Stenus confusaneus nov.sp. (Abb. 124, 125, 420)
Material: Holotypus (): China: Yunnan, Hsiao-mo-yang, 2.IV.1957, Ts’an Lin-tao. Paratypen: 1, 1: Thailand: Chiang Mai, 1200m, 11.IV.1960, J. Sedlacek.- HT und 1 PT in coll. Puthz (im SMNS), 1 PT im BPBM.
Beschreibung: Kurzbeschreibung wie bei S. malickyanus nov.sp. (s.o.).
Länge: 4,8-5,8mm (Vorderkörperlänge: 2,6-2,7mm).
PM des HT: HW: 42; DE: 22,5; PW: 30; PL: 35; EW: 48; EL: 48; SL: 39.
Männchen: Beine einfach. 4. Sternit in der hinteren Mitte abgeflacht, etwas feiner als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand sehr flach und breit ausgerandet, 5. Sternit in der hinteren Mitte breit und flach eingedrückt, an den Eindruckseiten feiner und dichter, in der Mitte weitläufiger als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand sehr flach ausgerandet, 6. Sternit in der hinteren Mitte leicht abgeflacht, sehr fein und dicht punktiert und beborstet, 7. Sternit sehr fein auf dicht genetztem Grund punktiert und beborstet. 8. Sternit im dreieckigem, im Grunde gerundetem Ausschnitt im hinbteren Fünftel des Sternits. Aedoeagus (Abb. 124) dem des S. hansmalickyi PUTHZ äusserst ähnlich, das Relief der Apikalpartie des Medianlobus aber verschieden (Seitenleisten), die stärker sklerotisierten Teile der Ausstülpbänder kleiner und kürzer, das vordere Innensklerit grösser; Innensack wie in Abb. 125).
Differenzial diagnose: In nahezu allen Punkten dem S. coelogaster täuschend ähnlich, die Kopf aber deutlich breiter, die Punktierung nicht ganz so grob wie bei jenem, vor allem aber das 7. Tergit feiner punktiert, die Netzung flacher (Abb. 420).
Bei meiner Beschreibung des S. hansmalickyi habe ich die Innenstrukturen des Medianlobus zu wenig beachtet und die oben genannten Stücke deswegen für diese Art gehalten. Sie unterscheiden sich aber von ihm durch die oben genannten Details. Von S. yunnanensis CAMERON unterscheidet sich die neue Art durch kürzere Spitze des Medianlobus, fehlende ventrolaterale Zähnchenleisten, vor allem aber durch das viel kleinere vordere Innensklerit und den anderen Innensack (vgl. Abb. 123).
Etymologie: Weil diese Art von mir mit S. hansmalickyi konfundiert worden ist, nenne ich sie " confusaneus " (Lat. = zusammengemischt).