Stenus accola nov.sp. (Abb. 50, 209)
Material: Holotypus () und 5, 7: S Indien: Palni Hills, 36 km à l’est de Kodaikanal, 850m, tamisages en forêt près d’une riviere, 16.XI.1972, Besuchet, Löbl, Mussard. Paratypen: 1, 1: Anaimalai Hils, près d’Aliyar Dam, 300m, au bord d’une rivière, 17.XI.1972, idem.- HT und PTT im MHNG, PTT auch im SMNS und in cP. [alle Stücke sind auch Paratypen von S. periscelidifer PUTHZ].
Beschreibung: Tiefschwarz,mässigglänzend,Vorderkörpersehrgrobund sehr dicht, hier und da kurz zusammenfliessend punktiert/skulptiert, Punktierung des Abdomens vorn grob, hinten mässig grob, dicht, 8. Tergit mit glänzendem Borstenfleck in der hinteren Mitte; Beborstung sonst sehr kurz, unauffällig. An den Kiefertastern das 1. und die basale Hälfte des 2. Gliedes gelblich, der Rest mehr oder weniger bräunlich. Fühler braun bis dunkler. Trochanter gelblich, Beine im Übrigen dunkel braun, Schenkelbasen etwas heller. Clypeus schwarz, Oberlippe schwarzbraun, ziemlich dicht beborstet. Abdomen seitlich ungerandet. 4. Tarsenglied lang gelappt.
Länge: 3,7-4,2mm (Vorderkörperlänge: 1.8- 2,1mm).
PM des HT: HW: 36; DE: 20; PW: 27; PL: 28; EW: 43; EL: 40,5; SL: 33.
M ä n c h e n: Beine einfach. Vordersternite einfach. 7. Sternit median leicht abgeflacht, fein und sehr dicht punktiert und beborstet. 8. Sternit mit stumpfwinkligem Ausschnitt etwa im hinteren Achtel bis Neuntel des Sternits. 9. Sternit (Abb. 50). 10. Tergit am glatten Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 209, vgl. Abb. 14, PUTHZ 1984b), Apikalpartie des Medianlobus breit abgerundet mit kleiner Mittelspitze, Ausstülphaken distal spitz; Parameren deutlich länger als der Medianlobus.
Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand breit abgerundet, median kaum merklich vorgezogen. Valvifer apikal fast abgestutzt, fein gekerbt. 10. Tergit wie beim Männchen. Keine sklerotisierte Spermatheka.
Differenzial diagnose: Äusserlich nicht von S. periscelidifer PUTHZ zu unterscheiden! Unter den Paratypen dieser Art sind deshalb auch die Typen der neuen Art entdeckt worden. S. periscelidifer zeigt im Unterschied zu der neuen Art einen breitlanzettlichen vorderen Medianlobus, die Ausstülphaken sind distal abgerundet, die Parameren nur so lang wie der Medianlobus. Beide Arten besitzen ein ausstülpbares Flagellum und einen langen, längsgerieften, häutigen Innensack (Abb. 210, 211).
Von S. periscelidifer PUTHZ lagen mir inzwischen noch vor: 6, 3: Kerala, 19 km WSW Munnar, 1100m, Kallar Valley, 10 o 03’N, 76 o 58’E, 7.I.1999, D. Boukal (NHMW, cP).
Etymologie: Weil diese neue Art in enger Nachbarschaft zu S. periscelidifer lebt, nenne ich sie " accola " (Lat. = Nachbar).