Armeria arenaria (Pers.) Schult.

Wegerich-Grasnelke

Art ISFS: 45200 Checklist: 1004890 Plumbaginaceae Armeria Armeria arenaria (Pers.) Schult. Enthaelt: Armeria arenaria (Pers.) Schult. subsp. arenaria

Zusammenfassung

Artbeschreibung (nach Lauber & al. 2018): Ähnlich wie A. alpina, aber bis 50 cm hoch, Blätter meist mehr als 3 mm breit, lineal-lanzettlich, 3-7nervig, Hüllblattscheide unter dem Blütenstand 2,5- 4 cm lang, Blüten blassrosa, im Blütenstand nur ca. 1 mm lang gestielt.

Blütezeit (nach Lauber & al. 2018): 6-7

Standort und Verbreitung in der Schweiz (nach Lauber & al. 2018): Trockenrasen / kollin-montan(-subalpin) / VS (Val d'Hérens, Saastal)

Verbreitung global (nach Lauber & al. 2018): Südwesteuropäisch

Ökologische Zeigerwerte (nach Landolt & al. 2010) 1 + 22-43 + 4.h.2n=18

Status

Status IUCN: Stark gefährdet

Nationale Priorität: 3 - Mittlere nationale Priorität

Internationale Verantwortung: 1 - Gering Erhalten/ Fördern Gefährdungen Zerstörung des Lebensraums Wenige geklumpte Vorkommen Datendefizit

Ökologie

Lebensform Mehrjähriger Hemikryptophyt

Lebensraum Lebensraum nach Delarze & al. 2015

4.2.1.1 - Inneralpine Felsensteppe (Stipo-Poion)

fett Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt Charakterart Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

BodenfaktorenKlimafaktorenSalztoleranz
Feuchtezahl F--Lichtzahl L--Salzzeichen--
Reaktionszahl R--Temperaturzahl T--
Nährstoffzahl N--Kontinentalitätszahl K--

Abhängigkeit vom Wasser

Flüsse0 - unbedeutend, keine Bindung.
Ruhiges Wasser0 - unbedeutend, keine Bindung.
Grundwasser0 - unbedeutend, keine Bindung.

Nomenklatur

Gültiger Name (Checklist 2017): Armeria arenaria (Pers.) Schult.

Volksname Deutscher Name: Wegerich-Grasnelke Nom français: Armeria lancéolée Nome italiano: Spillone lanceolato

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken

RelationNomReferenzwerkeNo
=Armeria arenaria (Pers.) Schult.Checklist 201745200
=Armeria arenaria (Pers.) Schult.Flora Helvetica 2001488
=Armeria arenaria (Pers.) Schult.Flora Helvetica 20121308
=Armeria arenaria (Pers.) Schult.Flora Helvetica 20181308
=Armeria arenaria (Pers.) Schult.Index synonymique 199645200
=Armeria arenaria (Pers.) Schult.SISF/ISFS 245200

= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017) <Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)

Status Indigenat: Indigen

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (nach Walter & Gillett 1997): Nein

Status Rote Liste national 2016

Status IUCN: Stark gefährdet

Zusätzliche Informationen Kriterien IUCN: B2ab(iii)

Status Rote Liste regional 2019

Biogeografische RegionenStatusKriterien IUCN
Jura (JU)--
Mittelland (MP)--
Alpennordflanke (NA)nicht anwendbar (Not Applicable)
Alpensüdflanke (SA)--
Östliche Zentralalpen (EA)--
Westliche Zentralalpen (WA)stark gefährdet (Endangered)B2ab(iii)

Status nationale Priorität /Verantwortung

Nationale Priorität3 - Mittlere nationale Priorität
Massnahmenbedarf2 - Klarer Massnahmebedarf
Internationale Verantwortung1 - Gering
Überwachung Bestände2 - Überwachung ist nötig

Schutzstatus

International (Berner Konvention)Nein
Kantonal--
SchweizVollständig geschützt

Status in sektoriellen Umweltpolitiken

Umweltziele Landwirtschaft:Z - Zielartweitere Informationen

Erhalten/ Fördern Gefährdungen und Massnahmen Zerstörung des Lebensraums Trockenrasen und sandige Standorte im Saastal und Val d'Hérens erhalten und schützen Wenige geklumpte Vorkommen Schutz der Fundstellen (Mikroreservate) Regelmässige Bestandskontrollen (PopCount) Ex-situ Vermehrung von indigenem Material, Erstellung einer Samenbank und Wiederansiedlung an ursprünglichen (oder potentiellen) Fundstellen Förderung der Erstellung eines Aktionsplans (Erhaltungs- und Wiederansiedlungsmöglichkeiten) Datendefizit Periodisches Absuchen der ehemaligen Vorkommen (Saastal) und potentieller Standorte in der Umgebung aktueller Vorkommen Ex situ Material Close In-situ Massnahmen Close