Stenus klimschi BERNHAUER, 1916 (Abb. 169, 276)

Stenus klimschi BERNHAUER, 1916: 179; HROMÁDKA 1983a: 121.

Untersuchtes Material: 2, 3 - Cotypen: BRASILIEN: Santa Catarina, Edgar Klimsch (FMCH, NHML, NHMW, cP); 2, 1: Brasilia-DF, Rio Forquilha, affluente do Rio Paranoá, 16.IX.1985, J. Dalmacio (cP) ; 1: DF, Res. Ecol. IBGE, km 0 BR 251, 18.X.1984, idem (cP) .

Bemerkungen PM eines -Cotypus: HW: 37; DE: 18; PW: 23,5; PL: 25,5; EW: 35; EL: 32; SL: 26. Körperlänge: 3,5-4,2mm (Vorderkörperlänge: 1,7-1,9mm). Paraglossen actiniform.

Männchen: Schenkel schwach gekeult. Metatrochanter einfach. Mittelschienen mit deutlichem Apikaldorn, Hinterschienen mit kräftigem Präapikalzahn, dieser etwa um die Länge des 10. Fühlergliedes von der Schienenspitze entfernt. Metasternum flach eingedrückt, grob und dicht auf glattem Grund punktiert. Vordersternite einfach, 7. Sternit mit hufeisenförmigem Eindruck in den hinteren zwei Dritteln, darin fein und dicht punktiert und beborstet, Hinterrand deutlich, aber ziemlich flach ausgerandet. 8. Sternit mit schmalem, im Grunde gerundetem Ausschnitt fast im hinteren Achtel. 9. Sternit apikolateral mit spitzem Zahn. Aedoeagus (Abb. 169), Apikalpartie des Medianlobus vorn breit abgerundet, ventral mit einem vorn und seitlich schmalkantig umgebenen "Fenster"; Innensack in der Längsmitte seitlich versteift, mit feinhakiger Membran, basal mit feiner, unregelmässig strukturierter Oberfläche; Parameren deutlich länger als der Medianlobus, im Spitzenviertel mit 17+ langen Borsten, an der äussersten Spitze mit mehreren kürzeren Borsten.

Weibchen: 8. Sternit (Abb. 276), Hinterrandmitte undeutlich vorgezogen. Valvifer apikolateral spitz. Cucumis schwach entwickelt.

Diese Art fällt durch ihre vergleichsweise geringe Grösse, ihren breiten Kopf und die überall deutlich getrennte (also nicht gedrängte) Punktierung auf. Ihre Paraglossen sind actiniform. Die gesamte Oberseite, auch das 8. Tergit, ist netzungsfrei.