steinbruchs nicht ausgeschlossen werden. Es handelt sich um den nordöstlichsten Fund in Hessen und den ersten Nachweis im Osthessischen Bergland.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFD8FF8F513E5766FDEA7B3D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDBFF8E514F57D6FD4D7B51.text	E8618792FFDBFF8E514F57D6FD4D7B51.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Ampedus rufipennis (STEPHENS 1830)	<div><p>Ampedus rufipennis ( Elateridae)</p><p>ist vom Maghreb über Südeuropa bis ins südliche Skandinavien, den Kaukasus und Iran verbreitet (vgl. CATE 2007: 109). In Deutschland ist dieser Schnellkäfer nach BLEICH et al. (2019) besonders im Saarland, Rhein-Main-Gebiet und in Mecklenburg-Vorpommern häufiger nachgewiesen. Aus Hessen ist die Art seit KIESENWETTER (1858: 338) bekannt, der Elater satrapa, ein Synonym des A. rufipennis, nach Stücken aus Kassel beschrieb. Ampedus rufipennis wurde wiederholt aus dem Rhein-MainGebiet gemeldet (BOUWER 1979b: 19, HORION 1953: 186, NOLTE et al. 1997: 39, SCHÜRMANN &amp; TÜRKEY 1978: 118, SINGER 1955: 117), in jüngster Zeit aus Darmstadt (BRENNER 2013: 9), Gross-Gerau, Viernheim (BRENNER 2012: 37), Bensheim, Ginsheim, Klein-Krotzenburg (BRENNER 2014: 47), Lampertheim (BRENNER 2016: 24) und Raunheim (BRENNER 2018: 13). Neuere Funde aus Nordhessen liegen vor vom Edersee (SCHAFFRATH 1999: 65) und aus dem Reinhardswald (SCHAFFRATH 2001: 26). Die Art wurde auch in Bad NauheimSchwalheim (BRENNER 2017: 10) und Steinau an der Strasse (BRENNER 2010: 60) nachgewiesen. Im Osthessischen Bergland ist A. rufipennis aus Morschen im Knüll (HOFMANN 2019) und vom Haimberg (leg. Frisch, BATHON 1991: 8) bekannt. Die Art entwickelt sich nach HORION (1953: 186) räuberisch in faulem Laubholz, vorwiegend in Betula pubescens, Carpinus betulus, Fagus sylvatica, Fraxinus spec. und Tilia spec . Auf dem Haimberg wurde A. rufipennis im wärmebegünstigten Laubwald des Südwesthangs mit Stammeklektoren an Buchendürrständern erfasst, aus weissfaulem Buchenholz geschnitten und von blühenden Sträuchern geklopft.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDBFF8E514F57D6FD4D7B51	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDBFF8F52CA567AFB487AC1.text	E8618792FFDBFF8F52CA567AFB487AC1.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Aphanisticus pusillus (A. G. OLIVIER 1790)	<div><p>Aphanisticus pusillus ( Buprestidae, Abb. 47),</p><p>ein expansiv-holomediterranes Faunenelement, ist bis ins südliche Skandinavien und den Kaukasus bekannt (NIEHUIS 1988: 103). Die seltene Art ist in Deutschland weit verbreitet, jedoch nur im Südwesten und der norddeutschen Tiefebene häufiger nachgewiesen (vgl. BLEICH et al. 2019). In Hessen ist A. pusillus heute offenbar sehr selten. SCRIBA (1865: 32) schrieb über das Vorkommen im ehemaligen Grossherzogtum Hessen: „Im ganzen Gebiete, nicht häufig.“ Neben alten Meldungen aus Kassel (BARTELS 1883: 102, WEBER 1903: 161), Frankfurt, Wiesbaden (VON HEYDEN 1904: 214) und Zwingenberg (1954; HOFMANN 2019) liegt nur ein neuerer Fund aus Mittelhessen (Rabenau-Geilshausen [KÖHLER 2000a: 71]) vor. NIEHUIS (1988: 103, Verbreitungskarte) erwähnt noch einen Fund bei Wald-Michelbach im hessischen Odenwald. Der Prachtkäfer entwickelt sich offenbar monophag an Carex flacca und besiedelt entsprechend der ökologischen Amplitude dieses Wechselfeuchtigkeitszeigers sowohl feuchte als auch trockenere, offene und halboffene Standorte in Gehölznähe (RENNWALD &amp; RENNWALD 2002: 409). Aphanisticus pusillus wurde auf dem Haimberg mehrfach aus der Bodenstreu des südwestlichen Waldsaums im Übergang zu Kalkmagerrasen gesiebt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDBFF8F52CA567AFB487AC1	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFDAFFB152DB5646FF4078C9.text	E8618792FFDAFFB152DB5646FF4078C9.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Lichenophanes varius	<div><p>Lichenophanes varius ( Bostrichidae, Abb. 48)</p><p>galt lange Zeit als in Mitteleuropa äusserst seltene Urwaldreliktart. Der expansiv holomediterrane Bohrkäfer ist durch das westpaläarktische Arboreal bis zum Ural und Turkmenistan bekannt (vgl. BOROWSKI 2007: 322, NAGEL 1971: 25, 26) und wurde in Deutschland nur im RheinMain-Gebiet und Mecklenburg-Vorpommern häufiger nachgewiesen (vgl. BLEICHet al. 2019). Im 19. Jahrhundert wurde L. varius bei Darmstadt (KLINGELHÖFFER 1843: 86) und Frankfurt am Main (VONHEYDEN 1883: 117, 1904: 239) gefunden. SCRIBA (1865: 48) bezeichnete ihn als „Im ganzen Gebiet [Grossherzogtum Hessen] verbreitet, aber nirgends häufig.“ Nach den Funden im 19. Jahrhundert galt die Art im westlichen Deutschland als verschollen, bis sie bei Ortenberg im südwestlichen Vogelsberg wieder entdeckt wurde (SCHÜRMANN 1968: 199). Gegenwärtig ist L. varius im südlichen Hessen nicht selten. Eine Zusammenstellung der bis dahin bekannten hessischen Funde legte BRENNER (2003d: 385, 386) vor. Jüngere Meldungen stammen aus Kelsterbach (BRENNER 2005: 10), Gernsheim, Weiterstadt (BRENNER 2007: 62), Griessheim (BRENNER 2005: 10, 2007: 62), Lampertheim (BRENNER 2008: 67, 2011: 36), Gross-Gerau (BRENNER 2006: 52, 2007: 62), Darmstadt (BRENNER 2011: 36, 2017: 16), Seeheim-Jugenheim (BRENNER 2011: 36) und dem Naturwaldreservat Kinzigaue bei Erlensee (KÖHLER 2014: 51). Im Norden ist L. varius bis Mittelhessen (Wetzlar) nachgewiesen (BRENNER 2017: 16). Biologie und Habitatbindung des L. varius wurden von MUSCARELLAet al. (2013: 457, 458) ausführlich diskutiert. Demnach findet die Larvalentwicklung der saproxylophagen Art in abgestorbenem, festem Holz einer Vielzahl von Laubgehölzen statt, bevorzugt in sonnenexponierten, randständigen Bäumen. In Mitteleuropa ist Fagus sylvatica der bevorzugte Brutbaum. Nach KLINGELHÖFFER (1843: 87) sind „Rothbüchenbäume welche am Rande der Wälder recht luftig und sonnig stehen, […] seine Heimat und oft in grosser Zahl von ihm besetzt“. VON HEYDEN (1883: 117) zog die Art auch aus Eiche. HORION (1961: 82) bezeichnete L. varius als ein Relikt urständiger Wälder mit langer Waldtradition, was NAGEL (1971: 25, 26) jedoch widerlegte. Die seltene Art wurde zwar wiederholt in urständigen Waldgebieten nachgewiesen, so bei MörfeldenWalldorf (BRENNER 2003c: 125, 132; 2003f: 55), im Gross-Gerauer Forst (BATHON 1991: 11; BRENNER 2006: 52, 2007: 62) oder im NSG Kühkopf-Knoblochsaue (BOUWER 1979a: 3, ELBERT 1994: 78, SCHÜRMANN &amp; TÜRKEY 1978: 118), doch zeigen die Funde im Frankfurter Stadtwald (FLECHTNER 1999: 25, 2000b: 322) und auf dem Südwesthang des Haimbergs, dass die Art auch in Wäldern ohne längere Waldtradition vorkommt. MUSCARELLAet al. (2013: 247, 248) erklärten die Seltenheit des Käfers mit einer wahrscheinlichen Bindung an von Biscogniauxia nummularia befallene Bäume und das häufigere Auftreten in den letzten Jahren mit der Klimaerwärmung, die den Befall mit dem Rotbuchen-Rindenkugelpilz aufgrund von Trockenstress der Wälder begünstigt. Die Fundumstände auf dem Haimberg unterstützen diese Hypothese. Neben Einzelfunden an abgestorbenen Fagus sylvatica wurden mehrere Exemplare im unteren Stammbereich eines grossflächig von Biscogniauxia nummularia überzogenen Buchendürrständers gefunden, der durch zahlreiche Ausfluglöcher eindeutig als Brutbaum ausgewiesen ist (Abb. 49). Lichenophanes varius entwickelt sich folglich nicht nur akrodendrisch im Kronenraum alter Rotbuchen, wie von MÖLLER et al. (2006: 146) beschrieben. Auf dem Haimberg wurde die Art nur im lichten, wärmebegünstigten Laubmischwald des Südwesthangs nachgewiesen, was mit dem Fehlen des im Wald des Haimbergs sonst allgegenwärtigen Fomes fomentarius an diesem lufttrockenen Standort zusammenhängen mag. Aufgrund der Bindung an hartes Totholz (MUSCARELLAet al. 2013: 457) kann L. varius das feucht-weiche, weissfaule Holz von Fomes fomentarius befallener Bäume offenbar nicht nutzen. Die Fundumstände am Haimberg unterstreichen, dass L. varius kein Urwaldrelikt ist, sondern in Mitteleuropa thermophil auf lichte, warme, lufttrockene Laubwälder angewiesen ist. Während BATHON (1967/1968: 24) L. varius bei Offenbach in der grössten Mittagshitze auf abgestorbenen Buchenstämmen laufend und kopulierend beobachtete, ist er KLINGELHÖFFER (1843: 86) und MUSCARELLAet al. (2013: 457) zufolge eine nachtaktive Art. FLECHTNER (1999: 25, 2000b: 322) und BRENNER (2003d: 386, 2017: 16) berichteten von nächtlichem Lichtanflug bei Frankfurt am Main und Wetzlar. Auf dem Haimberg wurde L. varius beim nächtlichen Ableuchten von abgestorbenen Fagus sylvatica nachgewiesen, nicht jedoch mit Eklektorfallen erfasst.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFDAFFB152DB5646FF4078C9	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFE5FFB0514F55EEFE5F7DC5.text	E8618792FFE5FFB0514F55EEFE5F7DC5.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mycetochara axillaris (PAYKULL 1799)	<div><p>Mycetochara axillaris ( Tenebrionidae)</p><p>ist in Europa weit verbreitet und aus Sibirien gemeldet (vgl. NOVÁK &amp; PETTERSSON 2008: 328). Die Art ist in ganz Deutschland vorhanden und regional häufig (vgl. BLEICH et al. 2019). Mycetochara axillaris war in Hessen zunächst nur aus Kassel (WEBER 1903: 172), Nidda-Ober-Lais (SCRIBA 1865: 52), Frankfurt am Main und Wiesbaden (VON HEYDEN 1904: 248) bekannt, bevor sie bei GrossGerau wieder entdeckt wurde (BOUWER 1989: 154). Neuere Funde der relativ seltenen Art liegen vor aus alten Waldinseln am Edersee (SCHAFFRATH 1999: 84), im Reinhardswald (SCHAFFRATH 2001: 29), bei Bad Wildungen-Albertshausen, Niedermeiser (SCHAFFRATH 2013: 67), Darmstadt (BATHON 1981a: 25, BRENNER 2006: 54), Mörfelden-Walldorf (BRENNER 2003f: 58) und Lampertheim (NOLTE et al. 1997: 42). HOFMANN (2019) meldet weitere Funde aus Erlensee und vom Mittelrhein. Im Osthessischen Bergland ist die Art bislang aus Knüllwald-Niederbeisheim (BRENNER 2008: 68) und dem Naturwaldreservat Schönbuche bei Neuhof (DOROW et al. 1992: 158; FLECHTNER 2001: 25, 81) bekannt. Mycetochara axillaris entwickelt sich im verpilzten Holz hohler Laubbäume, die von anderen saproxylophagen Insekten besetzt sind (HORION 1956: 187, KOCH 1989b: 332), und wurde auf dem Haimberg mittels Stammeklektoren in den randständigen, hohlen Rotbuchen (Abb. 18, 45) an der Abbruchkante des ehemaligen Kalksteinbruchs nachgewiesen. Die starke Gefährdung dieser Art (SCHMIDL &amp; BÜCHE, im Druck) resultiert aus dem Verschwinden hohler, anbrüchiger Laubbäume infolge der modernen Forstwirtschaft und der Wegesicherungspflicht.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFE5FFB0514F55EEFE5F7DC5	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFE5FFB152CA55EEFBD778C9.text	E8618792FFE5FFB152CA55EEFBD778C9.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Orthocerus clavicornis (LINNAEUS 1758)	<div><p>Orthocerus clavicornis ( Zopheridae, Abb. 50),</p><p>von Westeuropa durch die gemässigte Paläarktis bis in den Fernen Osten verbreitet (vgl. ŚLIPIŃSKI &amp; SCHUH 2008: 80), ist aus ganz Deutschland bekannt, aber nur sehr spärlich nachgewiesen (vgl. BLEICH et al. 2019). Die Art ist in Hessen weit verbreitet. Neben alten Funden aus Kassel (WEBER 1903: 151), Rotenburg an der Fulda (EISENACH 1883: 98), Weilburg, Flörsheim am Main (VON HEYDEN 1904: 164), Neu-Isenburg (HORION 1961: 77) und Frankfurt am Main (VON HEYDEN 1904: 164) liegen neuere Funde vor aus Heusenstamm (BATHON 1969: 30, 1985: 97), Wetzlar-Magdalenenhausen (SCHMIDT 2002: 75, BRENNER 2006: 51) und Hanau-Grossauheim (BRENNER 2017: 15). Nach HORION (1961: 76) und KOCH (1989b: 223) ist die Art psammobiont und lebt auf spärlich bewachsenem Sandboden unter Flechtenrasen, meist unter Peltigera canina . So meldete EISENACH (1883: 98) O. clavicornis von „sandigen Orten“ und BRENNER (2017: 15) von Sandmagerrasen. Das Vorkommen auf Kalkboden ist in der Literatur hingegen unbeachtet geblieben, obwohl schon VON HEYDEN (1904: 164) die Art aus den Flörsheimer Kalksteinbrüchen meldete. Orthocerus clavicornis wurde auf dem beweideten Kalkmagerrasen des Vogelsbergs mit Bodenfallen erfasst und im aufgelassenen Kalksteinbruch des Wacholderhangs syntop mit dem seltenen Kurzflügler Carpelimus punctatellus aus Peltigera spec. gesiebt. Auf die Synökie dieser xerophilen Arten wies schon HORION (1961: 77) hin.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFE5FFB152CA55EEFBD778C9	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFE4FFB0515C5646FA287925.text	E8618792FFE4FFB0515C5646FA287925.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hypera ononidis (CHEVROLAT 1863)	<div><p>Hypera ononidis ( Curculionidae),</p><p>von Südwest- und Westeuropa durch das südliche Mitteleuropa bis Ungarn verbreitet (RHEINHEIMER &amp; HASSLER 2013: 428), ist in Deutschland auf den Mittelgebirgsraum beschränkt und wurde bislang nur sporadisch nachgewiesen (vgl. BLEICH et al. 2019). In Hessen wurde die seltene Art bislang nur bei Marburg (NICOLAI 1987: 15, BERGER 1989: 136), Friedewald (Dreienberg) und dem Nollig bei Lorch am Mittelrhein (HOFMANN 2019) nachgewiesen. Hypera ononidis entwickelt sich nach RHEINHEIMER &amp; HASSLER (2013: 428) oligophag an Ononis spec., vorwiegend an O. repens und O. spinosa . Der Rüsselkäfer wurde auf Haim- und Vogelsberg auf Kalkmagerrasen nachgewiesen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFE4FFB0515C5646FA287925	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFE4FFB052DB50D2FD1E7895.text	E8618792FFE4FFB052DB50D2FD1E7895.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Longitarsus curtus (ALLARD 1861)	<div><p>Longitarsus curtus ( Chrysomelidae)</p><p>ist in der gemässigten Paläarktis bis Ostsibirien bekannt (vgl. DÖBERL 2010: 524) und nach BLEICH et al. (2019) in Deutschland weit verbreitet. Die montane Art (MOHR 1962: 88) ist in Hessen vorwiegend aus den Mittelgebirgen gemeldet worden. Neben historischen Funden bei Bad Soden und Frankfurt am Main (VON HEYDEN 1896: 90, 1904: 313) und der Angabe „Oberhessen“ in MOHR (1962: 89) liegen neuere Meldungen vor aus der Rhön (Rotes Moor [FRISCH 1995: 150], Stirnberg [BORNHOLDTet al. 2000: 229, BRENNER 1997b: 24]), dem Vogelsberg (Naturwaldreservat Niddahänge bei Schotten-Rudingshain [FLECHTNER 2000: 46, 68], Naturwaldreservat Schönbuche bei Neuhof [FLECHTNER 2001: 26, 62, 63]), Frankfurt am Main und Lorch am Mittelrhein (HOFMANN 2019). Longitarsus curtus lebt oligophag an Borraginaceen, bevorzugt an Symphytum spec. und Pulmonaria officinalis (KOCH 1992: 108). Die Art wurde im Waldbestand des Haimbergs und am südwestlichen Waldrand nachgewiesen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFE4FFB052DB50D2FD1E7895	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFE4FFB052DB5582FBEA7B51.text	E8618792FFE4FFB052DB5582FBEA7B51.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Stenopterapion intermedium	<div><p>Stenopterapion intermedium ( Curculionidae, Abb. 51)</p><p>ist von Westeuropa bis Ostsibirien verbreitet (vgl. ALONSO- ZARAZAGA 2011: 171). In Deutschland ist die wärmeliebende Art nach BLEICH et al. (2019) nur in Baden-Württemberg, Franken und Thüringen häufiger und aus dem Nordwesten unbekannt. Hessische Nachweise liegen vor aus dem Rhein-Main-Gebiet (Wiesbaden [VON HEYDEN 1904: 369], Frankfurt am Main [LIEBEGOTT 1989: 132]) und besonders aus Osthessen, wo die Art auf Kalkmagerrasen bei Schlüchtern-Elm (BORNHOLDT 1991: 291, BRENNER 2018: 26), Schlüchtern-Hohenzell (BRENNER 2018: 26), Schlüchtern-Kressenbach und dem Langenberg bei Grossenlüder (KUNZ 1994: 34) vorkommt. Die xerothermophile Art lebt in wärmebegünstigten Habitaten oligophag an Onobrychis spec. (KOCH 1992: 189). Die osthessischen Funde von KUNZ (1994: 34) erfolgten an Onobrychis viciifolia . Auf dem Haimberg wurde S. intermedium von niederer Vegetation des Wacholderhangs und der Kalkmagerrasen gestreift.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFE4FFB052DB5582FBEA7B51	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
E8618792FFE4FFB3517D54B8FB437AC1.text	E8618792FFE4FFB3517D54B8FB437AC1.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Triplax elongata LACORDAIRE 1842	<div><p>Triplax elongata LACORDAIRE, 1842</p><p>gehört nicht zur hessischen Fauna</p><p>Auf dem Haimberg siebte ich am 25.12.2016 aus dem Mulm einer Rotbuche ein Exemplar der Gattung Triplax PAYKULL, 1802 ( Erotylidae), das ich nach VOGT (1967: 106) aufgrund der kräftig gerandeten Halsschildbasis, des roten Kopfs, der schwarzen Elytren und der vollständig orangebraunen Ventralseite (Abb. 52, 53) zunächst als Triplax elongata LACORDAIRE, 1842 bestimmte. Triplax elongata ist vom östlichen Mitteleuropa bis in den fernen Osten Russlands verbreitet (vgl. WEGRZYNOWICZ 2007: 544). Aus Deutschland liegt neben alten Funden der äusserst seltenen Art im südlichen Bayern, Schleswig-Holstein und Brandenburg (vgl. BLEICH et al. 2019) auch eine neuere Meldung von der Rheininsel Kühkopf bei Stockstadt am Rhein (1994, leg. Lucht) vor (LUCHT 1998: 245, HOFMANN 2019). Der Vergleich in der Sammlung des Museum für Naturkunde Berlin zeigte, dass das Exemplar vom Haimberg jedoch der ungleich häufigeren, auf dem Haimberg zahlreich vorkommenden Art T. russica angehört, die sich von T. elongata durch breiteren Körperbau und ein schwarzes Metasternum unterscheidet. Triplax russica mit orangebraunem Metasternum sammelte auch Lange (in litt., 2017) im Lampertheimer Wald, ebenfalls im Winter. Da diese Serie neben scheinbar ausgefärbten auch erkennbar immature Exemplare enthält, ist anzunehmen, dass unterschiedliche Stadien des Ausfärbeprozesses vorliegen und das Metasternum auch der scheinbar ausgefärbten Exemplare noch nachdunkeln wird. Solche Stücke können ohne Vergleichsmaterial leicht mit T. elongata verwechselt werden. Da ein Vorkommen der T. elongata am Kühkopf nicht durch weitere Funde bestätigt wurde und aus dem westlichen Deutschland seit 1900 keine sicheren Nachweise vorliegen, ist nicht auszuschliessen, dass die Meldung der östlich verbreiteten Art vom Kühkopf auf immature T. russica mit unausgefärbtem Metasternum zurückzuführen ist. So erwähnt HORION (1960: 202) eine irrtümliche Meldung der T. elongata aus Hamburg, die auf einer immaturen T. russica beruht. Eine Überprüfung des Funds vom Kühkopf ist nicht möglich, da in der Sammlung Lucht, die sich im Naturmuseum Senckenberg befindet (KOVAC 2001), keine Belege vorliegen (Hastenpflug-Wesmanis, in litt. 2017). Das Vorkommen von T. elongata in Hessen ist unwahrscheinlich, unbelegt und daher abzulehnen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E8618792FFE4FFB3517D54B8FB437AC1	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Frisch, Johannes	Frisch, Johannes (2019): Die Käferfauna des Naturschutzgebiets Haimberg bei Mittelrode und angrenzender Flächen (Insecta, Coleoptera). Beiträge zur Naturkunde in Osthessen 55: 47-130, DOI: 10.5281/zenodo.15238182
