Stenus vespuccii nov.sp. (Abb. 363, 373)
Typus material Holotypus (): VENEZUELA: Tachira, San Cristobal, 8 km SE, Parc National Chorro El Indio, 1425m, 7 o 44‘15‘‘N, 72 o 11‘37‘‘W, cloud forest litter, 28.V.1998, R. Anderson #047A: im KSEM.
Beschreibung:Wiebei S. ojedai nov.sp.
Länge: 4,2mm (Vorderkörperlänge: 2,3mm).
PM des HT: HW: 41; DE: 21,5; PW: 31; PL: 31; EW: 44; EL: 39; SL: 30.
Männchen: Sekundäre Geschlechtsmerkmale wie bei S. ojedai . Aedoeagus (Abb. 363) prinzipiell wie bei der genannten Art, die Apikalpartie des Medianlobus aber mit etwas anderem Umriss, ihre Spitze lang-knopfförmig erweitert (Abb. 373); in Innern etwa 17 starke Zähne.
Weibchen: Unbekannt.
Im Vergleich zu S. ojedai ist die hintere Stirnmitte stärker beulenförmig erhoben, die Punktierung im vorderen Nahtdrittel der Elytren schräg-zusammenfliessend, die seitliche Punktierung der Tergite etwas weniger dicht, das 10. Fühlerglied ist fast eineinhalbmal so lang wie breit (bei S. ojedai etwa ein Drittel länger als breit). Die Art ähnelt genitaliter auch ausserordentlich dem S. simius nov.sp., unterscheidet sich aber von ihm durch stärker beulenförmig erhobenen Stirnmittelteil, rugose Skulptur der Elytren im hinteren Aussenviertel sowie durch feiner und weitläufiger punktiertes Abdomen.
Etymologie: Mit ihrem Namen erinnere ich an Amerigo Vespucci, der, zusammen mit Alonso de Ojeda und Martin Fernández Enciso 1499 eine Expedition nach Venezuela unternommen hat, von der der Name " Venezuela " geprägt sein soll.